Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
bilde stN. (526 Belege) MWB Lexer BMZ Findeb.
| die verwâzze,/ dur die ich schiuchen muoz/ Ir wîplich zartez bilde,/ ir mündel rôt, ir wengel schîn./ sol mir daz wesen | |
| daz er læg ûf reinem strou, der triut ir wîplich bilde;/ So ist der ander, der des tôdes dur si gert/ | |
| niemin, niewan $t alſo ieglich menniſch erſchînet, in dem ſelben bilde wirt er erteilet. Nv uolgit dem gvͦtim $.s$. Paulo, der | |
| do lâdete er ſî ze diemůte, ze chûſche, daz ſi bilde nâmen von ir můtir, der froͮwen Sara, unde ſprach: ‘Alſo | |
| von ſinem vater an anegenge, hie von ſiner mvͦter ane bilde, wan von meigde nie kint ane goteſ ſvn geborn wart. | |
| er heiliger goteſ trvt aller kriſtenheit geben iſt ze einem bilde. Do er laige waſ, do het er daz garnet mit | |
| in dem templo domini erzaiget $t werden vnde gab vnſ bilde ſiner devmvͦte, daz er dvrch vnſ arm waſ worden. Dvrh | |
| magetvͦm, vnde alſ ir hivte den heiligen Kriſt in dem bilde iwerſ kerzenliehteſ traget, alſo ſvlt ir hivte in hailant in | |
| bvͦze ſchinent. Mine vil lieben, die zwene vogele ſint ein bilde iwerſ lebenneſ. Wan ir der bvͦche niht kvnnet, an den | |
| iv niht geben aingenote ze dem ezzenne ſvnder ze einem bilde. An diſen zwain vogelen vindet der gvͦte, waz er ævern | |
| waz er tvͦn ſol. Noch iſt vnſ div tvbe ze bilde geſetzet, daz ſi an ir hat ſiben groze tvgende. Si | |
| vor dem habeche kvnne behvͦten, ſo er zvͦ vare. Daz bilde ſvln wir gerne behalten. Wir haben laider ainen gaiſtlichen viant | |
| herren, daz ſi da in der alten e vnſ ze bilde taten, daz wir daz gaiſtlichen ervullen mvͦzen, vnde biten vil | |
| ‘ain hvſ der gehorſam’. $t Da bi gab er vnſ bilde, ſwer varn wil ze der himilſchen $t Ieruſalem, da der | |
| ir ſenfte vnde devmvͦte ſin, alſ iv der heilige Kriſt bilde hat gegeben. Deſ ſtvͦl ob den engeln iſt, der rvͦhte | |
| iwer vͦzze gedwagin, daz ir ein andirn ſam tůt. Daz pilde han ich iv gêbin, daz ir her nach ſâm tůt.’ | |
| liebin, nu ſchulin wir unſereſ herrin gebot ervollen unde ſin bilde begen, ſol unſir ieglich dem andrn ſine vͦzze dewâhin. Ieglich | |
| lîbe, ſo wir hivte ſchînen. Er gab unſ oͮch ein bilde, daz er in diſe werelt komin waſ mêr durch ſundige | |
| Wie grozzi deſ gůtin gebet helfe, deſ hat unſ got bilde gêbin. Ein heiliger man waſ uor Criſtiſ geburte, hiez Helyaſ, | |
| warn, die deſ urchunde warn, daz er in deme ſelbim bilde, ſo er ze himile vůr, daz er alſo chunftich iſt | |
| upigiv dinc, da min trehtin mit erbêlgit wirt. Wir ſoltin bilde nemin, wie mîneſ trehtineſ heiligin daz himelriche $t garntin mit | |
| ſæhen, ſo wrden ſi geſunt. Waz unſer herre mit diſme bilde wolde erzeigen, daz hat er eroffenôt in dem euuangelio. Sicut | |
| daz er goteſ trût under den uier euangeliſten mit menneſlichen bilde geſcriben $t iſt. Unſer herre der almahtige got do er | |
| vier uihe glinuſſe ire antluzzeſ. Daz erſte iſt eineſ menneſſcen bilde. Daz ander iſt gelich eimme lewen ze der zeſwen der | |
| waren die vier euuangeliſte $t unde in der vier evuangeliſte bilde bezeichent waren alle goteſ erwelten, dannan iſt reht, daz wir | |
| tragen wir unſeriv liehtuaz uor unſeren ebenchriſten; ſo ſi danne bilde bî unſ nement, ſo choment ſi ane zwiuel zoͮ dem | |
| alter unde betete ze dem almahtigen gote unde gab unſ bilde, wie wir beten ſolten unde weſ wir biten ſcolten. Er | |
| offenen, wie ſi ſculen leben, unde ſculen wir in daz bilde goͮter werche uor tragen. Iſt auer, daz wir iv daz | |
| daz er toͮt, daz iſt ein trugeheit. Vnde nemet deſ bilde uon dem heiligen Moyſe. Do den unſer herre in Egiptum | |
| sich hvͤten, daz er ieman mit worten oder mit lvͤsem pilde erger. Nimmer boͤse wort, avch daz minst vnnvtze wort sprechen. | |
| gehînc durch uns an dem crûce. Er hat uns ouch bilde der gehôrsam gegeben, wande er gehôrsam $t was sîme vater | |
| sô gûtes lebenes sîn, daz sî iht mit ir bôsen bilde, alse Helyes sune tâten, die lûte von Gotes opfere unde | |
| sî gên slâfen. 28. Wie die brûdere geben sulen gût bilde den lûten. /Swâ dî brûdere an ir wegeverte sîn oder | |
| ûzwendich wîsent, daz sie ouch den lûten daz mit gûten bilde der werke unde nutzen worten beweren, daz Got mit in | |
| alle ist unde geben sal an ime selben allen brûderen bilde gûter werke, der sol ouch berefshen die ungerûwegen unde sal | |
| lûten, mit den sî iht ze tûne hânt, gûtes lebenes bilde geben und rehtvertekeite unde zuhte. 7. Daz die brûdere wurze | |
| commendûr sulen gûtes râtes volgen. /Wir hân des lêre unde bilde von den apostelen, $t daz daz heilsam ist, daz man | |
| lêrere hôrte unde vrâgete unde sînen nâchvolgeren dâmite lêre unde bilde hat gegeben, daz sî gerne gûte lêre hôren unde rât | |
| wider got und die ere lebent/ und niht wan boͤsiu bilde gebent./ swie vil man den selben g(e)it,/ daz læt der | |
| Lucifer giheizzin,/ der was als ein insigili/ nach demo vroni bilidi./ sini herschaf, gigebin ime durch guot,/ di keriter alli in | |
| irwart durch in./ er habiti in allin gischephidon/ wunni odir bilidi odir herzindum./ unsir chunftic ellendi/ was er mit disin allin | |
| ein lîp/ got unde der werlde wâren,/ des si guot bilde bâren/ beidiu der werlde unde gote,/ wan si wol nâch | |
| samet dar an,/ daz beidiu, îsen unde man,/ geworhten schœner bilde nie./ swie wol daz aber schîne hie,/ ez schein doch | |
| ors gesaz/ und sper ze handen genam,/ dô was daz bilde lussam,/ dô was der ritter lobelîch,/ ob dem satel und | |
| man sach ez inne(n) und ûzen/ und innerthalben lûzen/ daz bilde, daz diu Minne/ an lîbe und an dem sinne/ sô | |
| zwei, gedræt unde genæt,/ diun vollebrâhten nie baz/ ein lebende bilde danne daz./ gevedere schâchblicke/ die vlugen dâ snêdicke/ schâchende dar | |
| valsche hûsgenôz./ ich meine daz zer valscheit:/ der vriunde vriundes bilde treit/ und in dem herzen vînt ist,/ daz ist ein | |
| vâre/ besetzet unde bevangen:/ uns gânt zwên eiterslangen/ in tûben bilde, in süezem site/ smeichende alle stunde mite:/ vor den habet | |
| her sich san./ dvͦ hiez her sinen capelan/ sente petirs bielede vnde sente paulses dar uor tragen/ vnde liez den kuninc | |
| unseren wîstům. dô wurdin wir geschafen. $t er gab uns bilde an deme tieuile dc wir gestůndin. dô giuielin wir dar | |
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