Mhd. Gesamtlemmaliste/Belegarchiv
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  Belegarchiv/Konkordanz

Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.

âne adv_k_prp (1366 Belege) MWB   Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.  

Eckh 5:116, 16 und ist ein morgenbekantnisse, und alsô schouwet man die crêatûre âne alle underscheide und aller bilde entbildet und aller glîcheit entglîchet
Eckh 5:116, 27 $t des niht. Aleine ist daz wâr, daz diu sêle âne daz doch niht sælic wære, doch enliget diu sælicheit dar
Eckh 5:118, 13 gâben des heiligen geistes. Alsô spriche ich, daz sælicheit enist âne daz niht, der mensche enbekenne und wizze wol, daz er
Eckh 5:185, 9 und kein werk sô grôz enmac geschehen noch getân werden âne die tugent; und swie kleine ein werk und swie snœde
Eckh 5:208, 9 daz werk sîner kunst wil üeben; und ob er sî âne stætez anegedenken; swaz er ouch denke, dennoch $t würket er
Eckh 5:209, 1 und in im gewesent sîn, daz im sîn gegenwerticheit liuhte âne alle arbeit, mêr: eine blôzheit neme in allen dingen und
Eckh 5:209, 14 mensche hier ane ze ende komen, er enmüge hier ane âne underlâz wahsen und mêr gewinnen in einem wâren zuonemenne. Und
Eckh 5:211, 8 Wan nû der mensche niht in disem lebene mac gesîn âne werk, diu menschlich sint, der vil ist, dar umbe sô
Eckh 5:212, 8 enversûmet er in keinen dingen iemer ihtes, sunder er nimet âne underlâz zuo grœzlîchen. //Wie die neigunge ze den sünden dem
Eckh 5:212, 12 anstôz der untugent enist in dem gerehten menschen $t niemer âne grôzen vrumen und nutz. Nû merke! Ez sint zwêne menschen:
Eckh 5:214, 4 wünschen, daz im vergienge $t neigunge ze den sünden, wan âne die stüende der mensche ungewis in allen dingen und in
Eckh 5:214, 5 ungewis in allen dingen und in allen sînen werken und âne sorge bî den dingen und darbete ouch der êren des
Eckh 5:218, 9 sî? Dâ ist der wille ganz und reht, dâ er âne alle eigenschaft ist und dâ er sîn selbes ûzgegangen ist
Eckh 5:220, 10 dar ane schînet wol, daz sie minne hânt, ob sie âne solchen enthalt gote ganze und stæte triuwe haltent. Nû sî,
Eckh 5:224, 5 trôste. Dû solt aber wizzen, daz die vriunde gotes niemer âne trôst sîn, wan, swaz got wil, daz ist ir aller
Eckh 5:226, 5 ir natiurlîcher sun. Ouch enmachet kein dinc einen wâren menschen âne daz ûfgeben des willen. in der wârheit, $t âne ûfgeben
Eckh 5:226, 6 menschen âne daz ûfgeben des willen. in der wârheit, $t âne ûfgeben des willen in allen dingen sô schaffen wir niht
Eckh 5:227, 7 daz man ganz wære getreten in gotes willen und wære âne eigenen willen; und wer des mêr hât, der ist mêr
Eckh 5:227, 10 dem sîn selbes, daz ist nützer dan tûsent psalter gelesen âne daz; jâ, ein trit wære bezzer in dem dan über
Eckh 5:227, 10 ein trit wære bezzer in dem dan über mer gegangen âne daz. Der mensche, der alsô ganz wære ûzgegangen mit allem
Eckh 5:229, 5 got setzet, ez sî missevallen oder widerwerticheit, ez enrüere got âne alle mâze mêr dan den menschen und ez ensî im
Eckh 5:237, 8 gote in ganzer andâht wil gân, daz ist, daz man âne sünde sî in der kraft der götlîchen riuwe. Und ie
Eckh 5:238, 2 ie die sünde grœzer und mêrer sint, ie sie got âne mâze gerner $t vergibet und belder, wan sie im wider
Eckh 5:241, 2 und wirt dâ von alsô sicher, wan er in minnet âne underscheit in allen crêatûren. Und versageten im alle crêatûren und
Eckh 5:241, 8 dir ze im ist, des bist dû sicher, daz im âne alle mâze mêr und lieber ist ze dir und dir
Eckh 5:247, 4 vasten, wachen, lesen oder swaz ez sî, daz lâz vrîlîche âne alle sorge, daz dû hie mite iht versûmest deheine pênitencie;
Eckh 5:251, 4 von gote und habe die maht, daz wol ze tuonne âne irrunge sîner inwendicheit, - und envindest dû dis niht in
Eckh 5:263, 5 dem êrsten an im haben, daz er sîn gewizzen vinde âne allez strâfen der sünden. $t Daz ander ist, daz des
Eckh 5:274, 10 unsers herren lîchamen wil nemen, sô mac ez wol zuogân âne grôz bekümbernisse. Sô ist ez zimelich und sêre nütze, daz
Eckh 5:278, 9 sîniu werk würken und der lediclîche gebrûchen $t und enbern âne alle hindernisse. Mêr: swaz der mensche minnende ist und lust
Eckh 5:278, 11 in tranke oder in swaz dinge ez sî, daz enmac âne gebresten niht bestân in einem ungeüebeten $t menschen. Der mensche
Eckh 5:282, 7 dingen, und wenne man diu werk der tugent $t würket âne bereitunge des willen und würket sie ûz sunder eigenen ûfsaz
Eckh 5:283, 7 trâcheit und von kleiner minne ze im? Jâ, harte wol âne daz bekennen des underscheides. Wan, ez kome von trâcheit oder
Eckh 5:285, 3 anders niht. Swaz im danne got zuovüege, daz neme er âne mittel von gote und halte ez vür sîn aller bestez
Eckh 5:286, 10 beginne niht hiute einez und morgen ein anderz und sî âne alle sorge, daz er in dem iemer ihtes versûme. Wan
Eckh 5:290, 2 liuten in allen wîsen. in disem mac man alle zît âne underlâz zuonemen und wahsen und niemer ze ende komen des
Eckh 5:290, 7 in im kein bilde noch getwanc enist, und stât alsô âne einic werk, inwendic und ûzwendic: $t dâ sol man wol
Eckh 5:296, 5 haben, als ob sie uns gelihen sîn und niht gegeben, âne alle eigenschaft, ez sî lîp oder sêle, sinne, krefte, ûzerlich
Eckh 5:297, 9 dâ alliu guot ûf gebûwet möhten werden, der enwære niht âne diz. Daz wir uns blôz halten der dinge, diu ûzer
Eckh 5:298, 11 eigen suln wir dâ mite erarnen, daz wir hie sîn âne eigenschaft unser selbes und alles, daz er niht enist; und
Eckh 5:301, 6 und im behage, daz er dir sie abeneme, wan dû âne in niht envermaht. Nimet er sie abe, sô danke im;
Eckh 5:305, 7 durch die gerehticheit, wan man dir rehte tuot, sie würden âne mittel sælic. in der wârheit, swie unreht wir sîn, nemen
Eckh 5:405, 1 dêmüeticheit, und ist daz dar umbe, wan dêmüeticheit mac gestân âne abegescheidenheit, sô enmac volkomeniu abegescheidenheit niht gestân âne volkomene dêmüeticheit,
Eckh 5:405, 2 mac gestân âne abegescheidenheit, sô enmac volkomeniu abegescheidenheit niht gestân âne volkomene dêmüeticheit, wan volkomeniu dêmüeticheit gât ûf ein vernihten sîn
Eckh 5:405, 6 dinc gesîn enmac. Dâ von enmac volkomeniu abegescheidenheit niht gesîn âne dêmüeticheit. Nû ist alle zît zwô tugende bezzer dan einiu.
Eckh 5:409, 1 kein ûzganc sô kleine gesîn, in dem diu abegescheidenheit müge âne mâsen blîben. Und alsô hâst dû die sache, war umbe
Eckh 5:410, 5 ich alle tugende anesihe, sô envinde ich keine sô gar âne gebresten und ze gote zuovüegic, als abegescheidenheit $t ist. Ein
Eckh 5:411, 3 got ze sînem wesene; und möhte er gestân formelôsiclich und âne alle zuovelle, sô næme er gotes eigenschaft an sich. Daz
Eckh 5:416, 1 ie mensche würde. Enist aber dîn gebet niht endelich und âne ernst, sô enwil dir got niht nû versagen, wan er
Eckh 5:420, 6 lebent nâch ir lîplîcher wollust, als diu vihe tuont, diu âne vernunft sint; und solhe liute heizent eigenlîcher vihe dan liute.

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