Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
vröuwen swV. (595 Belege) BMZ Lexer Findeb.
| orse sprach./ daz was sîn reht: wer lougent des?/ "ir vröut iuch gerne, west ir wes,"/ sprach Orgelûs diu clâre/ Gâwâne | |
| sitn,/ sîn hant se nider streute,/ daz ich michs wênec vreute./ zwischen Lôgroys unde iurm urvar,/ mîner rîtr im volgeten fünfe | |
| künegîn,/ lâz si dran lesen unde sagn,/ wes wir uns frewen und waz wir klagn./ daz der künec Gramoflanz/ hôchvart mit | |
| von in vernomn/ alsô werdeclîche,/ daz arme unde rîche/ sich freuten: wand ich tet in kunt/ daz ir noch wæret wol | |
| wiez im was ergangen sider,/ daz Secundille verscheiden was./ des freute sich dô Anfortas,/ daz sîn swester âne strît/ was frouwe | |
| vnſers herren gar vergeʒʒent vnd danne ſo iſt der tievel gevrovt. Der vierd himelvas iſt, daʒ ſi gar diemvͤtige ſint vnd | |
| getroͤstet mit disen worten: ‘so disiu not elliu chumt, so fræut euch, wan so diu werlt zerget diu euch hazzet, so | |
| do wunschten si genaden und frides menschlichem geslæcht, wan si froͤuten sich des daz ir zal von den menschen erfuͤllet solt | |
| sin hilig junger michel unfræude, aver die vertailten juden die fr#;eauten sich und sprachen: ‘des wir da gerten, des wir ie | |
| siner hiligen urstende do unvroͤuten sich die verteilten juden und froͤuten sich die hiligen junger. also wart erfuͤllet daz der hilig | |
| im schiden, do sahen si den stern aver sa. des froͤuten si sich und wist si der selbe stern hintz dem | |
| der schoͤn waitze, die sint der gůt sam. da wider fræwent sich des tifels chint, so si uͤbel tunt, si schatzent | |
| hiut ist der tach an dem unser herre alle suͤndær gefræut hat, daz si zůversiht habent wider ze chomen ze sinen | |
| elliu an disem tag getan ist, der schuͤlen wir uns froͤuen mit geistlicher froͤude und suͤln an sehen daz elliu diu | |
| fræud ze der urstend unsers herren, des almæchtigen gotes, sich fræut der himel und der luft, daz si senfter und lichter | |
| dem bluͤde. die blumen und diu sat diu grunent und froͤuent sich. alle slaht vihe daz wuchert nu, aller slaht vogel | |
| nu den almæchtigen got mit wucher und mit sang und froͤuent sich siner hiligen urstend. und daz tůt alles daz got | |
| becher dich von allen dinen suͤnden. di hiligen engel die fræuent sich groͤzlich von eines suͤnders becherung’. so getan ruf get | |
| daz ir wainet und euch unfroͤuet, aver diu werlt diu froͤuet sich, und diu unfroͤude die ir habt, diu wirt eu | |
| ir auch unfræud $t haben. ich gesich euch aver und fræuet sich eur hertz und enmag eu diu fræude niemande benemen.’ | |
| daz grap geleit wart, daz waz ir unfroͤud. da wider froͤuten sich der werlt minner, daz waren der juden scriber die | |
| do si sahen daz er starp an dem chruͤtze, dez froͤuten sich die die diu werlt minnten. ez waz in auch | |
| und aller ir gedanch her zů der werlt stet, die fræuent sich in diser werlt, si fræuent sich daz si golt | |
| der werlt stet, die fræuent sich in diser werlt, si fræuent sich daz si golt und silber genunch habent, daz si | |
| si schoͤniu chint habent, daz si undertan genunch habent. si froͤuent sich auch dez daz si nicht gelaubent daz dehain ander | |
| so ich denn ersten, so sich ich euch aver und froͤut sich eur hertz und enmag eu diu fræud niemande benemen.’ | |
| ob si getruͤbt wurden $t von siner marter, daz si gefræut wurden von siner hiligen urstende; $t ob si unfro wurden, | |
| si unfro wurden, so er hintz himel fuͤre, daz si gefræut wuͤrden, so er in den hiligen gaist sant. vado ad | |
| der chom an dem zehenten tag nach siner auffert und froͤuet in ir hertz, daz si nicht mer trourten dar umb, | |
| er von in ze himel gevarn waz, daz si sich froͤuten daz der sun und der vater und der hilig geist | |
| nicht volliu fræud, wan unfræud chuͤmt dikch dar uͤnder. sich fræut der mensch daz er gutes genunges hat, daz er schoͤniu | |
| verliuset er iz und gewinnet da von michel unfræud. hiut fræut er sich sines schoͤnen wibes, morgen volget er ir hintz | |
| si mochten si auch mit worten nicht fuͤr bringen. si fræuten sich des den si da vor manige itwizze von den | |
| liden, daz si den geweltichlichen sahen ze himel varen. si fræuten sich des daz er die himelischen ere an der zeswen | |
| waz under zwen schachærn an daz chræutz erhangen heten. si fræuten sich daz er nach dem tode, da in die verworchten | |
| friunt und sein nachwentigen und pat si daz si sich fræuten mit samt im daz er sein verlorns schaf funden hiet. da | |
| sein friunt und sein nachwente, daz si sich mit im fræuten des daz daz schaf funden wær daz da verlorn waz. | |
| himel und pat sein friunt daz si sich mit im fræuten daz daz verlorn schaf funden wær. die heiligen engel sint | |
| ze allen ziten. er spricht, daz si sich mit im fræuten des daz daz verloren schaf funden sei, daz der mensch | |
| und ir nachwenten und bæt si daz si sich mit fræuten daz si den pfenninch funden het den si verloren het. | |
| sprach er ze sinen friuntinnen, daz si sich mit in fræuten daz der pfenninch funden w#;ear, daz der ze gotes hulden | |
| die nachwenten die er pitet daz si sich mit im fræuen, daz sint die himlisch herschefte. nu hat uns diu parmunge | |
| chuͤnftich ist und ez vor dinen augen verborgen ist, so fræust du dich.’ waz ir doch chuͤnftich wær, daz seit ir | |
| dristvnt.»/ Reinhart wart vil gemeit/ von der kleinen leckerheit,/ Er vrevte sich vaste./ dannoch stvnt sin gevater ho vf einem aste./ | |
| den kese vf gaz./ Er sprach: «bistu daz Dizelin?/ nv vrewet sich der neve din,/ Daz ich dich bi mir han | |
| leren wol.»/ Er sprach: «mir ist leit din tot.»/ «ich vrev mich, dv lebes mit not/ In der werlde aller tegelich,/ | |
| si waren der cristin trost./ Do redete der biscof,/ des frůte sich allir der hof:/ ‘wol ir heiligin pilgerime/ nu lat | |
| sinnen./ erwiruest du deme riche dehein ere,/ al din chunne uroͮwit sichs iemmir mere.’/ Genelun werte sich gnuch./ der kaiser bot | |
| da zesamme habent gesellet,/ daz ir hochuart <wurde> geuellet,/ so uroute sich min sele,/ unde maechtet ir iemir$/ mere/ <mit uride> | |
| si ime daz gehiezen./ Der rat der was getan,/ sich urouten Marssilien man./ si chomen ze den stunden/ da si den | |
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