Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
geriuwen stV. (69 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| allen unzi daz iruollut dem werke gotiſ offinre bvͦzze e1r girivwei. Darum aber ſih im iungiſte1n oder hinder ſich wir han | |
| gesprochen habe: ich habe gedacht und das hat mich nicht geruen, ouch byn ich nicht darvon gekart. von der stymme des | |
| dar an missetuot!/ swer mich mac vergelten,/ ez sol in geriuwen selten,/ ob er mich sô hôhe koufet.’/ ‘mit waz namen | |
| getoufet,/ daz ir niht übel habet gekoufet,/ und iuch nimmer geriuwet,/ und uns beiden dester baz getriuwet.’/ /dô hiez der keiser | |
| ‘zewâre, mich nimt untûre,/ ichn koufez, wiltûz rehte geben.’/ ‘dazn geriuwet iuch niht und sult ir leben./ ez ist snel sam | |
| unde brüetet,/ der siudet unde briuwet/ daz in dar nâch geriuwet.’/ /‘Eraclî, vil lieber man,/ ichn mac gevelschen noch enkan/ dînen | |
| geborn,/ daz dû sô rehte hâst erkorn,/ lâ dichz niht geriuwen./ ich gelobe dirz entriuwen./ daz dû des geniezen muost,/ daz | |
| getuon im sô leide,/ daz im nie leider wart./ in geriuwet diu vart,/ daz er sîn ie gedâhte,/ oder ie ze | |
| chint ze triuwen, $s chod daz iz in niemer scolte geriuwen./ ube ern ime widere nebrâhte $s daz im ez got | |
| en [harte] gemelich./ er sprach: ’under windes tu is dich,/ daz ge[ruwe]t dich harte sere,/ edele kunic here,/ unde were din schade | |
| frauwe1n?/ Wir sulle1n beschowe1n/ In vil kvrzen iaren,/ Daz iz geruwet vnse1n haren."/ Sie schrei vber al die stat./ Ir mvter | |
| rame im nie gelouc,/ Swa sin phil hin geflouc./ Doch gerou in die fart,/ We1nne er gefange1n wart./ Do folgete im | |
| Ez en=si dan vngelucke./ Wollen wir halde1n in hart,/ Sie geruwet die vart./ Hie ist nieman, er wizze wol,/ Daz er | |
| ez wider|rede1n sol./ Sehet zv mine1n truwe1n:/ Ez solte vns geruwe1n,/ Ob ez so geschehe./ Ez ist also wehe,/ Daz man | |
| min leit./ So mir mine truwe,/ Ich forhte, ez dich geruwe,/ Daz du so iles in de1n strit./ Hetis=tu biz morne | |
| sprach:/ "Ich swere dir in truwe1n:/ Solde ez mich ioch geruwe1n/ Vn2de solde ez min tot sin,/ Ich leiste die bete | |
| parisen schalt/ Durch die vntruwe:/ "Got wolle, daz ez in geruwe/ In vil kvrzen citen."/ Agome1nno1n hiez bote1n rite1n/ Hin zv | |
| gemane vch des",/ Sprach her vlixes,/ "Ez sol vch niet geruwe1n,/ Sint wir vch getruwe1n,/ Daz ir denket an uwern mvt,/ | |
| hiezzet spreche1n./ Mag ich ez gereche1n,/ So sol ez vch geruwe1n,/ Daz ir mit vntruwe1n,/ Mit deheiner ander wisheit/ Mich also | |
| richte,/ Daz man nicht bosen wichte/ So volge daz iz geruwe./ //Die vierde tugent ist truwe,/ Der dienet eine eigen dirne/ | |
| hi ze laide gescah,/ son darf iuch daz ungemach/ nimer geriuwen,/ daz ir hie habet en triuwen/ erliten durch die gotes e./ | |
| daz:/ ‘dû hâst gotes hulde./ swer iemer sîne sculde/ inneclîchen geriwet/ unt der gote dar zuo getrûwet,/ di gevodert im got | |
| ir nâhe gân, mîn unverdienet leit daz mag si wol geriuwen./ //Diu vil sælden rîche machet daz mîn herze in swære | |
| mit triuwen/ dienet guoter wîbe gruoz./ swen sîn dienest wil geriuwen,/ dem wirt selten kumbers buoz./ //Mit dem wazzer man daz | |
| ist unchunt,’/ sprach er als ofte, ‘wer er ist.’/ daz gerou in in churzer vrist/ und beweinte ez vil sêre/ und | |
| niht,/ mîn ouge lîhte an ir gesiht/ daz mich hernâch geriuwet,/ wan si mir schaden briuwet/ mit disem werden edeln man./ | |
| fürsten edellich/ sô vaste kunnet bliuwen,/ daz sol iuch hie geriuwen,/ wand ich vertrages langer niht./ ir tugentlôser bœsewiht,/ nu wie | |
| sünde brou./ du tæte alsam der pellicân,/ der sich wil geriuwen lân/ swaz sîner frühte wirt getân:/ der machet lebende sîniu | |
| Wann als viel als ich mit uch gefelschet han, das geruwet mich auch nymer. Mir verwißet auch keyn húbsch man nymer | |
| móhte von ir güete mir niht langer vremede sîn./ /Mich geróu noch nie, daz ich den sin/ an ein sô schoene | |
| gâbe $s noch unz ûf den tac,/ dâ$’z vil wol geriuwen $s die küenen Burgonden mac.«/ Dô sprach der künic Gunther: | |
| kom grâf Hôholt,/ der was von Lindou./ die herren sêr gerou/ her ze Stîr der Unger vart,/ dô in der selb | |
| die Bêheim über solden./ dâvon si grôzen kummer dolden./ ez gerou den kunic vil hart,/ daz die Stîrær an der vart/ | |
| ich biderb oder frumic/ gewesen datz Krackouwe,/ nimmer mich daz gerouwe./ wand swaz ich iu gedienet hân,/ daz ist sô vil | |
| mit/ sô wol, daz in sîn langiu bit/ nimmer dorft geriwen:/ dâ wil ich ouch entriwen/ ringen nâch sêre./ waz ob | |
| er dhein wîle leben,/ ich weiz wol, daz ez in gerouwe’,/ sprach der herzog von Tischouwe./ die Walhe wâren an der | |
| man ir helfe klagte./ dô daz volc sô verzagte,/ dô gerou ez si sêre,/ wand man moht niht mêre/ daz volc | |
| sprach herzog Albreht:/ ‘her Sumerouwær, seht,/ daz ez iuch iht geriwe!/ ich gib iu des mîn triwe,/ die wîl ich lebe | |
| ez ganc hât./ die von Cecili und Arragoun/ noch nie gerou,/ daz si sich sîn habten wider,/ dô si der bâbest | |
| irren wil,/ dem kumt noch daz zil,/ daz ez in geriwen mac’./ diu rede ringe wac/ von Castel hern Dietdegen;/ er | |
| tæt in einer gæhe/ disem man dhein smæhe,/ diu iuch gerûw hernâch./ lât iu niht wesen gâch./ ez kan immer sô | |
| sî bereit/ minne und ir werdekeit,/ //sô daz si niht geriuwe/ ir kiusche und ir triuwe./ vor gote ich guoten wîben | |
| man die durch mich zeblou,/ sô sêre mich nie dinc gerou./ der selben sage, ez sî mir leit,/ und bring ir | |
| gein dir, vorhtlîch süezer man,/ daz mich von dîner hant gerou./ geêrt sî luft unde tou,/ daz hiute morgen ûf mich | |
| geuellet mir ůble:/ man nimt iz ane gotes ere/ unde geruwet uns hernach uile sere.’/ Der keiser zurnte harte:/ mit gestreichtem | |
| uergezzen hast du der truwen:/ iz scol dich uil sere geruwen,/ scol ich minen lib han,/ des du nu zu mir | |
| chůmt noch die stunde,/ unde laet mich got gesunden,/ si geruwet der rat,/ den si ůber mich geurůmt hant.’/ Roͮlant sprach | |
| gesezze in ein zile,/ so mir dirre min bart,/ si geruwet al dise houeuart.’/ Do saz der herzoge Genelun/ uf ein | |
| gwalt,/ also ich dir getruwe,/ daz iz mich hernach icht geruwe.’/ Naimes der herzoge/ ilte zu des chaiseres houe:/ ‘macht ich | |
| den iungesten tac./ mir ne geswiche der gute Durendart,/ si geruwet al ir hoch uart.’/ Do di helde uernamen/ daz di haiden | |
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