Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
gërne Adj. (2133 Belege) Lexer BMZ
| der herre sprach, er must zu allererst schwern. ‘Ich wils gern thun’, sprach er, ‘dwil es anders nit sin mag’, und | |
| die cleinen brucken nit keme one syn urlob. ‘Ich wils gern sichern’, sprach Hestor; ‘wird ich aber mit gewalt darúber getriben, | |
| man berurte dann er alleyn. ‘Ach, wie keme ich als gern dar, verlúre ich myner truw nicht darmit!’ sprach Hestor. ‘Neyn’, | |
| anders nymant dalang $t berúre dann ir alleyne!’ ‘Ich wils gern thun’, sprach Margenor, ‘er muß aber ee wiedder den ritter | |
| und der ritter begunde sere zu bluten. Da were Hestor gern abgeseßen, das er den ritter uberwunden hett; da forcht er | |
| ir das es si’, sprach der ritter, ‘so wil ichs gern thun. Darumb verdien ich auch kein laster, das ich thun | |
| verliebe. Wolt ir mir uwern namen sagen? Ich wúst yn gern.’ ‘Nein herre’, sprach Hestor, ‘dißen kampff mag ich mit eren | |
| sente, er wolt sie sehen. ‘Herre’, sprach Margenor, ‘ich wil gern thun alles das ir gebietent.’ Er enbot zuhant dem kunstavel | |
| wurden, da sprach myn herre Ywan, er sehe den ritter gern der sie erlößt hett. Da wißte yn der herre Hestorn, | |
| aber under frauwen und jungfrauwen keyn leben die ich als gern nemen wolt, were ich mynselbs gewaltig, des ich nit enbin.’ | |
| Han ich ichtes wiedder uwern willen getan, das wil ich gern beßern; sagent mir was es sy!’ ‘Ich dete @@s@uch mynen | |
| laßen den man uch anderswo möcht geben!’ ‘Das wil ich gern thun und geloben mit myner truwen’, sprach er, ‘das ich | |
| hiesch syn wapen und wapent sich. Der herre hett yn gern behalten den tag uber, und er wolt nit beliben. Andersit | |
| das wer myn laster me dann myn ere. Ich were gerner da ich gůt ritterschafft sehe thun.’ ‘So helff mir got, | |
| volgen, er must dot bliben oder gefangen. ‘Ja wir vil gern’, sprachen sie. ‘Nu lihent mir einen knappen!’ sprach der gezwerg, | |
| ich radt es uch das irs thút.’ ‘So wil ichs gern thun’, sprach Hestor, ‘sit ir mirs ratent’, und gab dem | |
| das sie kein gesellschafft hetten mit den der gesellschafft sie gern gehabt hetten, möcht es sin gewesen. Es mocht leider nit | |
| und so edel, mocht sie mit uns sprechen, das sies gern thete; und forcht sere, enbietent irs ir, das sies fur | |
| thete. "Darumb’’, sprach er, "wil ich uff sie farn als gern und mym sůn helffen, das er sin lant und sin | |
| ich das irs fur ubel nit ennement, so wolt ich gern uwern namen wißen.’ ‘Ich neme das nöt verubel’, sprach myn | |
| ist, wann er ein sere gut ritter ist und beschirmet gern kirchen und gotteshúser $t wo er mag, und eret sie | |
| ein meß hort ee ir hinweg farnt.’ ‘Das wil ich gern thun’, sprach myn herre Gawan, ‘mir ist leit das ich | |
| und so byderbe.’ ‘Herre’, sprach myn herre Gawan, ‘ich fúr gern zu der stat da der herczog von Cambenig ist, wúst | |
| wiedder zu uwerm herren!’ Da @@s@sprach der schuler, er ging gern furter mit im, geböt ers. ‘Nicht’, sprach er, ‘geet wiedder | |
| sere leit das myn herre Gawan haltend bleib, wann er gern sin jostiern gesehen hett. Doch gedacht er, möcht ers geschaffen, | |
| da wir mit unrecht inne bestanden sint.’ ‘Ich wil uch gern helffen’, sprach myn herre Gawan, ‘ich bleib alhie haltend, umb | |
| großen ritterschafft die er alda dete, und sah yn ußermaßen gern. Also bleib er haltende biß ern so sere uberladen sah | |
| trúw das ir mir uwer frauwen gebent, ich wil uch gern volgen!’ Sie gab im des ir trúw, und myn herre | |
| so ich baldest mag.’ Die frau sprach, sie dete es gern, und reit hinweg mit den zweyn knappen. Ir nifftel, die | |
| sagen, jungfrauw, in den worten’, sprach er, ‘das irs als gern hörent als ichs uch sage, wann ir gemachent das ich | |
| dete du’, sprach sie, ‘da du sprechet das ichs als gern hören must als gern du mirs seitest.’ Da wart er | |
| ‘da du sprechet das ichs als gern hören must als gern du mirs seitest.’ Da wart er ußermaßen unfro, wan er | |
| wurbe. Lionel sprach ein wort nit, und die jungfrauw het gern gesehen das er sin straß geritten were. Sie begund ruffen | |
| nit, und myn herre Gawan wart sere zornig und were gern sin straß gewesen. Da er da sah das er nit | |
| eins verreters lip zu recht solt thun.’ ‘Das wil ich gern thun’, sprach der herczog und bat yn fast sere das | |
| er wolt wiedder yn nit vehten, er wolt dem knappen gern beßern als yn myn herre Gawan hieß, wann es im | |
| yn beßern dem knappen ob irn uberwindent, ich laß yn gern wiedder uch fechten.’ ‘Nein herre’, sprach der ritter, ‘ich wúst | |
| ‘Nein herre’, sprach der ritter, ‘ich wúst doch uwern namen gern.’ ‘So helff mir got’, sprach myn herre Gawan, ‘myn name | |
| er dem ungewapenten helff nach syner macht.’ ‘Diß wil ich gern thun’, sprach der ritter, ‘ich globe es mym herrn Gawan | |
| laßent und sint furter gut gefrunt.’ Sie sprachen, sie woltens gern thun durch sinen willen. //Dem knappen wart sin pfert wiedder; | |
| sicher das nichtes vor im gestan kunde, und hett als gern vierczig man bestanden als einen. Als er dann in dem | |
| wil uch beid zu herren machen.’ Sie sprachen, sie tetens gern. Er sagt yn die sach. ‘Nů han ich gedacht’, sprach | |
| Die zwen schelck sprachen, sie geteten nie kein ding so gern. Der ein holt den hamer und der ander den spieß, | |
| geslecht als wol gemannet hett als sin tochter.’ ‘Ich wils gern thun’, sprach der ritter, ‘wißet auch das mir das leit | |
| uwerm bruder und wil mit im bliben, wann er mich gern entheltet wiedder mynen herren; anders enmöcht mich nymant vor im | |
| ‘So helff mir got’, sprach Segremors, ‘ich sehe Egrevainen sere gerne!’ ‘Er ist sere @@s@siech’, sprach myn herre Gawan. Da fragt | |
| were als sie wol wústen. Sie sprachen, sie wolten yn gerne mit ir laßen farn, wers im lieb. Sie sprach, sie | |
| tochter; ‘durch des willen wil ich nit das ir deste gerner icht fart. Nymer helff mir gott’, sprach der herre, ‘sie | |
| alleyn.’ ‘So helff mir gott, herre’, sprach Hestor, ‘ich wil gern mit der jungfrauwen farn durch yren willen, wann ir hant | |
| Marck und sin tochter und saget ir das ich sie gerner sehe dann ich sie ie gesah, und das ich mich | |
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