Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
zesamene Adv. (448 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| junger die brosem ze samen lesen. die brosem die unser herre ze samen hiez lesen, daz ist diu tief der goͤtlichen lere die | |
| menige niht mag gevahen wan die durnæchtigen, die hiez er ze samen lesen, daz si iht vloren wurden, daz si si behielten | |
| gebunden fuͤr ein tuͤr bei dem wege, da die wege ze sammen giengen, und hiezz im sei bringen. und do si ims | |
| gebunden fuͤr die tuͤr zů den wegen, da die wege ze sammen giengen. nu schuͤllen wir doch merchen waz diu eslinn und | |
| suͤnden waren. si waren an dem gewikke, da die wege ze sammen gent, do si manigem wege des irretums volgten. daz si | |
| diu hilig christenheit. er hat die juden und die christen ze samme bracht in einen gelauben. er spricht: ‘si hoͤrent mein stim’. | |
| ein gůt vater der an sinen jungisten ziten siniu chint ze samene ladet und in diu gebot und diu lere git diu | |
| daz herhorn ist ein zeichen da mit man die ritter ze samen ladet, so si vechten schuͤlnt; so man daz zaichen hoͤret, | |
| diu menig goz, do losen die heiligen junger die brosem ze same und fuͤlten siben choͤrb. die brosem daz sint diu gebot | |
| sint, so ich von dem ambt chuͤm.’ do gebot er ze samen sinen jungern und vragt einen, waz er sinem herren scholt? | |
| er gab in siner muter wider. diu michel menig deu ze samen chomen waz, die erchomen und vorchten in hart und lobten | |
| daz hilig ewaingelium wie die verteilten juden und ir fuͤrsten ze samme chomen und sich berieten wie si unsern herren mit ir | |
| und michel und wirt so michel, daz alle die da ze samen choment die in diser werlt sint geborn seint mol daz | |
| tete si lobelichen sigehaft./ Mit michelem magene/ chom daz her zesamene./ di durh got uz chůmen waren/ unt si im uernamen,/ | |
| sone scult ouch ir niemer mere gwinnin/ lehen noch eigen.’/ zesamne lifen do di heiden,/ si blisen ir wic horn;/ in wart | |
| er eine/ uf einem marmilstaine./ er dachte in manigen ende./ zesamene sluger die hende./ er hiz uůr sich chomen/ sechs wise | |
| der hof;/ er sprach: ‘chuninge un(de) herzogin/ sint mit rate zesamne chomen,/ biscoue unde grauen/ die in deme rate waren,/ du | |
| geteilet./ wie ob iz got so gescheidet,/ die sich da zesamme habent gesellet,/ daz ir hochuart <wurde> geuellet,/ so uroute sich | |
| sachen.’/ der herzoge begonde suzze lachen./ Blanscandiz wincte sinen gnozzen:/ ze samne si gesazzen/ under einem oeleboume;/ si rieten mit Genelune/ den | |
| uch uile drate/ baidu in lante un(de) in mer,/ bringet zesamne uwer hêr./ sentet deme kaiser uwer gebe –/ hůtet daz | |
| tů:/ ile daz du lute gewinnest;/ so du din her zesamne bringest,/ so hůte der cíte/ so der keiser wider uber | |
| sint,/ den wartent wip unde kint./ des sint die fursten zesamene chomen,/ wir setzen ze$/ herzogen/ Roͮlanten dinen neuen:/ so mac | |
| sternen unter den wolchen./ uon uolche ze$/ uolche/ sigen si zesamene/ mit dem aller maisten magene/ daz sich uf der erde/ | |
| uorderiste waren/ unt der cristen uermezenhait ersahen,/ si riten widere zesamene;/ si waren da ze$/ dem zagele/ alle gerne gewesin:/ ir | |
| daz di fiures funchen/ uz den helmen sprungen,/ do si zesamene drungen./ der haiden scar was also dicke:/ mit uan uf | |
| daz ersach der helt Hatte:/ owi wol er im gestatte!/ zesamene si stachen,/ di schilte si in zeprachen;/ der uesten stalringe/ | |
| zaichen/ pegunden dar in gegene rufen./ mit michelem scalle/ stachen si zesamene./ da wůchs der helle ir gewin,/ uil michel not wart | |
| daz wal blůt./ da hůp sich manic helt gůt/ mit nide zesamene./ daz so grozem magene/ anderhalp tusent man/ ie getorsten bestan,/ | |
| sprachen in den antlaz./ daz wůcher der heilige gaist was./ zesamne si gingen,/ ain ander si umbe uingen./ si peswieffen ze den brusten,/ | |
| urloͮbes bat,/ Turpin im daz gap,/ daz er di zwelue zesamene trůge/ unt si <in> der erde begrůbe./ do gie der | |
| zwelfe er si uant:/ mit manigem zahere/ bracht er si zesamene./ er sprach zu Oliuire:/ ‘ia du geselle liebe,/ des guten | |
| stadeten ze Alexandriá./ diu ir scef waren dá/ elliu chomen zesamene,/ zwen unt uierzic chuninge/ di im waren unter tán:/ di heruart | |
| manicualt./ der chunc gebot mit siner gewalt/ den anderen chunigen zesamene,/ herzogen <also> manigen/ daz si niemen nemachte gebriuen gar;/ der | |
| chunc Geneasín,/ daz hêr beualher ím./ di chůninge chom(en) al zesamene,/ di droten alle Karle./ da was die aller maiste hochuart/ | |
| herce was im iedoch uil sware./ die toten hiz er zesamene tragen;/ ain charnare wart da gegraben./ sie blisen ir horn:/ | |
| wart da gegraben./ sie blisen ir horn:/ di biscofe wolten zesamene komen/ unt ander gelerten:/ wie wol si got geerte/ di | |
| furet so getane herescraft,/ div unter disem himele/ chom îe zesamene,/ also uermezen uolc:/ din uechten daz entouc./ unt fluhestu hinne(n),/ | |
| er daz urlop gap/ daz er uor uachte,/ di scar zesamne brachte./ uil gerne gewert er in des./ er sprach: ‘lieber | |
| dar,/ ain haiden wart sin gewar:/ di kůnen uolcdegene/ stachen zesamene/ mit michelem nide./ Iocerans starht sich in dem wige/ sam | |
| si dar/ uf zwain ziren marhen./ do wiste man si zesamene,/ #4+d#4-i grizwarten si manten./ ain ander si anranten;/ di schefte brachen | |
| helle./ der untriwen bistu geselle.’/ di tivren uolcdegene/ sprungen wider zesamene;/ si uachten mit grimme:/ di uesten stalringe/ machten nicht da | |
| sich hein romise kuninc gewan./ Die thuren vole de gene./ Die giengen zo samene./ die wisen alt herren./ die plagen grozer eren./ vn̄ goter zvchte | |
| han./ vnde wil daz got uon himele./ Daz sie kumen zo samene./ so ne gewan nie bezzer wnne./ wip mit eimen manne./ | |
| Da mide sie ir herren/ hulfen grozzer erin./ Sie giengen zo samene./ sprachen vor die kameren./ sie reiten iren herren./ er solde | |
| schaz/ Des ein michil mancraft./ in$/ diner kameren./ is gelegit zo samene./ des bistu kuninc riche/ nu tielene vrumeliche./ min vil lieher | |
| Die vil turlichin gumen./ vnder deme volc magene/ die hoben sich zo samene./ Do vorte der kuninc asprian./ mit ime zvelf sine man./ | |
| nam./ Den herzogen herren./ row sin kemerere./ Daz volc al zosemene./ hof sich dar zo gegine./ Vnde wolden aspriane slan./ Do | |
| willen lebet,/ dem vüeget ir ger vil gîtekeit./ sô gar ze samene wirt geleit/ der welte hort, in stœret zorn./ der welte | |
| runzeln überlesen./ swenn er iht sprach deheine stunt,/ sô viel zesamene im der munt./ vil nôtlîch er vürbrâhte/ daz wort, als | |
| dêst ir bekant:/ hiute wesen, morne entwesen,/ nû stœren, nû ze samene lesen,/ den drucken, disen ûfen,/ dort swenden hort, hie hûfen;/ | |
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