Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
von adv_prp (8315 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| lang mocht geleben on eßsen und den großen wúrfen wiedderstan von dem pfedeler, der sie so sere gestormet hett, da begund | |
| willen das ir mich haltent zu recht und riechtent mir von dem truchßessen der hie vor uch steet, und thunt im | |
| der hie vor uch steet, und thunt im als man von recht thun soll eim falschen verreter, der meyneydig ist wiedder | |
| herre zu mir, ich wil uch offgeben alles das lant von Bonewig, als ich uch gelobet han, biß an das in | |
| von werde.’ Alsus gab Claudas dem truchseßen das lant uff von Bonewig, das er synen eydt nit wolt brechen den er | |
| Wann gott sy es gelobet, ich han geendet das ich von uch kein lant enpfahen wil, were es auch das best | |
| ritter mit synen augen. – Alhie laßen wir die rede von Banin und von hern Claudas $t verliben und sprechen fúrter | |
| augen. – Alhie laßen wir die rede von Banin und von hern Claudas $t verliben und sprechen fúrter von dem konig | |
| Banin und von hern Claudas $t verliben und sprechen fúrter von dem konig Ban und von der koniginne sim wybe, des | |
| $t verliben und sprechen fúrter von dem konig Ban und von der koniginne sim wybe, des wir lang geschwiegen hann. Nů | |
| rot wurden als ein flamme und das lant allumb erlúcht von dem fure. //Der konig Ban sah syn burg brinnen, die | |
| frauw und sanfft gezogen, wann sie was ein hohe frauw von des konig Davids geschlecht; und erbarmet yn das die koniginne | |
| bewegt wart in sym libe, und viel darnyder in unmacht von sym roß so sere das im syn halß nah was | |
| das die arme sele nit ewiglich verdampnet sy. Herre vatter von hymelrich, erbarme dich uber myn armes wip, die von hohem | |
| vatter von hymelrich, erbarme dich uber myn armes wip, die von hohem geschlecht komen ist, die ir verordent hett in das | |
| syn adern brachen in sym lib, und sin hercz zurbrach von ruwen und lag dot, sin hende in cruczwise gestrecket uff | |
| ein tode zu recht sol ligen. Sin roß wart erfert von dem falle den er viel, und lieff den tale nyder | |
| dem falle den er viel, und lieff den tale nyder von der höhe zu den andern pferden. Da die kóniginne das | |
| was und langk, und reiß ir cleyder und warff sie von ir und zurkramp und zurkraczt ir antlicz, das schon was, | |
| wiedder in unmacht mange lange stund. Da sie wiedder qwam von der unmechte, da stalte sie großen jamer und ermante mange | |
| sie allerlutest mocht, und sprang uff als ein mensch das von synnen ist komen, und lieff dar da sie das kint | |
| were, das sie zuhant nyder viel in onmacht, ee sie von der hohe hinab kam. Uber ein lang wil, da sie | |
| jungfrauwen: ‘Schöne jungfrauw, durch gott laßet mir das kint! Wann von dißem tag fúrwert stet im manig armut und manig ruwe | |
| Und er wond wol das sie sich selb solt döten von großem jamer den sie machte. //Den ruwen und den jamer, | |
| ist unmúglich yemant zu sagen. Zu der stunt da kam von innen aldar ein ebtißinne und zwo nůnnen mit ir und | |
| das ich wol mag heißen die Ruwig Koniginn.’ $t Dannen von, das sie irselber dißen namen gab, ist diß mere geheißen | |
| gab, ist diß mere geheißen an dem anegenge ‘das mere von der koniginne mit den Großen Ruwen’. Da sprach sie wiedder | |
| Da saget ir die koniginne $t was ir wiedderfarn was, von dem anbeginne biß an das end, wie sie ir lant | |
| Alda zuhant wurden der koniginne $t ir schönen zöpff abgeschnitten von irm schonen heubt. //Zuhant det die ebtißinn kleider bringen und | |
| sin sele, darinn manig schön dinst wart gethan unserm herren von hymelrich. Da die kirch wart gewihet, da trug man den | |
| und zwen bruder. Die koniginn hett einen sitten: wann sie von der kirchen kam und meß was gesungen, so ging sie | |
| wil wart mere uber alles das lant das die koniginn von Bonewig, Alene, ein nunne were, und die stat wart geheißen | |
| die statt geeret, und begab sich da menig hoch frauwe von dem land durch got und ir sele zu behalten und | |
| der koniginne willen. - Alhie múßen wir laßen die rede von der koniginn und ir gesellschafft und furwert $t sprechen von | |
| von der koniginn und ir gesellschafft und furwert $t sprechen von dem konig Claudas von der Wunstunge. //Diße rede spricht furwar | |
| ir gesellschafft und furwert $t sprechen von dem konig Claudas von der Wunstunge. //Diße rede spricht furwar das der konig Claudas | |
| gewann alles das lant zu Bonewig und alles das lant von Galle. Wann dwil das der konig Bohort erfreischt das konig | |
| sym tode, und wenet man wol furware das er sturb von ruwen und von leyde, wann sin bruder so jemerlich dott | |
| wenet man wol furware das er sturb von ruwen und von leyde, wann sin bruder so jemerlich dott verleib. Dem konig | |
| ir ein groß wieddermůt, als ich uch sagen. Es geschach von abenture das der konig Bohort vertreib eynen ritter uß sym | |
| synen bruder den konig Ban. Der ritter der vertriben wart von manschlacht der fur zu Claudas, der syns herren fynt was, | |
| spad und fro. Des selben tags, als die koniginn fur von Můntlahyr, geschah das der konig Claudas $t eyn eber jagt | |
| der vertriben ritter was mit im. Da was der ritter von syner gesellschafft gescheiden, und begegent im die frauw mit yren | |
| es dheyn radt mag syn, so beliben myn kint gott von hymmel und uch, das ir sie wol thúnt halten zu | |
| clagete noch nymant daroff nicht sprach, noch der konig Artus, von dem man das lant hielt, wann der konig Artus was | |
| konig Artus getörst clagen. So forchten sie den konig Claudas von der Wúnstung. – Nu múßen wir die rede laßen und | |
| die koniginn Evaine gefur, die des konig Bohortes wip was von Gaune. //Diße rede sprichet furbas alsus: da der vertriben ritter | |
| wie sie enterbt weren, da clagt allermeyst die koniginn Alene von Bonewig und sprach: ‘Owe leyder, ich han allzu vil verlorn, | |
| inn dem closter was macht großen jamer. Da die koniginne von Gaune zu ir$/ selber kam, da begunde sie ir schwester | |
| ir zwey kint verlorn hett. ‘Ach arme’, sprach die koniginne von Bonewig, ‘nu sint wir leyder beyde on kint!’ und saget | |
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