Mhd. Gesamtlemmaliste/Belegarchiv
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  Belegarchiv/Konkordanz

Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.

aleine adv_k (650 Belege) MWB   Lexer BMZ Findeb.  

Mechth 3: 21, 117 heliger gottes liebin und vil manigú diemuͤtigú tugent und getrúwú arbeit. Allein #.[si fůren#.] zů der helle, si waren doch zů dem
Mechth 3: 24, 23 vil manig suͤsse not, die sůchende minne ist ir selbes alleine, die bekante minne git sich allen creaturen gemeine, die lutende
Mechth 3: 24, 27 der licham nit enweis! Dú luter minne ist in got alleine stille, wan si habent beide einen willen, und ist enkeine
Mechth 4: Reg. 20 die vereinet ist mit gotte, verwirfet aller creaturen trost sunder alleine gottes und wie sie sinket von der pine <N>XIII</N>. Die
Mechth 4: 2, 10 in minem zwoͤlften jare also vliessende sere, do ich was alleine, das ich das niemer mere moͤhte erliden, das ich mich
Mechth 4: 2, 14 jar. Ich wiste von gotte nit me denne cristanen gloͮben alleine, und da stůnt ich ie mit flisse nach, das min
Mechth 4: 2, 21 ein stat, da nieman min frúnt was denne ein mensche alleine. Vor dem selben hatte ich angest, das mir die helige
Mechth 4: 2, 47 du mich anbetten?» Do antwúrt dú sele: «Man sol got alleine anbetten in allem gůte und in aller not.» Do sprac
Mechth 4: 2, 50 und sprac: «In dem trone uf dem stůle solt du alleine die hoͤhste juncfroͮwe sin und ich der schoͤneste jungeling bi
Mechth 4: 2, 117 sere mit disen wundern, das ich es nit getorste verswigen; alleine do wart mir an miner einvaltekeit vil leide. Do sprach
Mechth 4: 3, 29 vordern hant einen kelch mit rotem wine, den trinket si alleine in unzellicher wunne; die engele versůchent sin niemer. Das ist
Mechth 4: 3, 87 ir ungemach betruͤbet si sich niemer, mere si froͤwet sich alleine in gottes willen. Si mag oͮch das nit erliden, das
Mechth 4: 4, 7 ist aller tugenden vol geladen.</ZG>/ <ZG>Dú tumpheit behaget ir #.[selbe alleine#.],/ dú wisheit kan niemer volleleren.</ZG>/ <ZG>Der zorn bringet in die
Mechth 4: 4, 34 fare wonet dem hasse vil nahe,/ dú helige barmherzekeit sol alleine mit gotte gestan.</ZG>/ <ZG>Dú lugin ist ussen schoͤne und innan
Mechth 4: 7, 5 bist, so bist du oͮch min herze, und du bist alleine min gůt, und ich bin wandelber an allen dingen. <KAP><N>VIII</N>.
Mechth 4: 8, 4 vollen konde entrihten, wan man got nit mag verliesen, wan alleine mit den súnden. Do vragete min sele in der vereineten
Mechth 4: 12, 2 die vereinet ist mit gotte, verwirfet aller creaturen trost sunder alleine gottes, und wie si sinket von der pine</KAP> Dis sprichet
Mechth 4: 12, 18 vlůt, die in der heligen drivaltekeit swebet, da die sele alleine von lebet. Sol ich getroͤstet werden nach miner edelkeit, so
Mechth 4: 12, 23 benomen, das beniden der gotheit wonet. Mir smekket nit wan alleine got, ich bin wunderliche tot. Dis smakes wil ich allerdikost
Mechth 4: 12, 33 jamer nach ir selekeit. Got hat alles dinges genůg, sunder alleine der beruͤrunge der selen wirt im niemer genůg. Do dis
Mechth 4: 12, 82 antwúrte si: «Ja herre, also bescheidenliche, $t das dir, herre, alleine da mitte wol si und #.[nit mir#.].» Hie nach kam
Mechth 4: 14, 13 mensche wart. Gabriel fůrte den namen Jhesus mit dem grůsse alleine her nider, im wart weder bein noch vleisch noch blůt
Mechth 4: 14, 15 gegeben. Die ander persone das was ie der ewige sun. Alleine #.[der die menscheit noch nit hette#.] angezogen, $t #.[was er#.]
Mechth 4: 14, 20 mit Adames menscheit, e er sich verboͤsete mit den súnden. Alleine #.[Adames nature was#.] zerbrochen und verwandelt und sin teil iemer
Mechth 4: 14, 40 er ein luter geist. Dú sele ist mit irem vleisch alleine husvro in dem himelriche und sitzet bi dem ewigen wirte,
Mechth 4: 18, 64 die betruͤbten iemer gerne. Er hat oͮch enkeinen grim, wan alleine uf die súnde und uf gottes smacheit, ja im ist
Mechth 4: 18, 71 in der rehten gottes warheit haben ervaren? Der getrúwe got, der allein die warheit het geminnet, der muͤsse sine reine frúnt vor
Mechth 4: 18, 91 minne tůnt si sterben aller dingen und leben in got alleine. Ja denne erste sint in allú #.[ir ding#.] alleine in
Mechth 4: 18, 92 got alleine. Ja denne erste sint in allú #.[ir ding#.] alleine in der minne mit gotte gemeine. So hat ir minne
Mechth 4: 23, 7 eim himmelschen $t jubilo geistlich entsclaffen. Sin oͮgbrawen sint im alleine brun und hat sin oͮgen zů getan und lit uf
Mechth 4: 26, 10 alle sine maht sterken als ich dir habe getan, nit alleine von nature, mere oͮch sere von gnaden.» <KAP><N>XXVII</N>. Von dem
Mechth 4: 27, 39 trinken alle die spise, die si inen gebent ane vleisch alleine. Si soͤnt oͮch nit me vasten denne das dú cristan
Mechth 5: 1, 12 allem vegfúr. Das dritte ist minnerúwe, wan si ist got alleine getrúwe. Ir ist vil leider gottes smacheit denne ir schade
Mechth 5: 2, 12 ende, da nieman was sin getrúwe frúnt denne ein maget alleine: Maria, sin můter, die im was vereinet werlich inwendig, $t
Mechth 5: 2, 13 můter, die im was vereinet werlich inwendig, $t dú gestůnt alleine #.[mit im uswendig#.]. Do mich ungetrúwen menschen erdros miner pine,
Mechth 5: 4, 55 minne gebunden, das si sich nit voͤrhtet noch sch#;eamet denne alleine in gezogner wise, als man pfliget in himmelriche ze voͤrhtende.
Mechth 5: 4, 63 also gnuͤglich, si ist aber also vol nit; dis ist alleine dú sele, dú hie durvlossen ist mit der diemuͤtigen gottes liebe.
Mechth 5: 8, 28 so ist mir von enkeinem also we als von disem alleine, wan es sich leider mit uswendigen sinnen in vergenglichen dingen
Mechth 5: 9, 23 allú wip behielten dis vil schemlich blůt. Dis ist das alleine pinget natúrlich únser vleisch und únser sinne und ze jungest
Mechth 5: 11, 7 genant, die namen muͤssent <FOLIO>(83#’r)</FOLIO> alle vervulen; mere geistlich name alleine, der sol erhoͤhet werden, dar nach das er hie edellich
Mechth 5: 11, 35 gotte und sprich: «Vil lieber trut Jhesu_Christe, dise stunde ist alleine din und der vil armen súndern und der heligen cristanheit
Mechth 5: 12, 6 die heligen erlichen anschowunge nieman mag geschriben sunder disú wort alleine; si dunken mich gegen der ewigen warheit alze kleine. Ich
Mechth 5: 15, 9 «Ich minnete in ertriche das einote und ich vorhte mich alleine in minem gebette.» Do sprach ich: «Eya du vil seliger,
Mechth 5: 16, 7 únser angenomenú túfellicheit $t von vriem můtwillen die ist úns alleine schedelicher denne alle únser menscheit. Dis ist menschlich: hunger, turst,
Mechth 5: 16, 10 was dur úns und mit úns. Mere were dú súnde alleine mensclich, so soͤlte er oͮch gesúndet han, wan er ein
Mechth 5: 17, 9 in dinem schos und vollebringe es, herre, an mir alzehant, alleine ich si din ungenos. Eya, zúch mich, herre, uf zů
Mechth 5: 19, 23 ist doch leider trúgelich. <VERS>Durnehtigú sele, vroͤwe dich,/ du bist alleine got gelich./ Ja es ist wol billich,/ wan du trinkest
Mechth 5: 22, 17 sol minen gesellen niemer schelten denne umbe sine ungerúwete súnde alleine. Das vierde ist: nothelfig in der heimlicheit. Glosa: das man
Mechth 5: 22, 48 gůte wille bringet <FOLIO>(88#’r)</FOLIO> alle tugende in ir rehte stat, alleine der licham der werke nit vermag. <KAP><N>XXIII</N>. Von Sante Marien
Mechth 5: 23, 15 sele, und si sprach in irme gebete, do si was alleine, alsus: «Herre got, ich vroͤwe mich des, das du komen

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