Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
abe prp (247 Belege) MWB Lexer BMZ Findeb.
| mac. Da uon heiſent ſi die verlornen, wen ſi ſint abe gotiſ wagene geuallen. //Do ſprach der iunger: Daʒ vernime ich | |
| Do ſas got uf ſinen reitwagen vnde bekerte manigen menſchen. Abe deme eruiel ſich ouch maniger. Gotiſ reitwagin ſint die vier | |
| in dirre welte got unbe fůrtent uf dem reitwagene. Die abe dem wagene vielent, daʒ ſint die vngelóbigen, alſe die bůch | |
| verriste kan; unde bite uch, unde swem icht gutes dar abe gesche, das ir mir bitet unde wunschet gůtes gegin gote, | |
| unde sterbet di spulwurme. Swem di ougen sweren unde dar abe sere irhitzen, der sol nemen eine wisse brosmen brotes unde | |
| honege gemenget unde an di ougen gestrichen, si werden dar abe clar. Der gesoten wermaten bradem hilfet di vorstophten oren. Si | |
| dicke getrunken. Der nezzelen bleter gestossen mit salze unde dar abe ein plaster gemachet, reinegit di unreinen wunden, unde ist ouch | |
| gestozen unde uf den milzen geleit, vertribet di swlst dar abe. Swer den iůckende hat, der side poley mit wassere unde | |
| hilfet ouch di ammen genutzet, wanne si gewinnet milch dar abe. Maratrum in wassere oder in wine gesoten unde getrunken hilfet | |
| dem magen. Swelch man unvarnde ist an sinem dinge, swar abe das kumen si, sudet man des venchels wurzel in wine | |
| Swer latich gerne isset, da wirt der schime der ougen abe. // Rosa ist trocken unde calt an dem ersten grade. | |
| wiben gerochen, di kint tragen, wen si di kint dar abe zu unzit gewinnen. Iz hilfet ouch di gerochen, di zu | |
| mit salbei saf in heiser sunne: iz wird swarz dar abe. // Enula, di heiset alant zu dute. Der ist an | |
| ist als engestlich genutzet also vergift. Man machet ouch dar abe vergift, unde swem mit vergeben wirt, der wirt vleckecht. Das | |
| man di obersten hůt abe unde di milch, di dar abe geit unde daz saf beheldet man. Daz ist gůt zu | |
| Der same ist gut getan zu allen dingen, do man abe dowen sol, wenne her dowet wol unde ist dem magen | |
| crůt gepulvert unde in di nasen getan, da nuset man abe. Der saf mit wibes milche gemenget hilfet, di da kichent, | |
| sterbe. Da wider sprichet Plynius, ein meister, das her dar abe hat gegebin heilsame trenke den, di dumfic warin, unde ouch | |
| sagent, swer si alle tage nuchtern esse, daz her dar abe gesunt blibe unde sagent, daz si den buch senfte weiche. | |
| Swem daz houbt we tůt, her mache einen cranz dar abe: iz verget im. Plynius, ein mester, sagt, daz di isirnhat | |
| daz biben von dem herzen unde verstet daz wullen dar abe. Nardus getempert mit warmen wasser unde an di ougen gestrichen | |
| bestrichen, di di wip in dem kintbette gewinnen, vergen dar abe. // Ceruiboletum hirzswam. Swo di spinne gestichet und iz da | |
| ist eins edelen visches grat, da machet man schoͤnú cleinot abe, das edel lúte zů iren eren habent. Wie edel ein | |
| geborn./ /Unde ist, daz mirs mîn saelde gan,/ daz ich ábe ir wol rédendem múnde ein küssen mac versteln,/ gît got, | |
| wort horint an einen manden. daʒ erste zalet obne her abe, daʒ ander zalet undene uf. der erste buochstabe an der | |
| starc,/ vil der edelen steine $s gevellet ûf daz gras/ ab liehten schildes spangen, $s von hurten daz gescehen was./ Dô | |
| gewerren?« $s sprach dô Sîvrit./ »swaz ich friwentlîche $s niht ab in erbit,/ daz mac sus erwerben $s mit ellen dâ | |
| $s vor den sternen stât,/ des scîn sô lûterlîche $s ab den wolken gât,/ dem stuont si nu gelîche $s vor | |
| dan,/ die der helt vil küene $s mit sorgen gewan/ ab eime getwerge, $s daz hiez Albrîch./ sich bereiten zuo der | |
| sîden $s einen wâfenroc si truoc,/ edel unde rîche; $s ab des varwe schein/ von der küneginne $s vil manic hêrlîcher | |
| von im ziehen $s wolde sîniu kleit./ er zôch ir ab der hende $s ein guldîn vingerlîn,/ daz si des nie | |
| er den lîp./ so %..ervar ich uns diu mære $s ab des küenen recken wîp.«/ Der künic gevolgete übele $s Hagenen, | |
| ûf die helme, $s daz ist rætlîch getân.«/ Si hielten ab ir verte, $s als iz muoste sîn./ si sâhen in | |
| der videlære, $s ein küene spileman,/ die edeln küneginne $s ab einer stiegen gân/ nider von einem hûse. $s als er | |
| er gesigelt in die habe:/ dâ wart er vil geschouwet abe./ dô saher ûz an dez velt./ dâ was geslagen manec | |
| der küene Lehelîn./ da ist Môrholt von Yrlant:/ der brichet ab uns gæbiu phant./ dâ ligent ûf dem plâne/ die stolzen | |
| rîters hende./ ___diu rîterschaft sô nâhe was,/ daz die frouwen ab dem palas/ wol sâhn der helde arbeit./ doch was der | |
| mit golde er gebildet was,/ daz zer muntâne an Kaukasas/ ab einem velse zarten/ grîfen klâ, diez dâ bewarten/ und ez | |
| tuo:/ ich kan hie harte wênic zuo:/ wie bringe ichz ab im unde an mich?"/ "daz kan ich wol gelêren dich,"/ | |
| ellen nie gesweich./ Avoy wie stuonden sîniu bein!/ reht geschickede ab in schein./ brûn scharlachen wol gesniten,/ (dem was furrieren niht | |
| ninder huon dâ kræte./ hanboume stuonden blôz:/ der zadel hüener abe in schôz./ diu frouwe jâmers rîche/ vrâgt in zühteclîche,/ ober | |
| der kamerære kluoc/ "Repanse_de_schoye in truoc,/ mîn frouwe de künegîn:/ ab ir sol er iu glihen sîn:/ wan iu ist niht | |
| komn./ dar gêt: ir sît im werder gast:/ und schütet ab iu zornes last."/ ___si giengen ûf ein palas./ hundert krône | |
| zer poulûns tür dranger în,/ ein declachen zobelîn/ zuct er ab in diu lâgen/ und süezes slâfes pflâgen,/ sô daz si | |
| gegangen):/ er bat si geben sicherheit,/ die er des tages ab in erstreit,/ Scherulese sîme wirt./ männeglîch nu niht verbirt,/ sine | |
| sehn,/ sô muoz des iwer zuht verjehn/ daz sippe reicht ab iu an mich./ wær daz ein kebeslîcher slich/ mînhalp, swâ | |
| iedoch ein bezzer pfärt reit/ des tages dô Parzivâl erstreit/ ab Orilus die hulde:/ die vlôs se ân alle ir schulde./ | |
| lâze lebn),/ diu herzogen und künege riten./ swaz er hât ab in erstriten,/ daz wirt ze Pelrapeire gesagt:/ ir sicherheit hât | |
| herze hiez./ Li_gweiz_prelljûs der furt,/ und Erek der Schoydelakurt/ erstreit ab Mâbonagrîn,/ der newederz gap sô hôhen pîn,/ noch dô der | |
| die daz niht verbæren/ sine holten hie durch hôhen prîs/ ab mîme boume alsus ein rîs,/ die müesen strît enpfâhen:/ daz | |
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