Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
bilde stN. (526 Belege) MWB Lexer BMZ Findeb.
| dem rande lûhten/ und alse liljen dûhten/ gestellet an ir bilden./ der schilt mit einem wilden/ löuwen stuont verdecket,/ der was | |
| wile gegeben het, das dem glich was, und stunden zwey bild in dem stein die sich underkusten; und Lancelots bild hilt | |
| zwey bild in dem stein die sich underkusten; und Lancelots bild hilt ein hercz in beiden sinen henden, und der frauwen | |
| hilt ein hercz in beiden sinen henden, und der frauwen bild het ein hant in die ander geleit. Morge het die | |
| sie in schön sercke von steyn wol gehauwen mit eim bild, was besiegelt oben. Lancelot sah die buchstaben in dem grab | |
| in diner ujten./ er geruhte zallen ziten/ in einer tubin bilide irschinen/ vnde saz ufe den asselin dinen/ zu allir diner | |
| saltu min gemute keren,/ herre sancte columbam./ des ih gut bilide uon dir han./ dv irfultis wole des heiligen geistis gebot,/ | |
| Jngeſigele. Die ſint ergraben alſe ein múnʒiſen nach deſ menſchen bilde. Dauon en mac dehein wip ʒe heineme tragende me gewinnen | |
| daʒ abraham [29#’r] die heilige driualtikeit ſehe in drier engele bilde vnde anbette ſú fúr einen got. Do uon enmugen wir | |
| vnde da ſiʒʒen ʒů ſineſ vater ʒeſuwe. Nach dem ſelbin bilde twahint die meiſtere irn iungeren ir fuͤʒe. Da mite irʒeigent | |
| meiſter: Vnſer herre bedorfte deheineſ toͮfeʒ, wen daʒ er vnſ bilde gap vnde daʒ er vnʒ den touf wihete. Durch daʒ | |
| ſint ſi niht. Der tiuel trúget die lúte in irme bilde vnbe daʒ, [62#’r] daʒ er ſie uerleite. So ſi aber | |
| vbelin vallint nider alſe bli. //Der iunger ſprach: Jn welheme bilde erſchinet vnſer herre da? Der meiſter ſprach: Er erſchinet den | |
| erſchein in monte ſynai, den vbelen erſchinet er in dem bilde alſe er gemartirt wart an dem crúce. //Der iunger ſprach: | |
| Daʒ iſt alſe geſprochen, daʒ er ab im leit menſlich bilde vnde ʒeiget ſich ſinen lieben in der ere ſineſ uater. | |
| de besigelde brunne,/ den hat entfengt diͤ götliche sunne,/ sin bild hat got an dich gelacht,/ dat enbricht engeine macht./ //Diͤ | |
| din milde herz si schiͤr ersach,/ alda si vür dim bilde lach,/ du deds si vuͤlen, dat si gehort was,/ van | |
| genas,/ bitz si in in gedrücket wart/ ind bit sinem bilde wart bewart,/ bitz ich sin liͤcht recht anesach,/ an dat | |
| gruͤne stein bezeichent din leven,/ dat allen l#;iuden hat gůt bild gegeven,/ wand sowe, wiͤ dürr$’ he si,/ bit gůder andacht | |
| alse die heilige wif,/ die uns aller dugende/ gegeven havent bilede:/ unser muoder Sara du otmuodige,/ Anna du geduldige,/ Hester du | |
| vraget mit einem lobe, wie das cleinoͤter heisse</KAP> «O ein bilde miner gotheit, gehert mit miner menscheit, gezieret mit minem heligen | |
| mundes. Do leite sich das reine lamp uf sin eigen bilde in irem stal und soͮg ir herze mit sinem suͤssen | |
| beschehen. Du bist drivaltig an dir, du maht wol gottes bilde sin: Du bist ein menlich man an dinem strite, du | |
| mantel, der so schone lúhtet?» Do sprach si: «Von dem bilde gůter werke.» Do sprach ich: «Wa von hastu disen bluͤmenden | |
| in dem throne siht man den spiegel der gotheit, das bilde der menscheit, das lieht des heligen geistes und bekennet, wie | |
| brinnendú liehter, dú bezeichenent die ware minne und das helige bilde und die getrúwe meinunge binnen. Die lene der stuͤle ist | |
| wir gedenken an gottes userwelte frúnde und an ir helige bilde. Dise marter lidet ein ieglich sele, die in heliger temperunge | |
| wege. Das dritte, das er inen mit heliger wisheit das bilde gap, das si da zů dur got solten messig sin | |
| losunge, mit minnenklicher troͤstunge, $t mit frúntlicher helfe, mit heligem bilde; und oͮch sint si ein heilsam bant des heligen cristan | |
| er im von gotte ze lone, das er sinem heligen bilde hat gevolget in der predier orden. Sant Dominicus ist vor | |
| ganzen einunge der heligen drivaltekeit mit fúnf brůdern nach dem bilde der heligen fúnf wunden oder mit sibenen nach den siben | |
| in <FOLIO>(76#’v)</FOLIO> den sinnen, die der súnden gebruchet hant; gůt bilde des lebendes, wa sich der mensche verboͤset hat. Disú rúwe | |
| bezogen. In dem wasser swebten vische, die waren glich menschlichen bilden. Dis waren der armen pfaffen selen, die in diser welt | |
| vinsternisse in der alten e. Da uf waren geneiet gruͤnú bilde; wan alleine dú alte e vervinstert was mit manigen grossen | |
| mere si waren vinster mit den schuldingen. Die scheffenisse der bilden das was alles von der schulde und von der not, | |
| mitte solten úberwinden alles únsers herzen leit. Da uf waren bilde geneiet mit golde, die waren glich den vogelen, die Noe | |
| si nach rehte in das abgrúnde solten sin gegangen. Irme bilde ist manig vrowe gevolget der masse si wolten und mohten. | |
| ze botten mit irme heligen gebette und mit irme gůten bilde.» Dis sprach oͮch únser herre: «Dis bůch sende ich nu | |
| súnde in das vegefúr sint gevarn, die wir mit gůtem bilde solten bewaren. Ich bit<FOLIO>(101#’r)</FOLIO>te dich, herre, umb helige heiligunge und | |
| und ein bettebloch. Alsus sol er mit demuͤtigem herzen gůt bilde wider geben wider ein boͤse leben. Er sol oͮch zwen | |
| in miner gotheit nach ir langen trurekeit; und ein geistlich bilde miner menscheit das swebet ie sunder beginne in miner ewigen | |
| hie brinnent in der himelischen minne und lúhtent mit gůtem bilde; alle die erkaltet sint in den súnden, die moͤgent sich | |
| pine. Disú krone sol noch gezieret werden mit min selbes bilde.» Do vůr der bilgerin hin. Der mensche wart betruͤbet und | |
| #.[úber sich eret#.] in undertenikeit mit allen seligen, die irem bilde volgent. %/Unser vroͮwen gegenblik ist gekl#;earet mit aller der gabe | |
| patriarchen ie vollebrahten. Der boge wirt oͮch gebildet mit menschlichem bilde, sel und lip. Das erste bilde uf dem bogen der | |
| oͮch gebildet mit menschlichem bilde, sel und lip. Das erste bilde uf dem bogen der crone das ist Sant Stephan und | |
| sol oͮch gezinnet werden bi Endecristes zite mit manigem erlichen bilde als Helyas und Enoch und manig helig martyrer wirt vor | |
| vroͤde iemer mere. Die menscheit únsers herren ist ein begriffenlich bilde siner ewigen gotheit, also das wir die gotheit begriffen moͤgen | |
| werk nach; aber der boͤse wirt erger, wenne er boͤse bilde sihet, so wirt er also boͤse, das er gůtú werk | |
| selben und grimmer an iren werken denne das si die bilde mines gotteshuses getoͤrrent angriffen.» Do bekante ich, das do der | |
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