Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
bërc#’1 stM. (468 Belege) MWB Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| er vierdehalp iar vnde ſleht ſin geʒelt uf an dem berge olyueti vmbe daʒ, daʒ er anuehte alle die gůt vnde | |
| ſprach der meiſter: Do got die e gab uf dem berge, da wart da ein horn gehoͤret. Darʒů ſint engele geſeʒʒet, | |
| ʒeſamene. Alſe die ſintflůt die wilent fúnfcehin clafter vber alle berge gie, alſo důt denne daʒ fúr, daʒ gat uber iegelichen | |
| gie, alſo důt denne daʒ fúr, daʒ gat uber iegelichen berc fúnfcehin clafter. //Der iunger ſprach: Zergat denne die welt gar? | |
| iunger: Dine guldine ʒunge hat mich erhabin hóher denne dehein berc ſi. Nu ſage mir von der heiligen froide. Do ſprach | |
| ein blóde. Jr ſterkin iſt alſo getan, ob ſie die berge vnde die erde alle ſament mit den fůʒen wolten vmbe | |
| suche zu lange, so phlocke des wissen bibos bleter zu berge unde nutze di gesoten: is vorget si. Swelch wip mit | |
| Der minste lobet got an zehen dingen</KAP> O du brennender berg, o du userwelte sunne, o du voller mane, o du | |
| ich bringe dir min kleinoͤter. Das ist groͤsser denne die berge, es ist breiter denne die welt, tieffer denne das mer, | |
| wie si lobet die nún koͤre <N>XXI</N>. Wilt du den berg ansehen, so solt du haben siben ding <N>XXII</N>. Wie dú | |
| kam, da man die warheit schowen sol. <KAP><N>XXI</N>. Wiltu den berg ansehen, so solt du haben siben ding</KAP> <VERS>Einen berg han | |
| den berg ansehen, so solt du haben siben ding</KAP> <VERS>Einen berg han ich gesehen,/ das was vil scheire geschehen,/ wan enkein | |
| das getragen,/ das dú sele ein stunde da were./ Der berg was niden wis wolkenvar/ und oben an siner hoͤhin fúrig | |
| wunder bekennen,/ ich mag es niemer genemmen!»/ Do sprach der berg: «Dú oͮgen, dú mich soͤnt alsust sehen,/ dú muͤssent gezieret | |
| ie zů die nidersten, minsten, heimlichosten stat; die irdenschen hohsten berge moͤgent nit enpfan die offenbarunge miner gnaden, wan die vlůt | |
| sunder vestenunge des heligen geistes die wirt ze jungest ein berg des hohen můtes. Der vride sunder bant des heligen geistes | |
| das er dikke gegen dem ewigen gotte uf dem hohen berge tet, das sol alles ein lieht wesen, und got hat | |
| mich so sere, das ich si lasse vliessen úber die berge des hochmůtes und úber dú tal der diemuͤtekeit $t und | |
| wunne sunder arbeit einen stein, der was gelich einem gefuͤgen berge und was von im selber gewahsen und hatte an sich | |
| verloren han, dú stat vor minen oͮgen gelich dem groͤsten berge und hat lange vinsternisse gemachet zwúschent dir und mir und | |
| hoheste gift. Alsus antwúrt got, der es alles gibet: «Din berg sol versmelzen in der minne, dine viande sollent keinen teil | |
| woͤtet. Es minnet oͮch kúscheit und loͮffet uf den hoͤhsten berg, den es weis, und kúset da den allerschoͤnesten boͮm und | |
| tugenden und mit heiligen arbeiten loͮffen sol uf den hoͤhsten berg des schoͤnen himelriches; so klimmet si fúrbas in die gnade | |
| menschlich oͮgen, die vliessent im vol trehenen na dem schoͤnen berge, da were es aber gerne. Eya minnendú sele, wie schoͤne | |
| also gros grúwelich schar der manigvaltigen súnden, als ob alle berge, alle steine, alle regens troppfen, alles gras, boͮme, loͮp und | |
| maniger girikeit irs jagenden herzen nach gotte uf den hohen berg der gewaltigen minne und der schoͤnen bekantnisse komen ist, so | |
| bekantnisse komen ist, so tůt si als der bilgeri, der berge uf gestigen hat mit grosser gerunge, so stiget er ander<FOLIO>(79#’r)</FOLIO>halp | |
| úns den túren schatz behalten hant, der usser dem hohen berge wart gegraben, den ein boͮm trůg und únser viende an | |
| essen die gesunden weide, die da wahset an den hohen bergen, das ist goͤtlichú liebi und heligú lere. Swer den helleweg | |
| breiter denne die welt, min vorhte ist groͤsser denne die berge, min gerunge ist hoͤher denne die sternen; in disen dingen | |
| nu ungesalbet ligen, so mag ich niemer genesen. Weren alle berge ein wuntsalbe und allú wasser ein arzatin trank und alle | |
| niht diu nahtegal./ nu wáche aber ích und singe ûf berge und in dem tal./ /Mîn sanc wil genâde suochen/ an | |
| cristenheit, wan die e Moysi wart gegebin uf dem lihten berge, unde unsers herren iungern enpfiengent den heiligen geist. Nu han | |
| ires riches erste nie gewunnen./ sin flug über aller eren berg/ in wisheit ist gerichtet gein der sunnen./ im gibet der | |
| louwen mut $s stet lachen tut –/ der anger, heide, berg und tal $s in frides milde richte./ Des küniges lob | |
| alle tugende funden./ Der vierde keiser Karle was der ware berg,/ der kirchen schif, mast, segel und das ganze werk./ des | |
| durch bruch in todes lem/ zu Gelboe fiel uf der berge felde./ Sedechias, der künig her,/ mit einer wid sich must | |
| großen forchten louken da began./ es sprach: ‘der wag gein berge nicht gefließen kan.’/ der wolf, der rief: ‘du heldst dins | |
| twerg,/ von Müglin Heinrich, solches werk/ florieren mag. der künste berg/ mir ist zu ho, ich stüre bit./ des reich genaden | |
| durch den ersten fal / nicht klimmen uf der freuden berg,/ für barmung got entzunt./ des sucht er der genaden funt,/ | |
| / din frucht verleschte, zeder ho, / der uf dem berge Libano / der wolken achsel hat bedacht./ was riset durch | |
| was uf dem centrum ist, verswent./ Got, über der tugent berg / sich nimet der genaden werk: / die ander tugent | |
| die sint recht sam eins zwiges blat/ gein Caucasus dem berg –/ o meit, des nim diß kranke werk:/ bi tichtes | |
| volflechte nicht irs sinnes flachs./ din wird über alles lobes berge sweimet,/ die zungen blat durchgoumet noch durchseimet:/ saffs was sie | |
| solcher saß?/ Phiton ein slange was, / Parnasum die den berg besaß./ den schoph sie an die wolken maß/ und trank | |
| sie in sins rifes sarg./ da liten blumen lange swer./ berg, anger, walt da kleiten unde weinten./ die göter und Appollo | |
| ganz/ in witze flammen sunder schranz,/ mit den er hoer berge kranz/ befloug in kurzer stunde schicht/ zu nider noch zu | |
| schult gelouben me/ dann Alexander, der mit sinem bete/ die berge Caspie zusamne nete./ züch des gelouben wete/ an dich, du | |
| blat./ wann aber die sunn ir bren/ lat über der berge achsel dren,/ in touwes spiegel blumen sen/ und klimmen uß | |
| risen zu getwerg/ gemacht sie hat ir arges werk./ $p berg/ gebuwet und gezieret lit;/ den sie gewüstet han in allen | |
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