Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
sitzen stV. (1531 Belege) Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| Lancelot $t und saß uff sin roß, und die jungfrauw saß uff ir mul und reit ir straß mit im. //Ein | |
| zu im und bat yn das er off sin roß seße und mit im stritt. ‘Das geschicht, so helff mir got, | |
| irs vatter namen und die statt da er wonde. @@s@//Lancelot saß uff des ritters roß und reit furter mit sinen zwen | |
| mit des ritters cleidern den Lancelot dot hett gestochen; er saß off sin roß und begunde ußermaßen $t sere striten. Da | |
| zu im und bat yn das er off syn roß seße. Lancelot bekante sin nit noch sin bruder selber. Er nam | |
| dem roß, und Lancelot furte dem knappen das roß. Er saß daroff und sprach, er were der knappe der mit im | |
| die von dem lande wol befestent, wa die by yn saßen, darumb das sie die gefangen deste me beczwúngen und unerten. | |
| gut were als er gesprochen het. Er wapent sich und saß uff syn roß. //Da qwam sin wirt und bracht im | |
| und lang, und die ritter waren beide wol gewapent und saßen uff zwei starck roß und kamen von ferren zuhauff gerant | |
| Da saczt er sinen helm wiedder off syn heubt und saß uff sin roß und nam ein glene in sin hant. | |
| und wust zuhant wol das es gauckel was. //Die konigin saß in eim fenster und hett alles sin thun gesehen und | |
| gern thun sitther es sin vatter wolt. Und der konig saß uff mit synen gesellen und reit zu Lancelot da er | |
| uff mit synen gesellen und reit zu Lancelot da er saß und wuschet das blut von sinen wunden. Er sprang off | |
| hieß im ein groß roß geben und hieß yn daruff siczen, es wer im zitt dalang me zu herberge riten. ‘Herre’, | |
| morn vor nymand anders durffent huten dann vor im eine. Siczent uff das roß und laßent uns zur herberge riten! Und | |
| in der hant; dalang me mögent irs haben nit!’ //Da saß Lancelot uff und reit zur herberg, und der konig hieß | |
| und er @@s@sprach das er sich sere wol gehabet. Da saßen sie alle drů nieder und redeten manigerhande. Und der konig | |
| fur myn herren Key und funden den konig alda, und saßen ein gute wil fur im. Da nam yn der konig | |
| hett. Da er dar qwam, er fande sie dort innen siczen und stieß beide sin arme durch das ysen so er | |
| sie schieden, man neme yn im dann mit gewalt. //Sie saßen beide off ir roß und ritten ferre von einander. Mit | |
| brust/ da ufe dv intslâfin were,/ do bi unsin heilere/ sazen andere dine genoze,/ do dv intsliefe in sinen scoze./ weme | |
| er geruhte zallen ziten/ in einer tubin bilide irschinen/ vnde saz ufe den asselin dinen/ zu allir diner getihte./ wir lesen | |
| Die l#;vafent balder den der uogel fleige. Swen ſie aber ſiʒcent, ſo ſchetuwen ſú in ſelber mit dem fůʒe. Da bi | |
| daʒ men in dem ewangelio ſtůnde vnde in der leʒʒe ſeʒe. Die leʒe betútet oͮch ſancte iohanneſ predige. Der predigete uor | |
| pro nobis#.;, daʒ vnſer herre iheſus ʒů ſineʒ uater ʒeſewen ſiʒʒet, vnde daʒ ſin martil degelich da vergit der criſtenheit. Ze | |
| betútet er, daʒ er ʒů himele farn wolte vnde da ſiʒʒen ʒů ſineſ vater ʒeſuwe. Nach dem ſelbin bilde twahint die | |
| Wen ſi hie ir bihte verſmahentent ʒe tůne, da uon ſiʒʒent ſi da ʒe helle in der ewigen vinſterniſſe. Wen ſwaſ | |
| der lirken hant alſe die cikin. //Der iunger ſprach: Wie ſiʒʒent ſi ʒů der ʒeſew[66#’r]en oder ʒů der lirken hant? Do | |
| //Der iunger ſprach: Jſt iht ſtůleʒ da, da got uf ſiʒʒe? Do ſprach der [66#’v] meiſter: Die bůch ſprechent: So daʒ | |
| ſine viende úberwindet vnde ſine brut ʒů ime genimet, ſo ſiʒʒet er uf den ſtůl ſiner Magincrefte. Daʒ iſt niht andereſ, | |
| andereſ, wen daʒ die menſchheit růwet in der gotheite. Er ſiʒʒet oͮch uon rehte uf einen ſtůl, der gemachit iſt uon | |
| da mite ſi uberwunden hant die laſtir dirre welte. Jedoch ſiʒʒent ſi uf ſtůlen, die gemachint ſint uon dem lufte. //Der | |
| daʒ [76#’v] er lebinde ſteine ʒů dem ʒinbere ſamenete. Do ſas got uf ſinen reitwagen vnde bekerte manigen menſchen. Abe deme | |
| ſint gegangen, die warent vnſer niht.#.; Die uf dem wagene geſaʒent, die wurdent uon dem obereſtem murer gewirket mit den rehtin | |
| du min arbeit brechtes ze ende./ //Sich, edel, wise schriverinne,/ sitz nu gar in mine sinne!/ suͤʒ, gerůch bit miner hende | |
| nemen wolde,/ dů he sich uns offenbaren solde./ //Wiͤ vrölich seʒs du, da he saʒ,/ wiͤ vrölich eʒs du, da he | |
| sich uns offenbaren solde./ //Wiͤ vrölich seʒs du, da he saʒ,/ wiͤ vrölich eʒs du, da he aʒ,/ da he was | |
| widerkere/ üver alle engel zů dem throne,/ da din sun sitzet levend ind schone./ wan du $’n mochts da niͤt lange | |
| so heimlich godes antlitze,/ recht als got selve in in sitze./ si nement an godes heimlicheide/ gerecht urdel in senftmuͤdcheide./ ////Mins | |
| niͤt anderwerve sagen./ ////Alsus was gemacht de edel thron,/ darin saʒ unse Salomon./ ich mein dich, vrow, vol reinicheide,/ minnen ind | |
| der erden riche/ enhat niͤt, dat dir geliche:/ gods sun saʒ in dir zweiveltliche/ vür allen engeln sunderliche./ //Niͤ $’n gewan | |
| dich quam,/ dů got sin licham van dir nam./ he saʒ liflich in dinem live,/ ei allersenftest aller wive!/ n#;iun mande | |
| in dinem live,/ ei allersenftest aller wive!/ n#;iun mande vol saʒ he darinne./ dit inne sitzen üvergeit al sinne,/ he saʒ vil | |
| vol saʒ he darinne./ dit inne sitzen üvergeit al sinne,/ he saʒ vil senft <ind liͤf> in dir./ suͤʒ, gerůche wisen mir,/ | |
| gerůche wisen mir,/ wiͤ dir wer, dů he in dir saʒ,/ ei senfte thron, erwelet vaʒ!/ //Wiͤ was dim herzen, dů | |
| //Aldů würds du de werdste thron,/ darup, darin uns Salomon/ saʒ bit groʒer otmuͤdcheide./ $’t was angin unser selicheide./ //Sin sitzen | |
| saʒ bit groʒer otmuͤdcheide./ $’t was angin unser selicheide./ //Sin sitzen was sin otmuͤdcheit,/ diͤ engein herz niͤt ümbeveit./ da wart | |
| hove,/ dat din sun, de kleine ind de groʒe,/ dic saʒ in dim k#;iuschem schoʒe./ du druͤgs in dic up dinen | |
| du sin thron baʒ,/ wan dů he gemechlich up dir saʒ,/ dů du in haddes ümbevangen?/ drümb has du diͤ engel | |
| mach ich niͤt vergeʒʒen,/ si is in min herze so geseʒʒen,/ diͤ seswerf wart ein martlerinne/ durch des ewen inde godes | |
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