Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
vröuwen swV. (595 Belege) BMZ Lexer Findeb.
| gruozten ouch die linden/ mit ir vil süezen winden:/ die vröutens ûze und innen/ an ôren unde an sinnen./ der boume | |
| gedanc/ und wânden ie genôte,/ er meinde ir Îsôte,/ und vröuten sich es sêre/ und aber nieman mêre/ dan sîn geselle | |
| kunt was getan,/ zvͦ lande hůben si sich san./ des uroweten sich werliche/ die engele in hiemilriche,/ daz der heidene man/ | |
| hiemil vnde die erden;/ der ist ein gewar heilere./ des urowete sich manic romere./ Do stalte der kuninc here/ ze rome | |
| ubir al heidenen uolc./ liep was in die boteschaft,/ des urowete sich die heidenische herschaft./ Der pabis was spete vnde urů,/ | |
| in was daʒ gewîssaget,/ daʒ eʒ wurde ein wîgant./ des freute sich der künic Pant./ //Als uns dervon ist vor gezalt,/ | |
| stân./ ‘swaʒ ich dir gedienet hân,/ wær des vil, des vreut ich mich./ genâde suoch ich an dich/ umb den helflôsen | |
| ze rehte wol./ swaʒ ir mir danne liebes tuot,/ des vreut sich lîp und ouch mîn muot./ ob ir mich minnent, | |
| an mir begân:/ daʒ zimt wol iwer gebürte./ guot antwürte/ vreut den ellenden man./ vrowe, nu gedenkent dran/ und sprechent mir | |
| als siu zuo in gesaʒ,/ siu hieʒ den ellenden/ sich vreuwen unde menden/ und saget im dienst und alleʒ guot/ von | |
| dirre gâbe schîn.’/ do genâdet er der künigîn./ der mære vreute sich sîn lîp./ gerne hôrt eʒ ouch sîn wîp,/ Iblis | |
| mâge sîn./ dâ wart ein michel liebe schîn./ der hof fröute sich gar./ Lanzelet beredete eʒ dar,/ daʒ in der künec | |
| hieʒ diu künigîn dar tragen/ einen schilt vollen goldes./ dô vreut sich sînes soldes/ Esêalt der rîche./ aber d$’andern gelîche/ die | |
| daʒ siu sô dicke tæte schîn/ ir wîplîche güete./ sich vreute sîn gemüete,/ daʒ ir ir dinc sô wol gezam/ und | |
| lepten swie si dûhte guot,/ beide naht unde tac./ des fröut sich Lanzelet_du_Lac./ in dirre wünne riten sie,/ daʒ si enkein | |
| ûf spranc der chunich sâ/ unt zehenzoch sînes gesindes,/ dô frout er sich sînes chindes./ di mêre er gerne vernam./ unt | |
| kerter in ſin lant. er nam uile ſhire urlop. des frovte ſich iacob. Do ne was iacob. dennoh niht ane not. | |
| mere ſahen ſi do. hinnach treip ſi der wint. des frovten ſich dev iſral\abbr1isken kint. do ſi daz geſahen. daz ſi | |
| habe wir uon den bůchen. $t der herre ſich do frovte. des er geſehen habete. wande ime kunt was worden. daʒ | |
| ni beſhovwen. neheinez $t ſo ſpahe noh ſo gůt. der frovte ſich der ewarten mut. ze ware des phlige ich mich. | |
| wunnen;/ der tach chumt uns, als iz got gebot,/ sich frout der mensch, daz er ist gesundot./ //Ich wænez ie wart,/ | |
| diu heidenschaft wart des ermant,/ dâ von diu helle wart gevreut:/ ir lac manec tûsent dâ gestreut./ //Werlîch man die getouften | |
| niht erlanget sîn./ mich jâmert durh die sælde mîn/ und vreu mich doch wie er restarp,/ der sêle werdekeit er rewarp./ | |
| sprach der marcrâve dô,/ ‘möht ich immer werden vrô,/ sô vreut ich mich der hôchgezît./ waz ob mir erlœsunge gît/ der | |
| gebrochen rîchen solt./ des wâren in die getouften holt./ sich vreute der alte Heimrîch/ daz im sô rehte manlîch/ was komen | |
| minnen striten,/ unz si der tôt hât überriten.’/ Halzebier sich vreute sêre:/ ez duht in grœzlîch êre,/ daz er solde gâhen,/ | |
| under diu swîn / werfe und edel [ge]steine: / des vreuwent s%..i sich doch kleine: / si wâren ie vür daz | |
| hêt, / und daz der hof ganzer stêt, / des vreut er sich vil sêre. / diu kün%..igîn Ginovêre / hiez | |
| / gap im ein ravît daz was guot; / daz vreute sêre sînen muot. / der künic im zwelf knappen liez; | |
| geleit. / dô er vernam des rîters muot, / des vreute er sich und dûhte in guot, / wand er hêt | |
| abe gêt.’ / dô erz alsus geteilet hêt, / des vreute sich der küene man. / sehs knappen hiez er vür | |
| er sîn eigen wære. / mit mangem guoten mære / vreut er im ofte sînen muot, / als der ungetriuwe tuot: | |
| magt ze wîbe, / ze vreuden sînem lîbe; / des vreute sich der küene man. / dô daz ambet wart getân | |
| daz unbekant / ob ér mîn vater wære; / nu vreuwe ich mich der mære / daz mir von sîner vrümicheit | |
| dâ. / daz wîp ersach den gürtel sâ; / der vreute harte sêre ir muot, / wand er dûhte et si | |
| güetlîche siht; / erwirbet er dâ anders niht, / sô vreut ez in doch verre baz / danne ob er verdienet | |
| sâ / mit hôhem muote, mit ganzer kraft. / er vreute sich der rîterschaft / und der jost die er dâ | |
| man si ze Korntîn / mit rîterlîchem schalle. / des vreuten si sich alle / die zem lande hôrten; / mit | |
| swaz ir welt, daz wil ouch ich.’ / der rede vreut%..e der rîter sich / und genâ%..d%..et ir an der stunde | |
| daz hûs bestreut. / der tac, des schîn diu herze vreut, / schein al umbe durch diu glas, / swen ez | |
| töuwigez drîn gestreut. / dâ von sich lîp und herze vreut / und daz diu beidiu twinget, / dâ mit diu | |
| gnâda. dîe er nóh gíbet in re. /Vuír sprúngezen. unte fréuuen únsih an dír. náls an $[*2*geilen$] úns sélbon: uuír gehúhtige | |
| dîe bíttere des tôdes dúrh míh lêid. der hábet mih gefréuuet mit uino resurrectionis su%;;e. unte síu stínket also sûozo per | |
| ge scáh ôuh in démo táge sînero fréuve. do er sích fréuveta. daz mit sînemo tôde díu vuérlt ir lôset uuárt uóne dés | |
| uvúnterot unte méndit sích dér êron mínero catholic%;;e %;;ecclesi%;;e: ióh $[*1*frôuta$] sélbo dîe non sinceri pr%;;edicatores. qui me nominétenus $t colunt. | |
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