Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
ûʒer prp (353 Belege) Lexer Lexer BMZ Findeb.
| da so vil entsame1n,/ Daz sie sich mvste1n habe geschame1n/ Vzzer mazze1n sere,/ Ob in missegange1n were./ Vlixes zv rurte,/ Firzic | |
| gesaget./ Die vo1n troyge vnuerzaget/ Hette1n sich alle geschart/ Vn2de vzzer mazze1n wol bewart./ Sie hette1n pancir, kollir,/ Krocanir, testir,/ Armysen | |
| er gerant/ Vn2de stach in vf des schildes rant/ So vzzer mazze1n sere,/ Daz er gefalle1n were/ Vn2de kome1n zv gezoge,/ | |
| vn2de achilles/ Vnd die dar gehorte1n./ Beider|siet sie vorte1n/ Folches vzir mazze./ Sie tate1n mit de1n gelazze/ Vn2de mit der gebere,/ | |
| schilt was golt|durch|slage1n,/ Den er vf solde trage1n;/ Der helm vzir mazze1n gut./ Im was erzvrnet sin mut./ Do hiez er | |
| Irgen begriffen,/ Daz was allez vurlorn./ Sie kvlten irn zorn/ Vzzer mazze1n sere./ Sie hetten gut vn2de ere/ Vnd vnder der | |
| vn2de oben/ Vo1n der swarte1n biz an daz swil/ Loben vzzer mazze1n vil./ Waz wollet ir, daz ich spreche fort?/ Dit | |
| vn2de bringe ez hin/ Einer frowe1n, der ich bin/ Holt vzzer mazze./ Nv rit dine strazze/ Vn2de sage ir, wer ez | |
| dare blibe1n./ Do zwelf tage vmbe quame1n,/ Beidersit sie name1n/ Vzer mazze grozze1n schade1n./ Daz velt was al vberladen/ Vo1n gewu1nten | |
| ez geloge1n were./ Waz sol es nv mere?/ Er was vzzer mazze1n gut./ Daz buch mir kvnt tut,/ Die kerze1n, die | |
| die bare,/ Ware1n vo1n grozzer ziere./ Dar quame1n die troyre,/ Vzze=r stat die beste1n,/ Die kvnde1n vn2de westen/ An buche1n vn | |
| tot/ Wol vo1n tusent wu1nde1n./ Do wart ouch siner funde1n/ Vzer mazzen file erslage1n,/ Die man sere mocht clage1n./ Do hup | |
| bete,/ Der ie zv criche1n wart geborn?/ Ez ist mir vzzer mazze1n zorn,/ Daz wir vmbescheide1n/ Hinne1n svlle1n scheide1n."/ Do zvrnte | |
| siche1n./ Er hette sie benotet,/ Gewu1nt vnd ertotet/ V3nde ertrat vzzer mazze1n./ Thelamo1n an einer strazze1n/ Quam vf in gerite1n./ Sie | |
| Antilocu1n vnd achillen./ Sie tate1n sine1n wille1n:/ Sie wurfe1n sie vzer der ture,/ Bi die svle hin vure,/ Da her hector | |
| Diomedes, der stete,/ Vn2de der wise vlixes./ Ayax zvrnte vnder=des/ Vzzer mazze1n sere,/ Daz helena genesen were:/ Er wolde sie gerne | |
| er hin in daz mer./ Des lief ein michel her/ Vzer den sciffe./ Acastu1n sie begriffe1n./ Sus wart er gefange1n./ Do | |
| vol./ //Do wart geborn undir der diete/ ein maget guote/ uzzer einem edelen chunne./ der was gare elliu wunne/ unde was | |
| inne. ſie erſterbint. Nim deſ ſaffeſ daz man da duhit uzzir dem grunen hanefſamin. v3nde troͮfez in diu orin. Nim daz | |
| geordonot. wie man in eineme iegelichen manote ſol luturtranc machon. vzzer crvteren. vnde picmentiſ. Diz lvtertranc iſt vil goͮt. v3nde heilit | |
| ſol man ez machon. In martio. ſol man ez machon uzir einem teile ſaluiun. $t v3nde ſol man da zoͮ nen. | |
| zwoͮ vnze. ſalceſ zwoͮ unze. deſ oleſ deſ man gemachot vzir den lorberen. zo II vnze gewic. Diſiv toͮ zeſamine vnde | |
| ire manne. da mit wart er uerleitet. Do wurten ſî uzer paradiſe uerſtôzen. in diſe werlt alſ in einen michilen ſê. | |
| lachen?/ wils ir friunde alsô verswachen,/ sî enwelle mich ernern?/ //Ûzer muote und ûzer herzen riutet kumber unde smerzen/ mîn vil | |
| friunde alsô verswachen,/ sî enwelle mich ernern?/ //Ûzer muote und ûzer herzen riutet kumber unde smerzen/ mîn vil liebiu frouwe guot./ | |
| wünschet daz diu hêre/ mich die strâze lêre/ wâ ich ûzer leide in liebe kêre./ Minne, hilf daz mich diu liebe | |
| dâ funde/ dâ von mîn leit verswunde,/ sô wolde ich ûzer herzeleide in herzeliebe gân./ ich hân $s trôst daz mich | |
| ſiben manoͤt. An dem ſvnnetage loͤſte vnſer herre ſine livte uʒer Egypto vnd fuͤrte ſi durch das rote mere in die | |
| nâch iuwer rede gesûmet habe,/ ich hôrte manigen süezen dôn/ ûzer dem berge ze Syôn/ und sach wünne überchraft,/ dô diu | |
| werden edeln man./ deiswâr ob ichz gefüegen kan,/ ich bringes ûzer sîner wer./ über daz vil wilde mer/ wil ich zwâre | |
| gemachet eine hôchgezît,/ und was diu zeinen ôstern./ des quâmen ûzer clôstern/ vil hôher ebbete in den hof/ und manic werder | |
| iu bî disen zîten:/ jâ kunnet ir ze strîten/ gerâten ûzer mâzen wol,/ und swaz man hôher dinge sol/ ze hove | |
| vollen $s aber triufet/ ûf die rôsen $s âne tuft,/ ûzer bollen $s schône sliufet/ manger lôsen $s blüete cluft./ darîn | |
| sîne hêrschaft / <seht> alsus wart dô criechaft/ der herzog ûzer Sahsenlant/ mit dirre frouwen alzehant/ umbe ir liute und umbe | |
| sâ./ nu was ouch bî der zîte dâ/ der herzog ûzer Sahsenlant/ und manec herre wîte erkant/ die gerne suochten sînen | |
| ein fürste was von art,/ offenlich gemachet wart’./ /Der herzog ûzer Sahsenlant/ der rede antwürte bôt zehant/ schône und witziclîche alsô:/ | |
| rîchen alle frist./ dâvon gebiute ich, wizze Crist,/ dem <fürsten> ûzer Sahsenlant,/ daz er mit minne sâzehant/ den criec hie lâze | |
| zwein gekust./ Des wart in sînes herzen brust/ der herzog ûzer Sahsenlant/ ûf zorn gereizet alzehant,/ dâvon er dô mit grimme | |
| liehtiu wâpencleider an,/ darûz golt und gesteine bran/ kostbære und ûzer mâzen fîn./ zwivalticlicher varwe schîn/ mit golde sînen schilt bevienc./ | |
| edel unde frech/ alsus ze velde wart gesant./ Der marcgrâv ûzer Mîssenlant/ quam dar alsam die werden tuont./ ein stange ûf | |
| mit hermîn überspreit./ ein ander schilt was drîn geleit/ der ûzer glanzen kelen rôt/ vil liehten glast den ougen bôt./ /Die | |
| er vil unfro inn sym herczen, das die ruw nymer ußer sym herczen kam, als es darnach vil wol schyn wart. | |
| vergeßsen wie er und Claudas gelobet hetten. Er hub sich ußerm tor zu Claudas und sagt im: ‘Herre Claudas, ich bring | |
| off dem lack waren verliben, da sah sie yren sun ußer der wiegen gebunden, und sah wo yne ein jungfrauw hatt | |
| es wer wol recht das ir yn dötent oder vertribet ußer uwerm lande.’ ‘Nu schwigent!’ sprach Claudas, ‘ich wil uch schier | |
| statt gerett was. Im kam zu hilff manig gut ritter ußer aller cristenheit durch sin groß frumkeit, und manig heiden, ritter | |
| dem großen wunder das mit im von ritterschafft was, beid ußer fremden landen und ußer dem synen. Darnach sagt er yne | |
| mit im von ritterschafft was, beid ußer fremden landen und ußer dem synen. Darnach sagt er yne wie er und sin | |
| beiß die zene zuhauff das sie krachten. Sin athem der ußer sim mund ging der scheyn als rot als ein blut, | |
| frauw, zu allen dingen ist maß gut. Ir hant uch ußer der welt gethon und sint geistlich worden @@s@durch die mynne | |
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