Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
vröuwen swV. (595 Belege) BMZ Lexer Findeb.
| das ich in mortlich minne ane masse und ane underlas. Vroͤwe dich, min sele, wan din leben ist gestorben von minnen | |
| minnen vliessen, ein suͤsses giessen./ Conplet: minnen růwen, ein suͤsses vroͤwen.</VERS>/ <KAP><N>XXXI</N>. Du solt nút ahten smahheit</KAP> Ich wart versmehet sere, | |
| dich schamen; so man dich pineget, so solt du dich vroͤwen; so man dir gůt tůt, so solt du dich voͤrhten; | |
| mit manigerleie túrem gesteine also schone, das ich mich werlich vroͤwete, wurde mir so erlich ein crone. Das haben si wider | |
| und nakent und von allen den versmehet, die lieber sich vroͤwent in dem pfůle denne si iren schatz in der hohen | |
| den engeln sine miltekeit, das si úns dienent und sich vroͤwent aller únser selekeit. Do sprach der ewig sun mit grosser | |
| unzelliche froͤde ane herzeleit; swar si oͮch hin schleit, so vroͤwet sich ie dú warheit.» <KAP><N>XXIII</N>. Die kraft der gerunge benimet | |
| und wes er pflege. Do antwúrt er und sprach: «Ich vroͤwe mich doch des, sider ich dich selber nit mag pinen, | |
| glichen. Umbe ir ungemach betruͤbet si sich niemer, mere si froͤwet sich alleine in gottes willen. Si mag oͮch das nit | |
| boͤse abegunst hasset gottes miltekeit,/ das reine herze vol minne froͤwet sich aller selekeit.</ZG>/ <ZG>Die aftersprache schemmet sich vor den lúten | |
| súnlich mit im gewesen und hette gegruͤsset sin sele und gevroͤwet den lip; also sach ich got komen von dem himmel | |
| under wegen bliben -, das ander ein helig ende; dar zů vroͤwe ich mich also sere, das ich minen trurigen ernst | |
| iezen da allen seligen offenbar, und si lobent got und vroͤwent sich an úns, als ob wir ietzent mit in da | |
| gelitten. Ja, so gat es an die rehte wage, so vroͤwent sich die allermeiste, die da inne vil habent. Der megde | |
| brut, iedoch bistu min elich trut; des wil ich iemer froͤwen mich. Gedenke, wie du trúten kanst die reine sele in | |
| sich etteswenne loͤblich, es ist doch leider trúgelich. <VERS>Durnehtigú sele, vroͤwe dich,/ du bist alleine got gelich./ Ja es ist wol | |
| sinem besten gewissede luterliche keine schulde git, und sich des vroͤwet, das gottes oͮge in sin herze sihet, und sich des | |
| irme gebete, do si was alleine, alsus: «Herre got, ich vroͤwe mich des, das du komen wilt in also edeler wise, | |
| allen smerzen. Do soug das kint moͤnschliche und sin můter vroͤwete sich helekliche. Die engele sungen gotte einen lobesang. Die hirten | |
| er bedahte oͮch alle ir not mit getrúwem vlisse. Si vroͤweten sich alle gemeine siner langen gegenwúrtekeit, und sin suͤssú geselleschaft | |
| grossem grimme und si undercratzten sich als die unsinnigen. Des vroͤwete sich dú sele noch mere, #.[das sú denne#.] vor ir | |
| erbarmet sere din arbeit, doch habe ich das underscheit: Ich vroͤwe mich der hoͤhsten wirdekeit, die der himelsche vatter dir hat | |
| din brůder troͤsten, als si usgant. Du solt si oͮch vroͤwen, swenne si wider koment. Du solt vor gan in das | |
| als wunderlich ist. Swenne ich gedenken an den tot, so vroͤwet sich min sele mit grosser craft gegen der usvart, das | |
| liebin richtůmes und eren, da sich die súndig welt zů vroͤwet, und saste wider in alles das armuͤte, das múglich ist | |
| man sol ir dienen mit aller gift, man sol si vroͤwen mit aller gabe.» <KAP><N>XXXV</N>. Wie dú selig sele sprichet zů | |
| úber úns gant. Lieber bůle, siest eintrehtig mit gotte und vroͤwe dich sines willen!» <KAP>[<N>XLIII</N>. Disú schrift ist us got gevlossen</KAP> | |
| alle die seligen, die ime gegenwúrtig sint, das si sich vroͤwent ane arbeit und lebent iemer ane herzeleit. Die menscheit únsers | |
| und lebent iemer ane herzeleit. Die menscheit únsers herren gruͤsset, vroͤwet und minnet ane underlas sin vleisch und sin blůt. Alleine | |
| inne růwen und er sol si ane underlas gruͤssen und vroͤwen. Alles, das dur gottes liebin ie gůtes wart oder iemer | |
| liep haben in pinlicher gabe als in troͤstlicher gabe und vroͤwen úns des, das úns geschihet ane súnde. Die soͤllen wir | |
| vereinet mit den heligen in dem himmelrich, $t wan si vroͤwent sich allermeist umb den willen gottes in dem himmelriche. Ich | |
| ich tůn?» Der túfel mahte es alzevil: «Du soltest dich vroͤwen und soltest dis grosse ding tragen in grossem gemuͤte.» $t | |
| dinem einebornen sune. Herre, mag man dich volleloben? Nein, des vroͤwe ich mich.» Do antwúrt únser herre alsus: «Die jungfroͮwen, die | |
| in allen únsern gůten werken in rehter diemuͤtekeit. Die bekentnisse: «Vroͮ gewissede, die stetikeit an gůten dingen, das ist ein arbeitende | |
| das mine fúnf sinne ane underlas muͤssen und moͤgen sich vroͤwen an dem blůtigen sper und an der wunden dines suͤssen | |
| und das sich min ellendú sele da eweklich muͤsse inne vroͤwen und die mit mir, vúr die ich cristanlich bitten můs | |
| gib mir die súndere, die in den hoͮbetsúnden sin; so vroͤwestu die sele min. Herre, was wellen wir nu von minnen | |
| das du si troͤstest und iemer me behuͤtest, das ich gevroͤwet werde und nit betruͤbet; des bitte ich dich, herre, dur | |
| manig leit und gotte manig ere; des mag si sich vroͤwen sere. Si huͤte sich vor italer ere und sol anderen | |
| du bist, das bin ich, und das si sint, des vroͤwe ich mich. Mine lieben brúte, vroͤwent úch iemer me, vroͤwent | |
| das si sint, des vroͤwe ich mich. Mine lieben brúte, vroͤwent úch iemer me, vroͤwent úch in miner ewigen luterkeit, verclagent | |
| vroͤwe ich mich. Mine lieben brúte, vroͤwent úch iemer me, vroͤwent úch in miner ewigen luterkeit, verclagent nu sanfte alles we | |
| úch mit lobe sin bereit, das ir ir geselle sint. Vroͤwent úch, lieben brúte, min sun sol úch al umbevan, min | |
| werden ungescheiden iemer me. Swenne ich dar an gedenke, so vroͤwet sich min herze sere. Eya lieber herre, wie stille du | |
| gotlich warheit ane lúgine, die gottes vrúnden wol stat. Liebú vroͮw barmherzekeit, sint bi mir, so ich den siechen dienen, das | |
| von dem menschen, wan die wile wart im gegeben. Do vroͤwete er sich und sprach: «Nu ist es enweg.» «Wa von | |
| ore dines lieben herren. Din rúwe die ist cleine. Nu vroͤwe dich und swige nit, er wil sich noch mit vroͤden | |
| so mahtu in gotte růwen. Har an wil ich mich vroͤwen. <KAP><N>LXII</N>. Wie die jungfrowen dienent ir vrowen der kúnegin</KAP> Alse | |
| gerehtekeit#.]. Si troͤstet den betruͤbeten, si heilet den wunden, si vroͤwet alle die zů ir koment, si hat mir grossen gewalt | |
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