Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
verdërben stV. (263 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| diu mir fröide geben sol,/ hilfâ, helferîchez wîp,/ ê daz verderbe mir der lîp:/ süeziu frou, sô tuost du wol. //Waz | |
| //Nu schouwet wie diu heide mit liehter ougenweide/ sint gar verdorben und der kleinen vogelîne sanc./ daz schaffent kalde winde. der | |
| unde ich doch mit triuwen diene dar. //Owê, sol ich verderben und in der sorge ersterben,/ frou Minne und ir vil | |
| si dan niht fröide birt/ mir vil sældelôsen man,/ sô verdirbe ich an dem lîbe. ist daz ich unfrô belîbe,/ râtet | |
| leie/ daz dien kleinen vogeln sanfte tuot. doch muoz ich verderben in dien wunnen gar,/ ez enwende mir ir munt vil | |
| mich noch baz./ tuot irs niht, sô muoz ich gar verderben./ sol ich niht den rôten kus erwerben und den triutelehten | |
| spilnden fröiden wol gemeit./ sol $s diu fröide an mir verderben,/ dast mîs herzen nôt, sô muoz ich in jâmer sterben./ | |
| dar./ sît ich iuch mit triuwen meine, lât mich niht verderben gar./ //Liehter sumer, dîn süeze wunne wil bî mangen fröiden | |
| noch unverbunden./ //Waz treit iuch für, frou Minne, ob ich verdirbe? waz hilfet ez iuch, süeziu sældebære? durch got, nu bin | |
| ouch diu wîp,/ trœste dîner diener lîp,/ lâz si niht verderben./ dû solt mit der zît in fröide bringen,/ sô wirt | |
| gæbe iuch alle umb zwêne rehte friunde./ //Mich wundert, ob verdorben sî milt unde triuwe, stæter muot,/ hûsêre und dâ bî | |
| fünde ich iender trôst für trûren anderswâ,/ ê daz ich verdürbe mîner fröiden, mîner besten zît!/ der trôst ot an ir | |
| belîben./ Ich muoz in der stæten wîbe dienest sunder lôn verderben/ oder ich muoz ir stæten herzen liebe alsus erwerben,/ Daz | |
| ir gruoz, $s oder ich muoz/ gar in ir dienst verderben./ //Ich wil sî mit dienste bringen inne/ daz ich sî | |
| herzen mîn./ wîbes güete, du bist guot:/ hilf daz iht verderbe/ jæmerlîch mîn hôher muot./ //Swâ man saget mære/ daz mîn | |
| und fuoge vil./ ungefüeges mannes werben/ muoz für wâr gar verderben,/ sô $s dem gefüegen wirt gelônet hô./ //Swâ sô von | |
| dienste die vil lieben frouwen mîn,/ sô muoz mîn lîp verderben/ gar sunder wanc: sô stæte wil ich sîn./ jâ kan | |
| nach chom ein trache in dem lande, von des ateme verduͤrben des tages mer denne driͤv hundert menniſc. Vmbe die ſelben | |
| aller ſlahte iſen vil vͦf in legen, das er ſchiere verdurbe. Darʒů verbot er, das man im weder eʒʒen noch trinchen | |
| des almehtigen gotes, pitet got vmbe vns, das w%:ir niht verderben von diſem trachen.#.’ Do ſprach ſant Eraſmus: #.,Geloͮbet an minen | |
| vͤf ſi legen, [das ſi legen,] das $t ſi ſchiere verdurben, vnd hieʒ den charcher mit ſinem vingerlin verſigelen, das in | |
| erchant/ daz si nimmer mêr ersturbe/ noch vreude an ir verdurbe,/ der êren vreute si sich./ si sprach: ‘herre sun, nû | |
| dar umbe tuo daz ich dir sage:/ swenne ich sî verdorben/ unde ich lige erstorben/ durch daz keiserlîche wîp,/ sô heiz | |
| ich giuze ir bluotes manegen trahen/ ê daz ich müge verderben./ nu her! swer welle sterben,/ der kêre her und rüere | |
| helfe tâten/ zwô ritterlîche hende schîn,/ sô müeste ich gar verderbet sîn/ und den lîp verloren hân./ und weste ich wer | |
| milte vâret mîn:/ daz bringet mich ze nihte./ Ich bin verdorben als ein mist,/ sam bitter als ein galle;/ vil ungenædec | |
| ein keiserîn/ behenket mit ir merze:/ des wirt diu Kunst verdorben sîn,/ wan si niht hât von erze.’/ ‘Jâ’ sprach <dô> | |
| die plâniure reis/ gesteines unde goldes!/ owê waz rîches soldes/ verdarp von hôher koste dâ!/ der samît rôt grüen unde blâ/ | |
| recht’, sprach sie, ‘ich sieh alle die werlt sterben und verderben, so ist wol recht das ich nach sterben. Warnach mocht | |
| yrn roßen in das gebrůch das anderhalb daran lag, und verdurben alda. Die andern die da enpfuren slugen den steynweg wiedder | |
| groß byderbekeit von uch hörn sagen das ich uch nit verderben wil laßen; wann als lieb uch uwer lib sy und | |
| wirt heil,/ des krüzes drach ein deil,/ so min sun verderve!/ ////O aller liͤver liͤfste kint,/ liͤf üver al, diͤ sint,/ | |
| lange sal ich levend sterven,/ wiͤ lange sal ich levend verderven/ al sunder ende?/ ////Suͤʒste kint, barmherzich here,/ diner vinde zorn | |
| creaturen,/ helpt mir weinen inde truren,/ wand de stirvet/ ind verdirvet,/ de beide mich ind #;iuch geschůf!/ //Beide sunne inde mane,/ | |
| ich bit dir si, mins herzen liͤt,/ ich enmach niͤt verderven./ ////Bi dinem licham rest ouch der min,/ wand al eine | |
| mich so sere, dat ich sterve,/ dat ich disem leven verderve,/ död mich, dat ich niͤmer me/ zů disen sorgen up | |
| ich der werlde gare starf/ ind mir diͤ werelt gar verdarf./ //Ich wart bekennend miner selen leven,/ de mir min leven | |
| gern wers du gestorven,/ wiͤ gern wers du bit im verdorven!/ ei wiͤ gern heds du din leven/ ümb dins sunes | |
| Ich vlůche dir: Din lichame muͤsse sterben, din wort muͤsse verderben, din oͮgen muͤssen sich sliessen, din herze muͤsse vliessen, din | |
| lufte nit versinken, das golt mag in dem fúre nit verderben, wand es enpfat da sin klarheit und sin lúhtende varwe. | |
| nit me hast wan den geloͮben. Mahtu denne minnen, so verdirbestu niemer.» «Vro brut, ich habe nah dem himelschen vatter einen | |
| bat ich fúr die samenunge: «Lieber herre, la si nit verderben.» «Ich wil in iren frithof setzen ein lieht, da soͤnt | |
| o wunden tief,/ o smerze gros!/ La mich, herre, nit verderben/ in aller miner pinen not. Amen.</VERS>/ <UB>Ze none zit</UB> O allerseligistú | |
| min helfe und min trost und la mich, herre, nit verderben, wan du woltest dur mich sterben. Herre Jhesu_Christe, ich sůche | |
| daz si mir verseit/ ír gnâde únde mînen dienest sô verderben lât./ Wol mich des, daz sî mîn herze sô besezzen | |
| noch bî ir bestên;/ ie dar #s+under#s- muoz ich gar verderben./ mit den listen, waen ich, beiden/ wil si mich vergên,/ | |
| rât wol enbieten und ir helfe senden/ und lieze mich verderben niht./ ich hân noch trôst, swie klein er sî:/ swaz | |
| /Wie tuot diu vil reine guote sô?/ sî lât mich verderben alsus gar./ ich bin aller ir werdekeite vrô,/ sô nimt | |
| mich ir genâde alsô vergât/ und si mich [] alsus verderben lât,/ sô mac ich vil klagen, ich tumber man,/ daz | |
| danne ich mir selben gunde./ /Wol im, der nu vert verdarp!/ der hât hiure sîn leit verklagt./ der ie gerne umbe | |
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