Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
ei Interj. (349 Belege) MWB Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| synen oheim. Sie rieff wiedder ir man gnad und sprach: ‘Ey edel ritter, entschlahent sin nicht! Er ist der beste ritter | |
| ich wil uch úmmer deste lieber han in myme herczen! //Eya herre’, sprach er, ‘ist doch Claudas dot?’ ‘Nein er nicht’, | |
| nach yn senden und dethe sie herre zu uch komen.’ ‘Eya edele frauw, möcht das syn’, sprach Lyonel, ‘so enmocht mir | |
| uch nicht zu eßsen gebe, funden sie uch alsus mager.’ //‘Eya frauw, durch got’, sprach Lyonel – er forcht sere das | |
| von Gaune’, sprach sie, ‘der hie zu lande kónig was.’ ‘Eya edele jungfrauw, sagent mir, ee wir ichts reden, ob sie | |
| von dem Lack und viel ir zu fußen und sprach: ‘Eya edel frauw, durch gott von hymel haltent diße kint wol, | |
| gegen ir, und er schampt sich fast sere und sprach: ‘Eya gnade, liebe jungfrauw, ich spreche dasselb noch hůt diß tags. | |
| kamern dry schild hangen, und was ob yglichem ein kleyt. ‘Eya jungfrauw’, sprach er, ‘wes sint diße dry schilde die hie | |
| nicht, jungfrauw’, sprach er. ‘Ir hant’, sprach sie, ‘sagent mirs!’ ‘Eya jungfrauw, durch gott gnad’, sprach er, ‘ich weiß in truwen | |
| heißent ir dann?’ sprach der ander. ‘Man heißet mich Gawan.’ ‘Eya lieber herre, sint ir diß’, sprach er, ‘ich wil vil | |
| zwo wunden habe!’ ‘Ja er intrúwen, herre’, sprach der arczat. //‘Eya lieber herre und meyster’, sprach myn herre Gawan, ‘nu fraget | |
| mir uwern namen, herre!’ ‘Jungfrauw’, sprach er, ‘ich heiß Gawan.’ ‘Eya lieber herre’, sprach sie, ‘nu sint mir gott wilkumen!’ ‘Wil | |
| sich erkanten; man bracht ir wapen, und sie wapenten sich. //‘Eya herre got’, sprach Galahůt, ‘warumb lebe ich so lang, sit | |
| hat ernert von dem ewigen tode. //Do ſprach der iunger: Ei wol vnmaʒliche froide! Do ſprach der meiſter: Dauidiſ vnde Jonate | |
| darinne wande got, uns here,/ alse din geist ind lif,/ ei allerreinst ind liͤvest wif!/ //Got$’n begaf dich niͤ ein stunde,/ | |
| he in dich quam/ ind sinen licham van dir nam./ //Ei wiͤ gruͤnt din gruͤne gras,/ dat al zit gruͤne in | |
| got selve wolde kumen,/ din vader, din sun, din brüdegume./ ei, wiͤ gedan was de willekume,/ dů din gerung in entfiͤnc?/ | |
| üvervol al der gaven,/ diͤ ich bit$’m sang bezeichent haven./ ////Ei wiͤ schön ein paradis/ bis du, Maria schön ind wis,/ | |
| wir damit verstan./ it$’n wart niͤ niͤt wiʒers danne du,/ ei wiʒ můder $’s wiʒen Jhesu!/ //De drid is luter honich,/ | |
| dem honich glich./ it enwart niͤ vrowe suͤʒer dan du,/ ei suͤʒ můder $’s suͤʒen Jhesu!/ //De viͤrd riviͤr is edel | |
| geistlich vröude sin./ it enwart niͤ vrowe vroer dan du,/ ei vrölich muͤder $’s vrölichen Jhesu!/ //De vünft riviͤr is als | |
| diͤ dich wertlich kunnen gruͤʒen,/ diͤ dich wertlich loven kunnen,/ ei schöne můder der götlicher sunnen!/ //Dir offert diͤ kristenheit algemeine/ | |
| dir nu anderwerf:/ //Ich han din lof ouch anderwa geschriven./ ei, wer $’t in dinem herzen bliven,/ dat ich iͤ arbeit | |
| din wer algare:/ ich was diͤ veder, ind du schrives./ ei, wiͤ stedelich du bit mir blives!/ niͤt $’n deds du | |
| manger l#;iude,/ Maria spricht #.,erl#;iucht#.’ zed#;iude./ //Maria spricht zed#;iud #.,erl#;iuchtet#.’,/ ei, wiͤ schin din nam nu l#;iuchtet!/ in himel ind erden | |
| bekand ir missedat,/ vil schiͤr vant si ein gůden rat:/ ei suͤʒ, si liͤf zů diner tr#;iuen/ bit quecken trenen, bit | |
| hant gezalt!/ ////Diͤ nidge hamerslege/ damide si dich slent,/ – ei, wiͤ na si mir gent! –/ in dich, min herze, | |
| vinde zorn an mich kere,/ ker up mich din krüzigere!/ ei wiͤ suͤʒe mir de dot were!/ //Min einich kint suͤʒ | |
| mir dat geven,/ dat ich vür in gef min leven?/ ////Ei allersuͤʒst, wa leʒs du mich?/ wat suͤʒcheit blift mir ane | |
| gallen is si zesprungen./ weinet bit mir, alden ind jungen!/ //Ei liͤve sun, we sal mir geven,/ dat ich doch bit | |
| verlischt der werlde sunne,/ hiͤ verdrügt de rechte quecke brunne!/ //Ei liͤve sun, we sal mir geven,/ dat ich doch bit | |
| din dürren licham sigen,/ van groʒer amacht $’t houvet nigen./ ei, möcht ich blůdge trene weinen,/ als ich dich herzlich van | |
| in dim dotbed ligen,/ wiͤ möchten min ougen iͤmer geswigen?/ //Ei liͤve sun, we sal mir geven,/ dat ich doch bit | |
| minem liͤven varen,/ wiͤ wal min liͤf dich sal bewaren!/ ei wiͤ suͤʒ din dot is!/ ////Liͤf kint, laʒ mich ouch | |
| wale schinen,/ dat ir siner pinen/ noch niͤt ensit gesadet./ //Ei unmild diͤt,/ unselge l#;iude,/ #;iuch selven besiͤt,/ bekent #;iuch noch | |
| hol/ bit minen trenen machen vol,/ e he mir entwiche./ ////Ei, we sal mir dis negel uʒ ziͤn,/ dat ich diͤ | |
| niͤt so sere klagen/ <diͤ groʒe pine, diͤ ich dragen>./ ////Ei liͤven, laʒet mir min lichamen,/ of begravet mich bit im | |
| diͤ irn dreger dreget,/ dat in geine arebeit $’n erleget./ //Ei, wiͤ lichte du diͤ bürden druͤges!/ $’t was wunder, of | |
| din sun vůr up bit $’m selvem live,/ den he, ei schönest aller wive,/ van dinem live nemen wolde,/ dů he | |
| gelovd an mir bewere!/ laʒ din guͤde an mir schinen,/ ei gůd, nim mich van disen pinen!/ //Suͤʒ, it is dir | |
| <engel> solds gan,/ wiͤ du dat erwürfs in disem live,/ ei allerwerdest aller wive,/ diͤ heimlich sache, wil ich sagen./ liͤf, | |
| diͤ overst stat!/ üver n#;iun chore algemeine/ bis du gesat, ei maget reine!/ //De erste chor he is engel genant,/ de | |
| ich dat bewere,/ e ich din lof zů ende kere./ ////Ei suͤʒe, dů up din hongen munt!/ van din worden werd | |
| din magtdům Christum entfiͤnc,/ got ind mensch in dinem live,/ ei gebenedide aller wive!/ ////We hord iͤ sulichs wunders gewagen?/ war | |
| vürste is gedwungen/ ind Jhesus is her, wers du erkorn,/ ei edel ros al ane dorn!/ //Wilch engel halp dis als | |
| würds godes můder genant,/ du nandes dich gods diͤrn alzehant./ //Ei godes můder vol otmuͤdcheide,/ ei godes diͤrn vol werdicheide,/ gif | |
| nandes dich gods diͤrn alzehant./ //Ei godes můder vol otmuͤdcheide,/ ei godes diͤrn vol werdicheide,/ gif uns diner dügde etslich deil!/ | |
| throne mocht gelichen./ //Wen bed#;iut dis thron baʒ dan dich,/ ei můder ind maget süverlich?/ //Din sel is $’t wiʒe helpenbein,/ | |
| dem brode,/ dat si ewlich huͤde vür dem dode./ //Darümb, ei schön, erl#;iucht ir sinne,/ mach in suͤʒ dins liͤven minne,/ | |
| bit diner selen algemeine/ gereinigt wart in diner můder live,/ ei allerreinest aller wive!/ he enmocht diͤ pinen niͤt vermiden,/ diͤ | |
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