Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
grüeʒen swV. (426 Belege) MWB Lexer BMZ Findeb.
| ich uch bescheiden was an den briefen beschriben was: er grußt den konig Artus als synen herren und sinen lieben frunt | |
| //An dem brieff stet geschriben das uch die konigin Genuvere grußt von Tamelirde, des koniges Leodagans dochter, und darnach grußet sie | |
| Genuvere grußt von Tamelirde, des koniges Leodagans dochter, und darnach grußet sie all die in uwerm hoff sint, ritter und sariande, | |
| da findent ir ein jungfrau inne, die solt ir mir grußen und solt ir sagen das sie die jungfrau $t von | |
| sagen das sie die jungfrau $t von der Wißen Burg grüß, und bittet sie das sie uch helff und uch wise | |
| was mit eim roten samid bedackt, und myn herre Ywan grußt sie. Da gnadet sie im, und er fragt were off | |
| yn qwamen farnde die myn herre Ywan gesehen hett. Lancelot grußte die jungfrau, $t und sie gnadet im. Da fraget er | |
| knappe bekante sie wol der mit im reyt. Der herczog grußt sie, und sie gnadet im. Er freget sie war sie | |
| Mit dem qwam ein jungfrau off sie geritten, und Lancelot grůßt sie; die jungfrauw gnadet im, und was der jungfrawen schwester | |
| mynen zweyn herren sagent das ich da hien bin, und grußent mir myn frauwen!’ Myn herre Gawan sprach, er wolt es | |
| Und die jungfrauw kam zu Lundres fur den konig und grußt yn von Lancelots wegen: ‘ein botschafft hat er uch enbotten’, | |
| ‘Das sag ich uch, herre’, sprach sie, ‘Lancelot thut uch grußen und alle die gesellen von der tavelrunden, und bitt uch | |
| einr wißen barren in bellig; er reit zur konigin und grußt sie so er behendeclichst mocht, und sie ducht das sie | |
| wert lieff und hett beide, sattel und britel, gebrochen. Er grußte den ritter und bekant sin nit. Lancelot bekante yn aber | |
| da mit ein alt gurre die den karch danse. Lancelot grußt yn, und der geczwergk antwort Lancelot kam. ‘Nu sage mir, | |
| kamen. Sie verbarg ir anczlit und reit gein yn. Da grußent sie die jungfrauw und fragent mere von der konigin. Sie | |
| was begeint im, da der abent begunde zu gan. Er grußt sie, und sie gnadet im und bat yn das er | |
| hinder sich gebunden, und sin sun furt ein rech. Da grußte der ritter Lancelot und bat yn das er mit im | |
| bekanten den knappen wol, das er irs volckes was, sie grußten und fregten yn war er so bald ritte. ‘Das sagen | |
| herre Lancelot were. Man wiset yn im, und der czwergk grůßt yn von myns herren Gawans wegen. Des wart Lancelot ußermaßen | |
| michel vnde mezich,/ du bitteris vnde suzis,/ du uehes vnde gruzis,/ du uerlogenis vnde iehes,/ du bist blint vnde gesehes,/ du | |
| der geburte criſteſ. So kert ſich der preſter unbe vnde grůʒet daʒ lút. Da mite manet er ſie, daʒ ſie andehtecliche | |
| ob ich si enicht han gebusset,/ da mancher unsanfte wirt gegruset./ Ouch bat ein vrowe mich/ das durch iren willen ich,/ | |
| kúneginne zesamene sprachen</KAP> Die sele kam zů der minne und grůste si mit tieffen sinnen und sprach: «Got gruͤsse úch, vro | |
| minne und grůste si mit tieffen sinnen und sprach: «Got gruͤsse úch, vro minne.» «Got lone úch, [liebú] vro kúneginne.» «Vro | |
| und bekennet die drie personen in einem gotte ungeteilet. So gruͤsset er si mit der hovesprache, die man in dirre kuchin | |
| gotheit schússet si mit einem unbegriffenlichem liehte, die minnende moͤnscheit gruͤsset si mit bruͤderlicher geselleschaft, der helig geist ruͤret si mit | |
| halset si oͮch in der edelen behagunge siner liebi, er gruͤsset si mit sinen lieplichen oͮgen, wenne sich die lieben werlichen | |
| erden.» Do sprach si: «Ir herren, swigent des alstille und gruͤssent mich ein wenig bas, ich wil varen minnen. Ie naher | |
| die wisheit, die er an úwer zungen hat geleit, und gruͤssen den sun umbe sin ersam geselleschaft, wan er selber ein | |
| Ich wil mir selben machen ein brut, dú sol mich #.[gruͤssen mit irem munde#.] und mit irem ansehen verwunden, denne erste | |
| gan. Owe, wie schentlich werdent si von im enphangen! Er gruͤsset si grúwelich und sprichet bitterlich: «Ir verflůchten mit mir, was | |
| selen enpfahet und wie er drierleie lúte croͤnet und si gruͤsset, zieret, lobet und inen danket <N>XXV</N>. Wie únser gegenwúrtekeit si | |
| und oͮch durch des bůches lere: Ich unwirdigú súnderin wart gegruͤsset von dem heligen geiste in minem zwoͤlften jare also vliessende | |
| der were ze stunden súnlich mit im gewesen und hette gegruͤsset sin sele und gevroͤwet den lip; also sach ich got | |
| selbe nature twinget got noch da zů, das er úns gruͤsset hie mit bekantheit $t und mit heliger innekeit, als verre | |
| ze hande und da sprichet munt ze munde und da gruͤsset hertz in hertzen. Alsus eret der wirt bi siner siten | |
| sele zesamene bindest; das sol din ambacht sunder ende sin. Gegruͤsset siestu, vroͮwe min, und beware, das ich nit klage mime | |
| ander ist der grosse nutz der heligen cristanheit. Dar zů gruͤssent si min <FOLIO>(68#’v)</FOLIO> helige drivaltekeit mit siben dingen; die sprechent | |
| was begraben, do gieng ein mensche zů sinem lichamen unde grůssete beide sel unde lip; des pflag si alle zit nach | |
| und wie er drierleie lúte croͤnet und wie er si gruͤsset, zieret, lobet und inen danket</KAP> Das himelriche hat manige porten | |
| uf und kroͤnet si stende als ein keyserlich juncherre. Er gruͤsset si innewendig mit siner lebendiger gotheit, er eret si uswendig | |
| ein grůs und ein lob und ein gebet der súnderin</KAP> Gegruͤsset siest du, lebender got, du bist vor allen dingen min. | |
| und neigete ir oren und rihte uf ir sinne. Do grůste si der engel und kúndete ir got<FOLIO>(88#’v)</FOLIO>tes willen. Sinú wort | |
| moͤgist betten, wan die himmelsche gabe, da got mitte pfliget gruͤssen und leren sine userwelten $t lieben, die ist von nature | |
| ze smekende sine suͤssekeit; und so beginnet er si ze gruͤssende mit siner gotheit, das die kraft der heligen drivaltekeit ir | |
| sich halten sol, die ist von gotte komen</KAP> Wir soͤllen gruͤssen die lúte in dem heligen geiste mit siner goͤtlichen volleiste, | |
| dich, wan dis ist din lieber nit, der din herz gegruͤsset hat und dine sinne erlúhtet hat und dine sele also | |
| worchti. Do swebete ich ir also nahe, das ich si grůste alsus: «Gebenedicte siestu, vil liebe, was wunders wúrkestu in disem | |
| endelosen liebin, die er zů des menschen sele treit. Ich gruͤsse oͮch mine gotlichen menscheit und danken ime miner selekeit und | |
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