Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
vröuwen swV. (595 Belege) BMZ Lexer Findeb.
| in der hêiligen ûrſtente an deme urtailichem tâge unde ivch froͮwen můzzit mit ſanti ime in dem êwigem rîche. Per omnia secula | |
| der tac, den got geſchaphin hat, deſ ſchulin wir unſich froͮwen.’ Alſo unſir froͮwe $.s$. Marie under allin wibin froͮwe unde | |
| tac, den unſer herri gemachit hat, deſ ſchulin wir unſich froͮwen unde ſchulin hiute mandunge hâbin.’ Mine uil liebin, ditzeſ tâgeſ | |
| hâbin.’ Mine uil liebin, ditzeſ tâgeſ ſchulin wir unſich wol froͮwen, ani deme got erſtůnt unde wir mit ime. Diu frone | |
| beſaztin $t dei burgitôr mit ir lâge, mit hůtârn, unde froͮtin ſich, daz ſi den allir ſterchiſtin man Samſon begriffin hêtin. | |
| unſich geladin dar zvͦ im. Nu, mine uil liebin, nu froͮt iuch mit gaiſtlicher froͮdi unde minnit uon allim iwerm herzin | |
| der criſtinheit.’ $t Ditzeſ tageſ ſchulin wir unſ troſtin unde frôwen, do der almahtigi $t got uon dem heiligim tode erſtůnt | |
| ſprachin ſi, ‘iſt daz der, ûf deſ tôt du dich froͮteſt, ob er an dem crûce erſtûrbe, daz alle ſele dir | |
| unſer, uon div daz ſi daz heil enphangin habint. Nîe gevroͮte ſich hie dehein tôti ê nu. Waz woldiſtv ſin hêre | |
| ubilin. Do růftin die ſaligin: ‘Var wider ûf, herri heilant, vroͮ die werelt mit dinir urſtende, ſam du unſ gefroͮt haſt | |
| heilant, vroͮ die werelt mit dinir urſtende, ſam du unſ gefroͮt haſt mit diner nideruêrte.’ Mine uil liebin, daz hat der | |
| Er ſprach: ‘Hivte iſt der tac, den got ſelbe mahote, vroͮt ivch alle unde habit mandunge.’ Dirre tac, mine uil liebin, | |
| den iudin burgin. Von div ſchulin wir unſich alli gelîch vroͮwin. Niemin ſol ſich hivte durch ſine ſunti uon der gemeinen | |
| erſtandin Ieſus Chriſtus uon den tôtin urîlichen. Deſ ſchulin ſich froͮwin alli criſtine menniſche, daz er menniſche růchte werdin. Den er | |
| geweltiger herre ane ſineme wîge, ein kunic allir tivre.’ Nv froͮt iuch hivte der grozzin hoczit, der ûfferte deſ heiligin Criſtiſ, | |
| diu daz ir zal ſol ervollit werdin mit unſ. Nu froͮwin wir unſich mit geiſtlicher mandunge in unſirme herzin, uerror den | |
| namin Ieſu_Chriſti geſchendit hête. Nu ſeht, wie ſich $.s$. Petruſ uroͮte, daz er gerůrit wart, der ê deſ einir boſin div | |
| ſele daz garnin mege in got, daz ſi ſich hernach gevroͮwin můzzi êweclichin mit ſamit ir ebincriſte in dem êwigime riche uor | |
| allir ſlahte girde, mit warn minnin tageſ unde nahtiſ. Da vroͮwin wir unſich iemir ane endi. Da iſt div heilige geſelliſchaft | |
| Iohannem, der wirt dir ze mandunge vnde ze froͮde, unde vroͮt ſich vil manigir zi ſinir geburti. Der kint wirt hêre | |
| ſi mit dem trôſte deſ heiligen geiſtiſ. Do wart ſi gevroͮt unde garnte ſît ſine hulde alſo grozliche, daz er ir | |
| diu hiute uon ir trûtſune geuoͮrt wart ze himele, unde urowet îvch mit den engelen, $t die ſich da umbe urowiten, | |
| urowet îvch mit den engelen, $t die ſich da umbe urowiten, daz ir herren moͮter ze himele chom unde uon ir | |
| bringe; ſcundent oͮch die rehten, daz ſi goͮtlichen leben, unde urowent ſich uil harte uor gote der goͮten ſel%;;e; ſo auer | |
| da nivn unde nivncech rehte hin ze himele chomen. Nv urowen oͮch wir unſech mit geiſtlicher mandvnge in der hohccît der | |
| den elliv diſiv werlt ſwære unde unſenfte ſî, die werdent geuroͮt mit dem ewigen troſte. Die ſint oͮch ſælic, der herze | |
| den ewigen lôn. Zaller iungeſt kût er, daz wir unſ uroͮn nach diſen werchen; unſer lôn daz ſî unſ uolleclichen gehalten | |
| gehalten da ze himele. Lieben lute, wol mugen ſi ſich uroͮwen, die iht goͮteſ habent getân; der zoͮuerſiht iſt uil groz, | |
| michelme ſange unde mit micheler uroͮde, wan allez himeliſſcez here uroͮte ſich, do ſich der ſundige man becherte. Wir leſen oͮch, | |
| uber alle die wochen. Wir ſculn unſ ze heiligen zîten uroͮwen ze goͮte unde ze rehte unde mimme trohtine ze lobe | |
| der goteſ chrefte dem Satanê widerſten. $t Wellen wir unſ uroͮwen mit den heiligen marteraren unde daz troͮbeſal dirre werlde mit | |
| ſiner uaterlichen heimode in die himeliſſcen Ieruſalem, daz wir da geuroͮt moͮzzen werden in der wnne, die nehein oͮge durch ſehen mac | |
| anegenge unde iſt ein tac aller uroͮde. An deme tage uroͮwent ſich alle geloͮbige ſele, ſich urowent oͮch die armen ſele | |
| uroͮde. An deme tage uroͮwent ſich alle geloͮbige ſele, ſich urowent oͮch die armen ſele da ze helle. Uon deme tage | |
| den got ſelbe geſcoͮfe; uon div mohten wir unſ wol urowen. An deme ſunnentage geſcoͮf got die engele unde da mit | |
| zve vntrethem zorn. Der begeret nieman vbels oder schaden. Der frawet sich niht der vnrethikeit. Vnd wird gefrawet von der warhait. | |
| oder schaden. Der frawet sich niht der vnrethikeit. Vnd wird gefrawet von der warhait. //Swer gotlich minne hat, der lidet alle | |
| daz ich alles mines scaden/ zuo dir fluht welle haben./ //Frouw uber allez daz dir ist,/ dich der heilige Crist/ des | |
| durch willen aller der werche, da er dich ie mite froute,/ so hilf mir armen umbe got,/ diu wort, diu er | |
| / /Uns kumt ein wunneclichiu zit,/ des fröut sich allez, daz dir ist,/ diu manegem hochgemüete git./ so | |
| ich iu tuon helfe schin,/ /Und sit ir fro, so fröuwe ich mich,/ sit wir den sumer han gesehen;/ diu heide | |
| daz mir verswant min herzeleit./ /Da hort ich die vogel fröuwen/ sich der wunneclichen zit;/ daz kam von den süezen töuwen,/ | |
| bel amur si hat;/ swanne sich diu $p zerlat,/ so fröut sich min Paliure./ /Salatin der twanc mit siner milte der | |
| der in ir minne banden lit./ /Wol uf, tanzen überal!/ fröut iuch, stolzen leien!/ wunneclichen stet der walt,/ wol geloubet, daz | |
| der grüenen heide,/ komen sint uns die bluomen rot,/ des fröut sich diu werelt al gemeine,/ Dar zuo viol unde kle,/ | |
| an der stete./ swaz vröude si dem vater getete,/ daz vröutes al gelîche:/ arme unde rîche/ si hæten an ir beide/ | |
| hân ez allez undervarn.’/ ‘wie? herzevrouwe, sage ouch mir;/ sô vröuwe ich mich der rede mit dir.’/ ‘unser truhsæze, als er | |
| ist gewesen/ und von dem tôde ist wider genesen:/ als vröuten si sich alle dô./ dâ wâren aber genuoge vrô/ durch | |
| gevuoren alsô nâhen,/ daz si daz lant wol sâhen,/ des vröuten si sich alle dô:/ si wâren sîn alle vrô/ wan | |
| swære,/ und gedâhte ouch iesâ wider sich:/ ‘ôhî ôhî! und vröuwe ich mich,/ wie tuon ich ungetriuwe sô?/ war umbe wirdich | |
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