Mhd. Gesamtlemmaliste/Belegarchiv
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  Belegarchiv/Konkordanz

Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.

zesamene Adv. (448 Belege) Lexer BMZ Findeb.  

BdN 347, 14 sein rind und seineu pleter habent die kraft, daz si zesamen ziehent und stark machent. daz saf, daz man drückt auz
BdN 353, 2 in aber lær, sô besleuzt er in und zeucht in zesamen. er spricht auch, wer ainen ezzeich bewæren well, ob er
BdN 356, 11 herz ist, und pulvert diu auch und reibt den pulver zesamen mit paumöl und salbet ainem hann sein haupt dâ mit,
BdN 358, 10 dem munde. Platearius spricht, daz der zäher ain kraft hab zesamen$/ ziehen und zuoziehen. er hailt des leibes hinlauf, der von
BdN 369, 12 der zaher hât die art, daz er fäuht macht und zesamen leimt und entlæt und sänftigt. wem diu zung rauch ist,
BdN 370, 5 sunnen derrt, die habent die art, daz si kreftigent und zesamen ziehent und sint guot wider die undäw und wider des
BdN 371, 16 auzfluz des leibs, wan daz hât ain kraft, daz ez zesamen zeucht und verzert und kreftigt und leimt zesamen und sterkt.
BdN 371, 17 daz ez zesamen zeucht und verzert und kreftigt und leimt zesamen und sterkt. der zaher ist auch guot wider die fäuhten,
BdN 381, 20 der des bedarf, und hât auch die art, daz si zesamen zeuht und streng macht, aber den, der des bedarf. die
BdN 393, 5 der frawen entsliez, wenn sie hert sei worden und sich zesamen hab gezogen. //VON DEM KÜRBIZ. /Cucurbita haizt ain kürbiz. daz
BdN 393, 23 sô der tag kümt, sô zeuht er sein pluomen wider zesamen mit ainem abnemen, unz daz si zuo letzt dürr werdent und
BdN 397, 34 ze latein ponticum haizt, und hât die kraft, daz si zesamen leimt. und dar umb, wenn man die wurzel zerstœzt und
BdN 407, 6 sint guot zuo erznei und habent die kraft, daz si zesamen ziehent und nagent. wilt dû den slâfen machen, der in
BdN 426, 22 nem zukker und wazzer gesoten mit viol und misch daz zesamen und trink ez. //VON DEM RATENKRAUT. /Zizania haizet ratenkraut und
BdN 440, 12 in irr lebern, alsô, wan die selben kêrent ir snäbel zesamen, sam si vrid bedäuten mit ainander, aber die andern kêrent
BdN 476, 16 daz silber hât auch die art, daz ez ander gesmeid zesamen lœtt und ainz auz zwain macht. wenn man ez pulvert
BdN 478, 8 künstleich wirt von golt und von silber, wenn man daz zesamen mischt, sam daz puoch spricht der ding. und daz nâtürleich
BvgSp 4 win oder ezzig vnd zvcker oder honic vnd siede daz zvͦ sammene $t vnd gibs hin vnd versaltzez niht. 5. Diz heizzet
BvgSp 11 einen duͤnnen eyer teic, saffran vnd pfeffer stoz vnd tů daz zvͦ sammene vnd mengez wol in einem vazze. vnd nim einen moͤrser
BvgSp 22 als lanc vnd groz, als die darm sint, bint daz zvͦ sammene, slahe zwei eyer dor zvͦ vnd nim ein wenic schoͤnes brotes
BvgSp 23 der [Bl. 159 r, 1. Sp.] menge, roͤste daz wol zvͦ sammene, snit zwei cluͤppelin eines vingers lanc, als ein eln schaft fornen
BvgSp 24 rinden, ieglich schibe sol sin sinewel. vuͤge der schiben viere zvͦ sammene vnd snit sie smal als einen riemen vnd snit sie
BvgSp 26 dri gesoten [Bl. 159 v, 1. Sp.] hůnes lebern. Mals zvͦ sammene mit ezzige vnd mit huͤner sode, zvͦ mazzen sur, vnd
BvgSp 27 vnder wahsen fleisch gesoten vnd nim pfeffer vnd saffran, daz stoz zvͦ sammene vnd mache ez weich mit roen eyern. so mache ein
BvgSp 27 dar vf die materien, daz glich werde. so wint daz blat zvͦ sammene vnd machez naz von eyer teyge vnd legez in siedenz smaltz
BvgSp 31 als vil kuͤmels, mit ezzige vnd mit biere. mal daz zvͦ sammen vnd tů dar zvͦ saffran vnd seige abe daz sode vnd
BvgSp 32a einen agraz. Nim wintruͤbele vnd stoz sur ephele. diz tů zvͦ sammene, menge ez mit wine vnd druͤckes vz. dise salse ist
BvgSp 34 salbey vnd zwei knobelauches haubt vnd spec vnd stoz daz zvͦ sammene, druͤckez vz vnd gibz fuͤr eine gůten salse. 35. Ein
BvgSp 35 agraz. Nim holtzepfele vnd peterlin vnd bezzin vnd stoz daz zvͦ sammene vnd druͤckez vz, daz die petersilie ein wenic zvͦ var. daz
BvgSp 40 kůchin woͤlle bachen, wirf dor in eyer vnd lebern, ruͤre daz zvͦ sammene, daz ez blibe weich. so nim abe die pfannen, machin
BvgSp 47 eyer vnd ein wenic schoͤnes brotes vnd krut, diz mal zvͦ sammene, so du dickes muͤgest, vnd guͤz ez in ein pfannen
BvgSp 50 vnd lege denne daz blat [Bl. 162 r, 1. Sp.] zvͦ sammene vnd decke ein schuͤzzeln dor vf vnd kere denne die pfannen
BvgSp 51 honige vnd wuͤrtze niht alzvͦ heiz. so lege daz blat zvͦ sammene vnd stuͤrze ein schuͤzzeln dor vf vnd kere die pfannen vͤmme,
BvgSp 52 sie in butern vnd tuͤftele eyer weich vnd menge daz zvͦ sammene vnd ribe kese vnd brot dor in [Bl. 162 r, 2.
BvgSp 77a herausgehoben, wie 74a.] Einen gestocketen blamenser gemaht mit eyner dicken zamen milich. gezeiset huͤner bruͤste vnd wirf die in die milich
BvgSp 80 cleine vnd slahe sie durch ein tůch mit eyner suͤzzen zamen milich vnd mit einer brosmen semeln brotes, wol gesoten in eyme
DvAStaff 340 minne iſt alſe ein veſter lim, der zwei ding vaſte zeſamene twingit, daʒ ſi von ein ander niht enflieʒen: alſo twingit
Eracl 120 kan und mac erbeiten/ dirre wârheit, mit rîme,/ die ich zesamen lîme/ mit den geziugen, die ich hân./ solde iht valsches
Eracl 1608 marschalk, der im liep was,/ und dem truhsæzen/ daz sie zesamen sæzen,/ dem kamerære und dem schenken/ daz sie wolden gedenken/
Eracl 1799 /nû wârn die brieve getihtet,/ geschriben und gerihtet:/ die wurden zesamene geleit./ dô mans gevielt und besneit,/ man wermte wahs und
Eracl 1970 was./ an ein schœne kurzez gras,/ grüene ze guoter mâzen,/ zesamne sie gesâzen,/ sie machten einen schœnen rinc./ Eraclîum den jüngelinc/
Eracl 4596 bescheiden./ den schaden die heiden/ alle zît nâmen,/ dô sie zesamen kâmen./ der schade was unzalhaft./ und heten doch grôze kraft,/
Eracl 4698 dinc,/ wan sie der reise wol gezam./ dô daz her zesamne quam,/ frœlîchen kêrter dan./ manec zeichen unde van/ in den
Eracl 5074 ein strîten gên,/ daz sie bêde gerne tâten./ die herren zesamen trâten/ und begunden ein ander vâren/ wan sie bêde helde wâren,/
Eracl 5222 diu vart,/ wan er sîn sêre missenôz./ daz burctor sich zesamne slôz,/ sam ez ein mûre wære./ daz sâhen offenbære/ die
Gen 188 fingere dâ obene./ //Duo got zeinitzen stucchen $s den man zesamene wolte rucchen,/ duo nam er, sôs ich wâne, $s einen
Gen 190 einen leim zâhe,/ dâ er wolte $s daz daz lit zesamene solte,/ streich des unter zwisken $s daz si zesamene mahten
Gen 191 lit zesamene solte,/ streich des unter zwisken $s daz si zesamene mahten haften./ /Den selben lettun $s tet er ze âdaren./
Gen 194 $s den selben leim zâch,/ daz si vasto chlebeten, $s zesamene sich habeten./ /Ûz hertem leime $s tet er gebeine,/ ûz
Gen 198 zâhen $s machôt er die âdare./ /Duo er in allen zesamene gevuochte $s duo bestreich er in mit einer slôte,/ diu

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