Mhd. Gesamtlemmaliste/Belegarchiv
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  Belegarchiv/Konkordanz

Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.

verdërben stV. (263 Belege) Lexer BMZ Findeb.  

KLD:GvN 11: 0, 6 diu mir fröide geben sol,/ hilfâ, helferîchez wîp,/ ê daz verderbe mir der lîp:/ süeziu frou, sô tuost du wol. //Waz
KLD:GvN 15: 1, 3 //Nu schouwet wie diu heide mit liehter ougenweide/ sint gar verdorben und der kleinen vogelîne sanc./ daz schaffent kalde winde. der
KLD:GvN 15: 5, 1 unde ich doch mit triuwen diene dar. //Owê, sol ich verderben und in der sorge ersterben,/ frou Minne und ir vil
KLD:GvN 18: 2, 8 si dan niht fröide birt/ mir vil sældelôsen man,/ sô verdirbe ich an dem lîbe. ist daz ich unfrô belîbe,/ râtet
KLD:GvN 24: 1, 5 leie/ daz dien kleinen vogeln sanfte tuot. doch muoz ich verderben in dien wunnen gar,/ ez enwende mir ir munt vil
KLD:GvN 32: 3, 7 mich noch baz./ tuot irs niht, sô muoz ich gar verderben./ sol ich niht den rôten kus erwerben und den triutelehten
KLD:GvN 38: 2, 5 spilnden fröiden wol gemeit./ sol $s diu fröide an mir verderben,/ dast mîs herzen nôt, sô muoz ich in jâmer sterben./
KLD:GvN 42: 2, 7 dar./ sît ich iuch mit triuwen meine, lât mich niht verderben gar./ //Liehter sumer, dîn süeze wunne wil bî mangen fröiden
KLD:GvN 48: 4, 1 noch unverbunden./ //Waz treit iuch für, frou Minne, ob ich verdirbe? waz hilfet ez iuch, süeziu sældebære? durch got, nu bin
KLD:Kzl 7: 3, 4 ouch diu wîp,/ trœste dîner diener lîp,/ lâz si niht verderben./ dû solt mit der zît in fröide bringen,/ sô wirt
KLD:Kzl 16:12, 1 gæbe iuch alle umb zwêne rehte friunde./ //Mich wundert, ob verdorben sî milt unde triuwe, stæter muot,/ hûsêre und dâ bî
KLD:UvL 14: 6, 6 fünde ich iender trôst für trûren anderswâ,/ ê daz ich verdürbe mîner fröiden, mîner besten zît!/ der trôst ot an ir
KLD:UvL 25,69 belîben./ Ich muoz in der stæten wîbe dienest sunder lôn verderben/ oder ich muoz ir stæten herzen liebe alsus erwerben,/ Daz
KLD:UvL 38: 6, 5 ir gruoz, $s oder ich muoz/ gar in ir dienst verderben./ //Ich wil sî mit dienste bringen inne/ daz ich sî
KLD:UvL 47: 1, 6 herzen mîn./ wîbes güete, du bist guot:/ hilf daz iht verderbe/ jæmerlîch mîn hôher muot./ //Swâ man saget mære/ daz mîn
KLD:UvL 49: 1, 6 und fuoge vil./ ungefüeges mannes werben/ muoz für wâr gar verderben,/ sô $s dem gefüegen wirt gelônet hô./ //Swâ sô von
KLD:UvL 49: 3, 3 dienste die vil lieben frouwen mîn,/ sô muoz mîn lîp verderben/ gar sunder wanc: sô stæte wil ich sîn./ jâ kan
Konr 5,60 nach chom ein trache in dem lande, von des ateme verduͤrben des tages mer denne driͤv hundert menniſc. Vmbe die ſelben
Konr 13,31 aller ſlahte iſen vil vͦf in legen, das er ſchiere verdurbe. Darʒů verbot er, das man im weder eʒʒen noch trinchen
Konr 13,83 des almehtigen gotes, pitet got vmbe vns, das w%:ir niht verderben von diſem trachen.#.’ Do ſprach ſant Eraſmus: #.,Geloͮbet an minen
Konr 14,81 vͤf ſi legen, [das ſi legen,] das $t ſi ſchiere verdurben, vnd hieʒ den charcher mit ſinem vingerlin verſigelen, das in
KvHeimHinv 962 erchant/ daz si nimmer mêr ersturbe/ noch vreude an ir verdurbe,/ der êren vreute si sich./ si sprach: ‘herre sun, nû
KvWHerzm 295 dar umbe tuo daz ich dir sage:/ swenne ich sî verdorben/ unde ich lige erstorben/ durch daz keiserlîche wîp,/ sô heiz
KvWHvK 321 ich giuze ir bluotes manegen trahen/ ê daz ich müge verderben./ nu her! swer welle sterben,/ der kêre her und rüere
KvWHvK 620 helfe tâten/ zwô ritterlîche hende schîn,/ sô müeste ich gar verderbet sîn/ und den lîp verloren hân./ und weste ich wer
KvWKlage 16, 1 milte vâret mîn:/ daz bringet mich ze nihte./ Ich bin verdorben als ein mist,/ sam bitter als ein galle;/ vil ungenædec
KvWKlage 24, 7 ein keiserîn/ behenket mit ir merze:/ des wirt diu Kunst verdorben sîn,/ wan si niht hât von erze.’/ ‘Jâ’ sprach <dô>
KvWTurn 1029 die plâniure reis/ gesteines unde goldes!/ owê waz rîches soldes/ verdarp von hôher koste dâ!/ der samît rôt grüen unde blâ/
Lanc 468, 19 recht’, sprach sie, ‘ich sieh alle die werlt sterben und verderben, so ist wol recht das ich nach sterben. Warnach mocht
Lanc 475, 15 yrn roßen in das gebrůch das anderhalb daran lag, und verdurben alda. Die andern die da enpfuren slugen den steynweg wiedder
Lanc 567, 21 groß byderbekeit von uch hörn sagen das ich uch nit verderben wil laßen; wann als lieb uch uwer lib sy und
MarlbRh 25, 22 wirt heil,/ des krüzes drach ein deil,/ so min sun verderve!/ ////O aller liͤver liͤfste kint,/ liͤf üver al, diͤ sint,/
MarlbRh 27, 16 lange sal ich levend sterven,/ wiͤ lange sal ich levend verderven/ al sunder ende?/ ////Suͤʒste kint, barmherzich here,/ diner vinde zorn
MarlbRh 28, 20 creaturen,/ helpt mir weinen inde truren,/ wand de stirvet/ ind verdirvet,/ de beide mich ind #;iuch geschůf!/ //Beide sunne inde mane,/
MarlbRh 31, 32 ich bit dir si, mins herzen liͤt,/ ich enmach niͤt verderven./ ////Bi dinem licham rest ouch der min,/ wand al eine
MarlbRh 48, 26 mich so sere, dat ich sterve,/ dat ich disem leven verderve,/ död mich, dat ich niͤmer me/ zů disen sorgen up
MarlbRh 103, 2 ich der werlde gare starf/ ind mir diͤ werelt gar verdarf./ //Ich wart bekennend miner selen leven,/ de mir min leven
MarlbRh 123, 32 gern wers du gestorven,/ wiͤ gern wers du bit im verdorven!/ ei wiͤ gern heds du din leven/ ümb dins sunes
Mechth 1: 7, 2 Ich vlůche dir: Din lichame muͤsse sterben, din wort muͤsse verderben, din oͮgen muͤssen sich sliessen, din herze muͤsse vliessen, din
Mechth 1: 44, 70 lufte nit versinken, das golt mag in dem fúre nit verderben, wand es enpfat da sin klarheit und sin lúhtende varwe.
Mechth 3: 3, 39 nit me hast wan den geloͮben. Mahtu denne minnen, so verdirbestu niemer.» «Vro brut, ich habe nah dem himelschen vatter einen
Mechth 7: 13, 17 bat ich fúr die samenunge: «Lieber herre, la si nit verderben.» «Ich wil in iren frithof setzen ein lieht, da soͤnt
Mechth 7: 18, 29 o wunden tief,/ o smerze gros!/ La mich, herre, nit verderben/ in aller miner pinen not. Amen.</VERS>/ <UB>Ze none zit</UB> O allerseligistú
Mechth 7: 26, 6 min helfe und min trost und la mich, herre, nit verderben, wan du woltest dur mich sterben. Herre Jhesu_Christe, ich sůche
MF:Mor 12: 3, 4 daz si mir verseit/ ír gnâde únde mînen dienest sô verderben lât./ Wol mich des, daz sî mîn herze sô besezzen
MF:Reinm 11: 4, 9 noch bî ir bestên;/ ie dar #s+under#s- muoz ich gar verderben./ mit den listen, waen ich, beiden/ wil si mich vergên,/
MF:Reinm 13: 2, 7 rât wol enbieten und ir helfe senden/ und lieze mich verderben niht./ ich hân noch trôst, swie klein er sî:/ swaz
MF:Reinm 40: 1, 2 /Wie tuot diu vil reine guote sô?/ sî lât mich verderben alsus gar./ ich bin aller ir werdekeite vrô,/ sô nimt
MF:Reinm 40: 3, 6 mich ir genâde alsô vergât/ und si mich [] alsus verderben lât,/ sô mac ich vil klagen, ich tumber man,/ daz
MF:Reinm 54: 1, 1 danne ich mir selben gunde./ /Wol im, der nu vert verdarp!/ der hât hiure sîn leit verklagt./ der ie gerne umbe

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