Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
senken swV. (100 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| hân,/ als in gar træge sîn diu lider./ daʒ houbet senkent si dâ nider/ und lânt ir ôren hangen./ si koment | |
| sô schiere enberen!/ dîn vart mich jâmers kan geweren/ und senket mich in herzeleit./ si wil mich aller sælekeit/ berouben und | |
| an vröuden was beroubet./ sîn wunnebæreʒ houbet/ begunde er nider senken/ und lie sîn ougen swenken/ sô lange nâch der vrouwen | |
| edels herzen girde/ zesamne si gesprancten,/ diu sper si vorne sancten/ und liezen schenkel fliegen./ sus fuorens âne triegen/ ûf unde | |
| in die valschen minne. Weis got, ir sele was nit gesenket in die nidersten tieffi under aller creature noch gewundet mit | |
| vander Marcke.’_–/ ‘den wil ich in die arcke/ miner scolen sencken./ wes wullen wir gedencken/ der ons zu leren eben komme/ | |
| das saget ader singet./ er sal is in syn hercz sencken/ und is met worten nommer gedencken./ und prube auch bi | |
| verloren./ wan sich vrouwe Mynne bedencket/ und dir alle zwere senket,/ so wirt dyn zůer dyn sůesse./ a Venůs, vrouwe, nu | |
| geloent./ reyne wyf, dair aen gedencke/ und all dyn ongemůete sencke!’/ Nota./ | |
| der stein im wart gegeben da./ von siner kraft er senkte sich zu grunde./ da er was keiner nöte na,/ den | |
| uf des jamers mer. / e die sirene arg/ sie senken in des todes sarg,/ in sende der genaden bark/ und | |
| in sines herzen faß,/ da nu des geistes gimme was/ gesenkt in dines herzen gruft./ topasion hat farbe aller steine/ in | |
| gedechtnis, sin,/ des fluches grundeloses mar./ wen sie begrift, den senket gotes zesem:/ der tugent, zucht sie ist ein fürig besem,/ | |
| dem golde, $s wir soldenz in den Rîn/ allez heizen senken, $s daz ez nimmer wurde man.«/ si gie vil klegelîche | |
| wîle hete Hagene $s den schaz vil gar genomen./ er sanct$’ in dâ ze Lôche $s allen in den Rîn./ er | |
| der Nibelunge $s niene gepflac./ den hiezen mîne herren $s senken in den Rîn,/ dâ muoz er wærlîche $s unz an | |
| so si me schowit, so sich Got me in si senkit. Augustinus: ‘da si mide schowit, da mide smeckit si’ et | |
| man Got sundir mittil. also verre alse sich daz licht senkit in di uberstin craft, also verre wirt Got one mittil | |
| ûf den poinder solde wenken,/ [und] den schaft ze rehte senken,/ [und] den schilt gein tjoste für sich nemen./ er sprach | |
| rîch:/ die hât si gar verkrenket/ und mich in nôt gesenket./ ich leiste anders swes du gerst,/ op du mich des | |
| daz wæhe,/ als erz vor der klûsen vant,/ daz begunder senken mit der hant./ ein tjost enpfienger durch den schilt:/ sîn | |
| in den walap:/ der kom durch tjostieren her./ von rabîn sancten si diu sper./ ___Keie sîne tjoste brâhte,/ als im der | |
| grôz,/ den der stæten helfe nie verdrôz/ für der sêle senken./ sît getriwe ân allez wenken,/ sît got selbe ein triuwe | |
| sorgen machen rîche:/ si lônet ungelîche./ ôwê vindenlîchiu flust,/ du senkest mir die einen brust,/ diu ê der hœhe gerte/ dô | |
| von den andir, das si deste bas mogin gewachsin, vnd senke si in di erde, di do sandik si vnd wol | |
| wys vnd rot sint no den andir, wen man si senkit, so nym beyde stocke vnd spalde si in di lenge | |
| do wol gepicht ist vnd czu gemacht, vnd das gesenkit in eynen born odir in eyne cysterne. Sundir andir di | |
| pin:/ vil vræveliche er sprangte,/ daz sper zu rehte er sangte:/ weder zu nider noch zu hoch./ die tyost sich also | |
| Carmeli./ do viel er an sin gebet,/ sin houbet er gesenket het/ zwischen sine knie nider./ uf rihter sich do aber | |
| hüfel überal,/ da sol ein borte ligen smal,/ vil wol gesenket hin ze tal,/ da man ir reiet an dem sal;/ | |
| steine und dorne essest, hiemitte kundestu dis nút erkriegen, sunder sencke dich nu in die vertieffete grundelose erbarmhertzikeit Gottes, mit eime | |
| Salomon und also starg alse Sampson, es enhúlffe dir nút. Sencke dich in sin armuͤte, in sine kúscheit, in sine gehorsamkeit | |
| liden, swigen, verachten und din selbes verloͤigenen in worer gelossenheit. Senke dich in den linggen fůs und suge da, das du | |
| enphohen macht usser ime. Denne mit allem dinem vermúgende so senke dich in die wunden des rechten fůsses, und do lere | |
| das er gar nohe und indewendeclich sich in uns wil sencken und trucken und uns zůmole vereinen, – ___[137r] – als | |
| ___– Nu het der minnencliche erbarmherzige Got die tugent alzůmole gesenket in unser nature, wie er das bekante das uns diser | |
| ___Und denne koment mit aller der manigvaltikeit úwerre sinnelichen krefte; senkent úwer vernunft in die wunden der heiligen rechten hant, das | |
| waz ir nút envermúgent in úch, das vermúgent in ime; senkent úch nút me danne in in und lont als uwer | |
| lie her gân enrihte/ mit aller sînes herzen ger/ mit gesenketem sper;/ mit vliegenden schenkelen,/ mit sporn und mit enkelen/ nam | |
| tiuveles kint/ und kêrte gein im aldort her./ //Tristan der sancte daz sper,/ daz ors er mit den sporen nam:/ sô | |
| küelez cleinez brunnelîn./ dâ viel er alse gewâfent în/ und sancte sich unz an den grunt:/ er lie hie vor niwan | |
| lag ein ritter lebens bloz./ in golt der steine waz gesenket./ vil manger nv gedenket:/ wa wart dez ie mer gesehen?/ | |
| stein man nvͥt vil doch vant,/ die mit werke enwæren gesenket darin./ nv gie herabe dvͥ kvͥnegin./ dise frowen ir waren | |
| silber manig vas,/ vnd oͮch svmelich von gesteine/ in golt gesenket reine./ darzvͦ von richem frowen kleide/ minnenclicher schowe weide,/ swer | |
| aldar./ Mit dem houbet er wancte,/ Dar nach er ez sancte,/ Wand ez von suhte swere was./ Do jener sach wie | |
| allem tage niene sach,/ ê man die gruntfeste zebrach./ sie sancten sich in des sêwes grunt/ unt chômen after ûz wider | |
| můt,/ Das er vil trurenklichen tůt:/ Sin hobet kan er senken/ (Vil grim ist sin gedenken)/ Und uf die erde sin | |
| vil/ sô nâhen gein dem râmes zil./ ieslîcher sîn sper sancte,/ der im ze vâre sprancte./ Vîvîanzen er nider warf:/ er | |
| gein in her/ reit, dâ wurden bêdiu sper/ von rabîne gesenket,/ und niht von im gewenket,/ er liez et hurteclîchen komen./ | |
| tet reht als ain wilder hirs/ der sich vor hunden senket/ und in dem wage ertrenket:/ sus ertrunken ir die sinne,/ | |
Ergebnis-Seite: << 1 2 |