Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
eht adv_k (379 Belege) MWB Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb. Findeb.
| tode írslahínde./ Der tot ist samftír harte uíl/ (Sít ich ot nícht gnesín wíl/ Mít iemírlichír píne)/ Den mír díe hande | |
| zůn slezine,/ Daz man die zene ein wenic sach./ Sie leit ot michil ungemach/ Und was da bi so minnesam/ Daz sie | |
| daz ir wille/ An den kuninc nine stuont./ Er tet ot so sie alle tuont/ Die da leistin wollint truwe,/ Er | |
| Athis un̄ prophiljas:/ Und alliz daz zu rome was,/ Daz ot zu wafin tochte/ Und sich bereitin mochte,/ Daz bereitte sich | |
| Den oRs ín den guffín/ Vn̄ inden kuonín lutín./ Athis ot síne trutín/ Rome uil scedeliche írwarb,/ Wendír uil dar um | |
| wîs vn̄ starc./ Mitme schild er sich barc/ Vnd hielt ot uaste den uanín./ Die romer drungín an ín,/ Uil maníc | |
| #.,ich was ir ein teil gram,/ Nu wil ich ir echt holt sin.#.’/ ‘des lone dir min trechtin!’/ #.,Vornim, mich noch | |
| ich jehen,/ müeste ichs des tages eines sehen/ (daz wirt et leider wol behuot)/ dâ für næme ich dehein guot./ schaz, | |
| dar umbe als ein diep/ an einem galgen hangen,/ wære et mîn wille ergangen,/ daz wære ein mæzlîche klage./ von hiute | |
| man niender belibe/ durch kost noch durch arbeit,/ man überrite et al die kristenheit/ und machte im die undertân./ ze Kriechen | |
| chomest ze Seyr.’/ /Jacob sprach des nehein durft wâre, $s et ime diu gnâde gescâhe/ daz er hête sîne hulde, $s | |
| daz dû gebietes $s oder an swaz tû si leites./ /Et ich heizze der hêrre, $s ich niger sîn nieht mêre,/ | |
| gerne dîn swein:/ nieht ist des ich mich scame $s et dû gnâdich bist ime!/ wil dû in lâzzen ze lante | |
| vnser lant wol genere1n/ V3nde die feste1n dar mite./ Tut ot, des ich vch bite."/ Die rede in wol behaugete./ Ir | |
| bede./ Sie ligent bi der svnne1n./ Dirre rede wart begu1nne1n/ Oht durch daz eine,/ Daz azoma die geine,/ Vo1n der ir | |
| gebeit./ Als ez vf was geleit,/ Besatzte1n sie die porte1n/ Ot in den worte1n,/ Daz ir dehein da enbinn1n/ Dar vz | |
| Wen her die meisterschaft wol kan;/ Ich bin sin schriber ot daran;/ Swaz her mich heizzet schriben,/ Daz laz ich nicht | |
| sich vor ebenen./ Daz spricht: von disen zwein/ Lebenen wirt ot ein,/ So die judeschaft wirt hin geleit/ Und griffen zu | |
| ir werlde sich betragen/ Und des niemande danc sagen/ Wen ot ir selbes sinnen./ So sie dan mer gewinnen/ Von eigenen | |
| gebote/ Dort wenes ledic sin vor Gote,/ Daz du geloubes ot an Crist./ Wen du nicht durch nechtic bist,/ So vornim | |
| ir lon getragen,/ Sint Got den himelischen tron/ Vorloubet hat ot den hon/ Zwelfboten, unser trechten,/ Und ouch die sigevechten/ An | |
| unses herren martre,/ Daz in der helle tartre/ Nichtesnicht wen ot daz bleib/ Daz Got von sinen gnaden treib/ Und siner | |
| In wullen oder in heren/ Cleidern oder in linen/ Und ot der werlde schinen/ Und nicht Got almechtigen./ __Disen vorgift trechtigen,/ | |
| Und daz ammecht beget,/ Vorstet da Gotes zeche,/ Daz her ot rechte spreche/ Die wort, die zeichen rechte tu;/ Des sinen | |
| der erden hete,#s-/ #s+Daz ir gewalt den nicht tete#s-/ #s+Wen ot den luten eine#s-/ #s+Die Gotes zeichen#s- reine/ #s+Nicht an irn | |
| Dem howe schadet an nichte,/ Boumen noch aller grunekeit,’/ //Wen ot den luten teten leit/ Die Gotes zeichen trugen niet./ Nu | |
| stunden,/ Daz wise meister vunden;/ Der tage sint besprochen/ [116#’v#’a] Ot siben in der wochen/ Und in daz jar geteilet so/ | |
| Und an den vrouden hangen;/ Die zit ist schire irgangen,/ Ot zwen und vierzic mande/ Wirt Anticrist sie slande.’/ Daz quit: | |
| Durch waz sin der nicht vire,/ Minner noch mer wen ot dru?/ Vornemet, ich sage iz u./ Der irwelten erste we/ | |
| genennet./ Do Got der werlt alrerst began,/ Do geschuf her ot einen man,/ [130#’v#’b] Adamen unsen oberanen;/ Do gesante her den | |
| minne me./ Sie minneten in der alden e/ Ire vrunt ot, swa die waren,/ Ire viende sie vorbaren,/ Dar karten sie | |
| spen/ Noch nie nicht recht irkante,/ Wen daz iz in ot nante,/ Daz wir wol wizzen waz Got ist./ Dan ersten | |
| nimmer sunde wirt gevazt/ In ir herze noch glichsen,/ Wen ot mit Gote #s+richsen,#s-/ Der houbet ist der cristenheit,/ Mit vrouden | |
| vor gesprochen ist;/ Des swige ich ez zu dirre vrist:/ Ot swelcherhande si der mort,/ Der #s+morder#s- wirt verdampnet dort./ Ouch | |
| listen/ Beslozzen in der kisten./ Di rede wil ich kurzen ot./ Swer icht minnet boben Got,/ Das iz zu abgot im | |
| si haben sich gekart,/ Ligen hat her sie gelart,/ Want ot ligen kan sin art./ Lugen ist ein sunde hart,/ Lugen | |
| an uns dort wil keren/ In des hemilriches stat,/ Di ot vroide und ere hat;/ Der wil uns Got vil me | |
| sîn gemeineclîchen vrô./ //Waz nû der herzoge tu?/ er liez ôt vaste vüeren zu,/ beide trîben unde tragen/ in schiffen und | |
| ûf mangen wagen/ die beste spîse, den besten wîn,/ swaz ôt guotes mochte sîn/ aldâ in sînem lande/ und swaz er | |
| holâ küchenspîse!»/ sô rief aber einer: «holâ tranc!»/ swer sich ôt dâ zu hove dranc,/ dem gap man alles des zu | |
| vröuden ganzer acht tage/ al umb und umbe werte./ Tristan ôt nicht begerte/ Isôten noch enwolde,/ als er zu rechte solde,/ | |
| sol ich die botschaft mîn/ künden offenlîchen,/ swaz ich ir ôt bestrîchen/ in einem ganzen jâre kan.»/ «waz botschaft?» sprach er | |
| herzen kraft,/ sîn gedanc, muot unde sin,/ die stuonden im ôt alles hin/ gein Britânje in daz lant,/ aldâ man âventiure | |
| man./ swaz ie der man manheit began,/ sô was ez ôt her Tristant,/ der mit ellenthafter hant/ sô ritterlîche werc begienc,/ | |
| grôzer scham./ Tristan sîn ros dâ nicht ennam;/ ez lief ôt hin; ez weste ouch wol/ stîge und wege gein Karidol;/ | |
| kumen./ Tristan sprach: «ich hân vornumen/ weder diz noch daz, ôt nichtes nicht/ umb ir beider geschicht./ mir widervuor ouch, als | |
| gar,/ die tuont mir von dem valle wê;/ ichn viel ôt nie sô harte mê.»/ //Der künic was zu tische kumen/ | |
| konde ir vorbieten wîp noch man,/ dâ mit sach sie ôt alles an/ ir zartez liep Tristande./ ir sehen was zweier | |
| minne,/ die sicbehalderinne,/ die zôch in überwunden hin:/ er muoste ôt zu der künegin./ //Tristan stuont ûf und gienc aldar./ nu | |
| künegîn,/ daz er durch got sie lieze leben./ ezn half ôt nicht, sie muosten geben/ ir leben umb die minne./ nu | |
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