Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
sitzen stV. (1531 Belege) Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| dô ers âbents gaz,/ ûf einen plân. umb in dâ saz/ Diu werde massenîe./ Orilus der valsches vrîe/ //kom an den | |
| zehant./ froun Cunnewâren de Lâlant/ zeigte man im, wâ diu saz./ ir site man gein prîse maz./ ___gewâpent er sô nâhe | |
| //___Keie erwarp dô niwen haz,/ von rittern, frouwen, swer dâ saz/ ame stade bî dem Plimizœl./ Gâwân und Jofreit fîz Idœl,/ | |
| gedolt./ frou Jeschûte wart geholt/ ûf ir pfärde, aldâ si saz./ der künec Artûs niht vergaz,/ und ouch diu künegîn sîn | |
| Artûs der künec niht vergaz,/ ern kœm dâ diu zwei sâzen/ und friwentlîchen âzen./ dô sprach er "gezt ir übele hie,/ | |
| sich dez kastelân,/ dâ Parzivâl der wol getân/ unversunnen ûffe saz,/ sô daz erz bluot übermaz./ sîn sehen wart drab gekêret:/ | |
| ors hiez er bringen sân:/ sunder swert und âne sporn/ saz drûf der degen wol_geborn./ //___Er kêrt ûz da er den | |
| âne gedrenge und âne strît/ manc frouwe bî ir âmîs saz./ Artûs der valsches laz/ brâht den Wâleis an der hant./ | |
| den künec Clâmidê/ anz uover zuo dem Plimizœl:/ bî dem saz Jofreit fîz Idœl./ zwischen Clâmidê und Gâwân/ der Wâleis sitzen | |
| saz Jofreit fîz Idœl./ zwischen Clâmidê und Gâwân/ der Wâleis sitzen muose hân./ als mir diu âventiure maz,/ an disem ringe | |
| hân./ als mir diu âventiure maz,/ an disem ringe niemen saz,/ der muoter brust ie gesouc,/ des werdekeit sô lützel trouc./ | |
| von Janfûse/ mit froun Ginovêren az./ Artûs der künec schône saz./ Cundrî hielt für den Bertenoys,/ si sprach hin zim en | |
| hât dîn gewerp alhie geschant./ die besten über elliu lant/ sæzen hie mit werdekeit,/ wan daz ein galle ir prîs versneit./ | |
| mir/ unt bescheidt mich einer mære,/ dô der trûrge vischære/ saz âne freude und âne trôst,/ war umb irn niht siufzens | |
| tavelrunder,/ diu dort stêt besunder./ der reht wære gebrochen sân,/ sæze drob ein triwenlôser man./ ine bin her niht durch schelten | |
| der Gâwân ist ledeclîche bî."/ ___er kêrte aldâ sîn bruoder saz,/ fuozvallens er dâ niht vergaz./ den bat er sus, nu | |
| ein kulter unde ein matraz,/ dar ûf der stolze werde saz./ ob im saz wîbe hers ein fluot./ sîn kamergewant man | |
| ein matraz,/ dar ûf der stolze werde saz./ ob im saz wîbe hers ein fluot./ sîn kamergewant man nider luot/ unt | |
| zorne niht diu vrîe,/ "sîn fuore ist mir unmære./ dort sitzt ein wehselære:/ des market muoz hie werden guot./ sîn soumschrîn | |
| schande./ einen garzûn si sande/ hin ze Gâwân, dâ der saz:/ si sprach "nu vrâge in fürbaz,/ ob diu ors veile | |
| Scherules, "ich wil dar varn."/ er reit hin_ûf dâ Gâwân saz,/ der selten ellens ie vergaz;/ an dem er vant krancheite | |
| ûf. dô er sie ’nphienc,/ zuo der süezen er dô saz./ er danct ir daz si niht vergaz/ sîn dâ man | |
| "obez der künec erlouben wil,/ hêr wirt, sô sult ir sitzen,"/ sprach Gâwân mit witzen:/ sîn zuht in dar zuo jagte./ | |
| ûze ir sicherheit/ ze pfande heten lâzen./ dort elliu vieriu sâzen,/ //Lyppaut, sîn wîp und sîniu kint./ ûf giengen die dâ | |
| nu ledec, und gebt si her./ aller mîner freuden wer/ sitzet an dem arme mîn:/ ir gevangen sult ir sîn."/ //___Meljanz | |
| schande./ ein ritter, der in brâhte dar,/ in fuorte dâ saz wol gevar/ Antikonîe de künegin./ sol wîplich êre sîn gewin,/ | |
| da ergienc ein kus ungastlîch./ zuo der meide zühte rîch/ saz der wol_geborne gast./ süezer rede in niht gebrast/ bêdenthalp mit | |
| dar nâch schier von in wenken./ mêr frowen dennoch dâ sâzen,/ die och des niht vergâzen,/ si giengn und schuofen umb | |
| louc./ "ein mûzersprinzelîn enpflouc/ uns, dô ir bî der künegin/ sâzt: dâ lief wir elliu hin."/ ___die dâ stuondn und sâzen,/ | |
| sâzt: dâ lief wir elliu hin."/ ___die dâ stuondn und sâzen,/ die merkens niht vergâzen,/ die prüeveten daz hêr Gâwân/ wære | |
| der wende,"/ sprach si, "hêr, dâ stêt ein banc:/ ruocht sitzen, lêrtz iuch iwer gedanc/ unt ander unmuoze./ daz ich her | |
| helt ir râtes niht vergaz,/ für daz venster er dô saz:/ er bat ouch dinne sitzen sie./ si sprach "nu hân | |
| für daz venster er dô saz:/ er bat ouch dinne sitzen sie./ si sprach "nu hân ich selten hie/ gesezzen bî | |
| dinne sitzen sie./ si sprach "nu hân ich selten hie/ gesezzen bî decheinem man."/ der helt si vrâgen began/ umbe ir | |
| umb ir pflege,/ "daz ir sô verre von dem wege/ sitzt in dirre wilde./ ich hânz für unbilde,/ frouwe, wes ir | |
| gienc,/ dâ Orilus den eit enpfienc./ der kiusche Trevrizent dâ saz,/ der manegen mântac übel gaz:/ als tet er gar die | |
| uns helfen beiden./ hêr, ir sult mich bescheiden/ (ruochet alrêrst sitzen),/ sagt mir mit kiuschen witzen,/ wie der zorn sich an | |
| gegên,/ der künec, noch geligen noch gestên:/ er lent, âne sitzen,/ mit siufzebæren witzen./ gein des mânen wandel ist im wê./ | |
| varwe alsus wæren?/ der linden grôz was der stam./ och saz ein frouwe an freuden lam/ derhinder ûf grüenem klê:/ der | |
| triuwe,/ die des boumgarten pflâgen./ si stuonden ode lâgen/ ode sæzen in gezelten,/ die vergâzen des vil selten,/ sine klageten sînen | |
| schildes ambet pflac,/ nam er ze halse: ûfz pfärt er saz./ ez truog in kûme fürbaz,/ anderhalp ûz in erbûwen lant./ | |
| daz lât iu durch die frouwen leit,/ die ob iu sitzent unde sehent./ waz op die iwer laster spehent?"/ ___des schiffes | |
| doch den wîgant/ âne gesicherte hant./ ietweder ûf die bluomen saz./ Gâwân sîns kumbers niht vergaz,/ daz sîn phärt was sô | |
| nu rîten niht,/ sît ez ze rîten im geschiht?/ er saz drûf: dô fuor ez sô,/ sîner wîten sprunge er was | |
| strîte./ ietweder kom bezîte/ mit herzenlîcher mannes wer./ ob in saz frouwen ein her/ in den venstern ûf dem palas/ unt | |
| ___grôzer müede se niht vergâzen:/ er liez in ûf, si sâzen/ von ein_ander verre./ dô kom des schiffes hêrre/ //Von dem | |
| daz stuont alsô daz Artûs/ ze Nantes, dâ er dicke saz,/ niht dorfte hân gebûwet baz./ dâ fuort er Lischoysen în./ | |
| der tür:/ ein teppich wart geleit derfür./ dâ solte Gâwân sitzen./ der knappe truoc mit witzen/ eine kultern sô gemâl/ ûfz | |
| verdagt/ daz si mit hêrren æze/ ode in sô nâhe sæze:/ si wurde lîhte mir ze hêr./ doch habe wir iwer | |
| rôt,/ doch tet si daz der wirt gebôt:/ zuo Gâwân saz frou Bêne./ starker süne zwêne/ het der wirt ouch erzogn./ | |
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