Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
vuoʒ stM. (914 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| bâren,/ der was reine unde süeze:/ sîne hende und sîne vüeze,/ sîn ougen unde sînen munt/ diu kusten si ze maneger | |
| an Îsôt an,/ gedenke genôte/ der getriuwen Îsôte,/ diu nie vuoz von dir getrat.’/ sus was er aber an der stat/ | |
| stimme,/ houbit noch hende/ inmůgen sie niergen gewenden,/ sie habint uůze ane ganc,/ sie ne habint sin noch gedanc,/ sie sint | |
| eʒ enhargete noch enstrûchte./ swie vil man eʒ gebrûchte,/ die füeʒe wârn im niht ze sat./ eʒ enhâte harteslaht noch spat,/ | |
| swære,/ wan eʒ von unmuote wiel./ diu juncvrowe im ze fuoʒen viel/ und bat in guotes muotes sîn./ siu sprach, waʒ | |
| geloubent mir daʒ ich iu sage,/ ê ich entwîche einen fuoʒ,/ daʒ ich ê zwâre sterben muoʒ.’/ Wâlwein den helm ûf | |
| engegen sprancte./ er stach hern Keiînen sô,/ daʒ im die füeʒe harte hô/ ûf ze berge kaften/ und dem zalehaften/ daʒ | |
| êre!/ nu getar ich nimer mêre/ samt im gevarn einen fuoʒ./ ach, ach, daʒ ich in lâʒen muoʒ/ umbe sölhe geschiht!’/ | |
| eʒ gevæhten nie zwên rîter baʒ/ ze rosse noch ze fuoʒe./ si pflâgen unmuoʒe/ mit ir ellenthaften handen./ beide si zetranden/ | |
| er was sô snel, daʒ ist wâr,/ daʒ ûf zwein füeʒen nie/ dehein man sneller gegie./ er urliugete starke./ wan er | |
| als ich iuch berihten muoʒ,/ ir enwederʒ lieʒ niht einen fuoʒ/ daʒ ander an den êren für./ ir milte wart sô | |
| daz stêt./ scône er ze tale wert scein/ peidiu uber fûz unt uber pein./ unt uber allen sînen lîp/ sô was | |
| der slach was unsûze,/ daz houbet viel ime vur die fûze./ //Unt Alexander sînen vanen wider gewan,/ Mennes aber ime zû | |
| me. Pater noſter. D%-Ne quid multiplicati ſunt. /Nu ſich di fuze ane unde ſprich /Dn̄e ih’u x%-pe eloy. per tria nomina | |
| si alle habeten gnuoc;/ zwelf chorbe man danne truoc./ mit fuozzen wuot er uber fluot,/ zuo den winten chod er ’ruowet’./ | |
| einen ſtein. unde beſneit ſinev ſunelin. $t blůtic wart der fuz ſin. do ſprah div frowe ſephora. ein blutigen gemahelen $t | |
| pranten ſi gare. [S]wer ez wolte niezen. der ſ[ch]vͦhte die fůzze. er ſolte im daz enblanden. ſinen ſtap tragen an den | |
| frône. ſo wir in wellen niezen. ſo entſchvͦhe wir die fvͦze. iſt vnſer leben gůt. ſo ſi wir wol geſchvͦhet. [S]o | |
| der grunt ſa. da furen di genozen. $t mit truchenen fůzen. in daʒ intheizene $t lant. dar furte ſi ieſuſ der | |
| gezelte uberal. $t ze ware ſagen ich ez ev. der fůz teilet was ime in driv. ein ſchaft obene dar uz | |
| ſcule wir hinnen ſagen. bizeichenunge waz hi r$/ ane ſi. der fůz uns ovget namen dri. in einer weſenunge. hi bedurfte wir | |
| dâ der tagsterne ûf gêt/ sô nâhe, swer dâ ze vuoze stêt,/ in dunket daz er wol reichte dran./ der künec | |
| wer./ des künec Gorhandes her/ mit stehlînen kolben streit/ ze vuoz, ir deheiner reit./ si wâren aber sus sô snel,/ die | |
| daz manec sîn rotte/ wol striten: ze ors und ze vuoz/ wurbens umbe wîbe gruoz/ oder sus nâch anderem prîse./ daz | |
| swaz al des hers tohte/ beidiu ze orse und ze vuoz/ vür Orangis komen muoz./ sölh was der banier zuovart,/ als | |
| vor./ swer stab oder stangen truoc,/ ze orse und ze vuoze was der genuoc,/ et al diu comunîe./ niht halp sô | |
| er rite oder gienge,/ si wæren ze ors ode ze vuoz,/ dâ bôt im niemen keinen gruoz./ er sach dâ volkes | |
| mich bî den zühten mîn:/ ich gevolg iu wol ze vuoz,/ gesellekeit ich leisten muoz.’/ //Der koufman liez im niht den | |
| mit zuht enpfienc/ ir œheim. dô daz geschach,/ vor sînen vuozen man si sach./ //Sîn ougen begunden wallen,/ dô er die | |
| wallen,/ dô er die magt sach vallen/ nider an sîne vüeze./ ‘engelten ichs niht müeze/ wider got’, sprach er hin zir./ | |
| küneginne die alle nam,/ die vielen dem künege an sînen vuoz./ si sprach ‘durh nôt ich werben muoz/ helfe sô helfeclîche,/ | |
| niht spottes buoz:/ von disen ze orse, von jenen ze vuoz/ wart er vil gehardieret/ unt also gepunschieret,/ daz sîn voller | |
| ander soldiere./ dô sprach der knappe schiere:/ ‘ich wil ze vuoze in den strît./ harnasch unde runzît,/ daz geb mîn herre | |
| ir niht gelîchen mac./ disen ze orse und jenen ze vuoz,/ den allen werdeclîcher gruoz/ von dem marchgrâven geschach,/ den man | |
| er klagen./ //Der tür er wênic deheine liez,/ mit den vuozen er si nider stiez./ der küchenmeister lac dâ tôt;/ die | |
| und al diu marke./ Rennewart der starke/ het im ze vuoz gevolget dan;/ über al sîn her kein ander man/ vuor | |
| Volatîn/ kom, unt der geselle sîn,/ Rennewart, mit im ze vuoz./ durh manigen rouch er kêren muoz,/ dâ die herberge wâren | |
| sîn snelheit, diu ist niht ze laz:/ er kom ze vuoz vor den die riten,/ und wolde gerne hân gestriten/ an | |
| dan.’/ dô gienc si nâch dem jungen man/ dar ir vuoz nie mêr getrat./ vil zühteclîchen si in des bat,/ er | |
| vür sie./ si zogeten nâch im, dise und die;/ ze vuoz huop er sich vor in dan./ ab was genomen des | |
| habe./ swaz dâ goldes wart gebrochen abe/ von der grîfen vüezen,/ daz kund im armuot büezen./ //[D]â wart von Poydjuses schar/ | |
| ob sînem harnasch./ ander koste dâ bî verlasch./ von den vüezen unz an sîn houbet,/ niemen mirz geloubet,/ waz er hete | |
| vlîz./ der swan was anderswâ al wîz,/ wan snabel unde vüeze rabenvar;/ durh daz, Matussales was gar/ an velle und an | |
| hiez Gorhant von Ganjas./ si wâren aber sneller sus ze vuoz./ die tâten inme strîte buoz/ des lebens manegen kristen man./ | |
| sô helfe wir dir strîten/ ze orse baz dan ze vuoz.’/ ‘des râtes ich dir volgen muoz’,/ sprach der junge Rennewart./ | |
| maht/ müede, wand er al den tac/ zorse und ze vuoz der strîte pflac,/ des noch sîn prîs hât lobes lôn./ | |
| der grîse künec alt/ wart dan getragen mit gewalt/ ze vuoz von den sînen./ si liezen dâ wol schînen/ daz si | |
| verhouwen durh sîn harnasch./ Rennwart kom durh den pfasch/ ze vuoz geheistieret her nâch,/ dâ er mit manger rotte sach/ sînen | |
| daz selbe gelt hin wider bôt/ Rennwart der unverzagete/ ze vuoz snellîchen jagete,/ Tedalûnen er resluoc,/ der ime sturme manlîche truoc/ | |
| wære tôt.’/ Matribleiz zehant sich bôt/ ze tal gein sînen vuozen nider./ der wart schiere ûf gehaben sider./ dô dancte er | |
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