Mhd. Gesamtlemmaliste/Belegarchiv
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  Belegarchiv/Konkordanz

Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.

verdërben stV. (263 Belege) Lexer BMZ Findeb.  

SM:KvL 9: 4, 2 wandels frî./ //Frowe, minneklichez wîb,/ trût, lâz an mir niht verderben/ beidiu fröide und mînen sang./ Hilf, genâderîcher lîb,/ ah, hilf,
SM:KvL 14: 5, 8 hilf, êst an der nôt,/ ach, hilf, lâ mich niht verderben!/ sol ich niht genâde erwerben/ an dir, sôst mîn trôst
SM:KvL 20: 3,13 ir wanc,/ Als ich wæne minne hân/ mir erworben./ sôst verdorben/ alz mîn werben und mîn wân./ //Swie daz ich bin
SM:KvL 21: 5, 7 süezze, wende/ mîn ellende,/ lieber lîp./ Lâ mîn werben/ niht verderben!/ eteswenne/ triuwe erkenne,/ sælig wîb./ Herzentrût, du lâ geniezzen mich,/
SM:Ro 2: 1, 6 langer mîden dich./ Bezzer wære mir ein sterben/ danne lebende verderben./ ich trag in aller stunt/ leid nach dir verborgenlîch./ //Ich
SM:Ro 2: 3, 4 der tuon wolde helfe mir./ Dêst wâr, ein sælig guot,/ verdirb ich, daz kumt von dir./ Von der nôt ein güetlich
SM:Ro 4: 3, 9 ougenweiden/ wart ich ungefuog,/ Daz ich sunder allen zwîvel muoz verderben,/ ob ich niht erwerben/ mag ir hulde kluog./ Refr.:Minne,
SM:Te 5: 1, 9 hât mich vervangen nicht,/ wan daz man mich trûrig und verdorben sicht,/ dâvon daz mir helfe nie von dir beschach./ //Nu
SM:Tu 2: 5, 2 schulden./ //Sol ich der nicht genießen,/ so mag ich wol verderben,/ Doch wil mich nicht verdrießen,/ sol ich dur sî in
SM:Tu 2: 9, 5 sinne gar zerrunne./ Man seid, daz man von leide nicht verderbe:/ gît mir diu lieb ir hulde,/ ich fürcht, daz ich
SM:Tu 5: 3, 4 eigen $s mich ir:/ darumb ich sender warb, $s daz verdarb $s sunder wân mir wol zwir./ Davon mîn vrœde sinket
SM:UvB 1: 3, 8 ir güete/ mir teilen den pîn,/ daz ich niht alleine verderbe./ Schœnez lieb, mîn sunder trût, dur vuoge/ rihte mich in
SM:UvB 5: 3, 9 alse gâch/ (des muoz ich verjehen mit hulden),/ ê ich verdurbe von dînen schulden,/ daz ich dir in seggen ê sliche
SM:UvS 1: 1, 3 niht./ Wan daz nie gar ein senede leit an mir verdarp/ von maneger fremeder ungeschiht (_),/ So vund ich daz,/ des
SM:UvS 3: 3, 3 daz wær an der zît!/ Lât si jugent an mir verderben,/ so ist lîhte allez dürre, daz nu grüene lît./ Swer
SM:UvS 14: 2, 6 mir sîn niht, daz man mich ûf der verte siht verderben!/ //Swie vil ein wîp unvreide machet/ einem man, der stæte
SM:UvS 27: 5, 2 //Ich mac wol wunder schrîen ‘wû!’/ daz ich bin sô verdorben nû./ ja, herre got, wan woldes dû,/ daz ich niht
SM:UvS 31: 2,12 wünschen inneclîche,/ sît tiurre vürste sîn genôz nie manegen zîten verdarp./ //Vrowe sældenrîche,/ wie mugent ir so langez lait an mir
SM:UvS 32: 4, 1 al der welte sî kain ander man./ //Vrowe, obe ich verdirbe,/ waz habent ir oder iemen denne deste mê?/ Und ain
SM:Wi 1: 4,15 darzuo bin ich gestalt./ Solken schaden wende,/ nit lâzze mich verderben,/ minneklichiu Minne: du hâst ir gewalt!/ Ald ich wil kempfen
SM:WvH 1: 1,14 $s ich hân $s den muot,/ und solt ich drumb verderben:/ ich dien ir alle die wîl ich lebe, geseit si
SM:WvK 1: 1, 7 schîn./ frowe, ir sult mich fröide lêren,/ ald ich muoz verdorben sîn./ //Ach, ich sach ein güetlich lachen/ machen $s minneklîch
SM:WvK 4: 2, 1 singen,/ uns den lieben sumer bringen./ //Genâde, frowe, ich muoz verderben/ jæmerlîche und unverscholt!/ Ist iu liep, daz ich muoz sterben/
SM:WvT 4: 2, 7 verdringet;/ mîn sendez herze nâch ir lône ringet:/ ich muoz verderben, ob er mich verswinget./ //Vil süezze Minne, hilfe enzît!/ mîn
StatDtOrd 78,22 gerihte sî nâch Gotes willen unde des unschuldegen gerehtikeit iht verderbe oder daz die missetât, die dâ geschiht, iht blîbe ungerochen,
StrKD 6, 322 ich ez mit gantzen trewen warp,/ swie gar min arbeit verdarp.#.’/ DER herre sprach: #.,du bist ein gouch;/ dar nach er
Tannh 6, 25 ist daz rich gar erben fri./ da bi ist vil verdorben,/ /Des besten lands ein michel teil./ die wile und daz
TannhHofz 180 ze ostertagen;/ manic tusent sint von ezzen tot,/ daz in verdurben gar die magen./ Swer dar umbe versalzt sin brot,/ daz
Tr 66 leben ergeben,/ der werlt wil ich gewerldet wesen,/ mit ir verderben oder genesen./ ich bin mit ir biz her beliben/ und
Tr 210 mit disen beiden/ êre unde lop erwerben/ oder âne si verderben./ von den diz senemære seit,/ und hæten die durch liebe
Tr 1185 komen,/ dô hæte vür ir leben genomen;/ und wære iedoch verdorben/ und in dem leide erstorben,/ wan daz si der trôst
Tr 1473 ungeschiht/ und ouch sîn selbes laster siht,/ der heizet mich verderben/ und lesterlîche ersterben./ daz dritte ist aber diu meiste nôt/
Tr 1834 mê dan ê:/ clage, daz Riwalîn erstarp,/ clage, daz Blanscheflûr verdarp,/ clage umbe ir beider kindelîn,/ an dem ir trôst dô
Tr 1837 kindelîn,/ an dem ir trôst dô solte sîn,/ daz daz verdorben wære./ zuo aller dirre swære/ gieng in diu starke vorhte,/
Tr 14395 gewirbe ich und diu arme Îsôt,/ daz wir sus niht verderben?/ ine weiz, wie wir gewerben,/ daz wir behalten unser leben.’/
Tr 17186 ir senemære/ von den, die vor ir jâren/ von sene verdorben wâren:/ si beredeten unde besageten,/ si betrûreten unde beclageten,/ daz
UvZLanz 550 ze lobe,/ kund ich dar nâch gewerben./ sol aber ich verderben,/ daʒ friste got ze manegen tagen./ ich enkan iu anders
UvZLanz 1560 wolde,/ ob er ân erben sturbe,/ daʒ sîn guot niht verdurbe./ durch daʒ het er an sich genomen/ beidiu ze êren
UvZLanz 1697 von smacke leid er grôʒe nôt./ des was er nâch verdorben/ und jæmerlîch erstorben,/ wan daʒ in dicke trôste/ diu vrowe,
UvZLanz 7415 zouber was sô grimme,/ enwær Malduckes stimme,/ sô wæren si verdorben gar./ der half in daʒ in niht gewar./ //Die vrowen
UvZLanz 7562 kunt,/ die Lanzelet sô stille warp,/ dâ von manic man verdarp/ in des zouberæres hûs./ mîn herre der künic Artûs/ wart
Volmar 470 ouch unden hol./ der in möht erwerben,/ der enkünde niht verderben/ keine wîs an dem guote,/ und bedarf ouch guoter huote,/
Wh 7,18 den niht liez/ bî sîns vater erbe!/ swenn der nu verderbe,/ dâ lît doch mêr sünden an/ denne almuosens dort gewan/
Wh 8,23 der Franzoyser künne./ der heidenschefte wunne/ ouch von jâmers kraft verdarp./ der marcgrâve Willalm erwarp/ des er vür hôhe sælde jach./
Wh 10,26 tôde gendet:/ diz engiltet niht wan sterben/ und an vreuden verderben./ man nam dâ wênic sicherheit,/ swer den andern überstreit,/ den
Wh 92,10 vorhtlîchen siten/ umb iuwer hulde werben/ (daz enlâz ich niht verderben)/ mit dienstlîchem koufe.’/ der helm und diu goufe/ wart ûf
Wh 139, 6 waz ob sich krenket al mîn werben?/ diu helfe muoz verderben,/ als ich Gyburge enthiez,/ die ich in grôzer angest liez./
Wh 140,11 gruoz/ von der massenîe enpfâhen muoz./ ir wænet daz ich verdorben sî:/ nein, mir ist ander wille bî.’/ sîn wâpenroc, sîn
Wh 182,18 genant,/ des ellen solt er erben/ und niht die tugent verderben,/ diu im von arde wære geslaht;/ daz er dæhte ans
Wh 221,20 Arle,/ er giht daz sül er erben./ wiltû durh lüge verderben/ dîn triuwe an dîn selbes vruht,/ ouwê waz touc dîn

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