Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
geriuwen stV. (69 Belege) Lexer BMZ Findeb.
| mac,/ daz er deha#4+i#4-n tac/ hinne fure mere gelebe./ in geriwet hiute Marssilien gebe.’/ Do sprach Binabel:/ ‘durh Genelunen chom ich | |
| enklein die scharpfen nagel an einem steine. Dú unmanlich zagheit gerow in balde, und machet sú alle andrest wider spizzig und | |
| sin hende hat genomen ane alle boͤse geverde. Dú unbehuͤtekeit gerow in geswinde, und meinde, der ungeordnete lust muͤsti gebuͤzet werden. | |
| antlút nit kerte von dien, die mich an gespoͤzeten.» Es gerow in úbel, und er kerte sich hin wider vil guͤtlich. | |
| gelerneti swigen. __#s+Arsenius:#s- Mich hat dik gerúwen reden, aber swigen gerow mich nie. __#s+Senex.#s- Ein junger fragte einen altvater, wie lang | |
| vil minneklichen riet./ Mîn rehten sinne $s darf es niht geriuwen,/ daz si sint an ir, von der mîn herze nie | |
| $s wir ir touben art,/ Daz mac wol ir tugent geriuwen./ dô man alte sach dur zuht die jungen bliuwen,/ dô | |
| zenphahen unſir ſunti unde unſ ze vûrben, ôb ſi unſ gerîwent. Min trehtin der bittet unſ, daz wir unſ geloͮben unſerſ | |
| unſ ſundigen menneſſcen michelen trôſt, daz wir nith ſogetaneſ getoͮn, geriwet ez unſ uon herzen, erne uergebe ez unſ. Man liſt | |
| er iv helfe hin ze gote, daz ivch iwer ſunde geriwen moͮzzen unde daz ir ſi geboͮzzen moͮzzet, ê ir uon | |
| er anderwerfe $t von uns vare unde in aber daz gerûwet, daz man in niht entphâhen muge denne mit der iârbûze. | |
| starke.’/ ‘wist ich’, sprach der getriuwe/ ‘ob ez mich niht geriuwe/ und ob ez mir hie wære/ ze sagene gebære,/ hêrre, | |
| mich/ vil verre an iuwer triuwe./ seht, daz mich iht geriuwe,/ daz ich iu guot unde leben/ an iuwer triuwe hân | |
| an/ und erbarmetes an der reinen/ ir inneclîchez weinen:/ si gerou vil sêre beide/ und nâmenz in ze leide,/ daz si | |
| wîslîcher muot,/ swelch degen frümeclîchen tuot,/ daʒ eʒ in niht geriuwe./ ûf mîne triuwe,/ daʒ wâren ie die sinne mîn.’/ ‘herre, | |
| sint sô ûʒ erwelt/ an lûterlîchen triuwen,/ eʒ enmac uns niht geriuwen,/ swaʒ wir iu dienen, daʒ ist wol.’/ dô bat der | |
| sich bereiten sumelîche/ und nâmen urloup ze varen wider./ daz gerou si mit schame sider./ swaz ze Oransche ûfem palas/ bete | |
| grôzen stangen,/ der wart vil wênic von im gespart./ dô gerou si diu widervart./ genuoge under in begunden jehen,/ in wære | |
| was erborn,/ und wie er hât den lîp verlorn./ //Mich gerou daz ich dar under was./ iedoch ein teil ich dâ | |
Ergebnis-Seite: << 1 2 |