Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
grüeʒen swV. (426 Belege) MWB Lexer BMZ Findeb.
| daz wart dô wol geseit./ die edelen Kriemhilde $s si gruoztens$’ deste baz./ hey wie gewalteclîche $s si sît an Helchen | |
| man die geste, $s sô man von rehte sol/ güetlîchen grüezen $s in ander künige lant./ Wärbel vil der recken $s | |
| recken $s dâ bî Guntheren vant./ Der künec gezogenlîche $s grüezen si began./ »sît willekomen beide, $s ir Hiunen spileman,/ und | |
| boten sach si gerne $s von der Hiunen lant./ si gruoztes$’ minneclîche $s durch ir tugende muot./ dô sagten ir diu | |
| gesinde $s her ze hove gân./ ir sult ouch schône grüezen $s Hagen, Guntheres man./ Mit in kumt ouch einer, $s | |
| in willec wære, $s vil wol erzeiget%..e er daz./ besunder gruozte er Hagenen: $s den het er ê bekant./ alsam tet | |
| engegene $s mit manigem küenem man./ dâ wart ein schœne grüezen $s von edeln vrouwen getân./ Diu junge marcgrâvinne $s kuste | |
| den spileman./ durch sînes lîbes ellen $s wart im daz grüezen getân./ Diu junge marcgrâvinne $s diu nam bî der hant/ | |
| mit Dietrîche $s vil manic degen starc,/ dâ er si grüezen wolde, $s zuo z$’in an daz velt./ dâ hetens$’ ûf | |
| zuo den gesten, $s dâ man die helde vant./ si gruozten minneclîchen $s die von Burgonden lant./ Dô si der herre | |
| sprach dô Hagene,/ »mugen sich verdenken $s snelle degene:/ man grüezet sunderlingen $s die künige und ir man./ wir haben niht | |
| swer iuch gerne siht./ durch iuwer selbes friuntschaft $s sô grüeze ich iuwer niht./ saget, waz ir mir bringet $s von | |
| $s waz sol disiu rede sîn?«/ »Jane darftu mich niht grüezen«, $s sô sprach Blœdelîn:/ »wan diz komen daz mîne $s | |
| inne: $s »wir müezen ligen tôt./ waz hilfet uns daz grüezen, $s daz uns der künec enbôt?/ mir tuot von starker | |
| $s mit vil williger hant./ Des tages wider morgen $s grüezen man in bôt/ mit hertem urliuge; $s des kômen helde | |
| solt$’ iu nîgen, $s vil liebiu swester mîn,/ ob iuwer grüezen möhte $s genædeclîcher sîn./ ich weiz iuch, küneginne, $s sô | |
| zornec gemuot,/ daz ir mich unde Hagenen $s vil swache grüezen getuot.«/ Dô sprach der helt von Berne: $s »vil edeles | |
| er niemen het,/ der in darumbe buozt./ vil maniger wart gegruozt/ umb alle sîne hab,/ alsô daz er darab/ niemen tet | |
| ab,/ guoten morgen ez im gap,/ ez sprach: ‘Wilhalm, got grüeze dich!’/ er sprach: ‘wâvon erkent ir mich?’/ ez sprach: ‘daz | |
| lobelîchen prîs./ er küene, træclîche wîs,/ (den helt ich alsus grüeze)/ er wîbes ougen süeze,/ unt dâ bî wîbes herzen suht,/ | |
| wîse,/ vil schiere bekanter disen man,/ en franzois er in gruozte sân./ "bien sei venûz, bêâs sir,/ mîner frouwen unde mir./ | |
| Brâbant/ ir dienet, und manc ritter guot./ kêrt mir ze grüezen iweren muot,/ lât mich in iwern hulden sîn,/ und nemt | |
| jach/ "iwer rede was ie süeze:/ swer iuch dar umbe grüeze,/ dem ir vil lasters hât getân,/ der woltez doch durch | |
| balde rîten în./ du solt dich site nieten,/ der werlde grüezen bieten./ Op dich ein grâ wîse man/ zuht wil lêrn | |
| swen sîn ougen sâhen,/ so er dem begunde nâhen,/ den gruozte der knappe guoter,/ und jach "sus riet mîn muoter."/ ___sus | |
| ___"er sî trûric od freuden var,/ die bat mîn muoter grüezen gar./ got halde iuch," sprach des knappen munt./ "ich hân | |
| widergienc od widerreit,/ ez wære rittr od koufman,/ die selben gruozter alle sân,/ und jach, ez wær sînr muoter rât./ diu | |
| geliez nie vorhtlîchen sweiz./ ___im kom ein ritter widerriten./ den gruozter nâch sînen siten./ "got hald iuch, riet mîn muoter mir."/ | |
| mir gebôt mîn muoter an den lîp,/ daz ich die gruozte sunder:/ unt die ob [der] tavelrunder/ von rehtem prîse heten | |
| tavelrunder/ von rehtem prîse heten stat,/ die selben si mich grüezen bat./ dar_an ein kunst mich verbirt,/ ine weiz niht welher | |
| muoter mir."/ si dancten beidiu im unt ir./ dô daz grüezen wart getân/ (daz ors was müede und ouch der man),/ | |
| zilt,/ daz begunde ir ougen süezen,/ ê si enpfiengen sîn grüezen./ ouch fuogten in gedanke nôt,/ daz im sîn munt was | |
| wint,/ wan die man an ir lîbe sach./ Parzivâl si gruozte unde sprach/ "frouwe, mir ist vil leit/ iwer senelîchiu arebeit./ | |
| suon/ "hêrre, ir welt gewalt nu tuon,/ sît ir mir grüezen widersagt./ ine bin doch niht sô gar verzagt,/ ine bringz | |
| der walt/ mit manger tjost ungezalt./ ___mit lobe wir solden grüezen/ die kiuschen unt die süezen/ Antikonîen,/ vor valscheit die vrîen./ | |
| schôz,/ dâ von ir jâmer was sô grôz./ ___Gâwân sîn grüezen niht versweic:/ diu frouwe im dancte unde neic./ er vant | |
| rîterlîche tât/ gefrümet hât, der süeze:/ von rehte i’n alsus grüeze./ mit ellen ist sîn rîterschaft:/ sô manege tugent diu gotes | |
| mit jener zweier stiure./ daz krâmgewant was tiure./ ___Gâwân sîn grüezen sprach/ zuo dem krâmer. do er gesach/ waz wunders dâ | |
| umb disen kranz/ hân ich doch niht gar verzigen./ mîn grüezen wær noch gar verswigen,/ ob iwer zwêne wæren,/ die daz | |
| //___Dô sprach er "frouwe, ist daz wâr/ daz ir mich grüezet âne vâr,/ sô nâhet ir dem prîse./ ich pin doch | |
| durchz volc unz an den rehten wirt,/ der gein dir grüezen niht verbirt?/ disen brief gib im in die hant,/ dar_an | |
| in dranc,/ unz in der künec selbe sach,/ der sîn grüezen gein im sprach./ der knappe gab im einen brief,/ der | |
| viere leisten sîne ger./ //___Nu lât Artûsen stille ligen./ Gâwâns grüezen wart verswigen/ in den tac: unsanfte erz meit./ des morgens | |
| zîten nie vernam./ dâ stuont daz minne wol gezam./ //___"Ich grüeze die ich grüezen sol,/ dâ ich mit dienste grüezen hol./ | |
| dâ stuont daz minne wol gezam./ //___"Ich grüeze die ich grüezen sol,/ dâ ich mit dienste grüezen hol./ frouwelîn, ich meine | |
| //___"Ich grüeze die ich grüezen sol,/ dâ ich mit dienste grüezen hol./ frouwelîn, ich meine dich,/ sît du mit trôste trœstes | |
| kan."/ //___Artûs sprach "niftel, du hâst wâr,/ der künec dich grüezet âne vâr./ dirre brief tuot mir mære kunt,/ daz ich | |
| höfsche man/ gienc her ûz zuo den kinden sân:/ er gruozte si, dô er si sach./ der kinde einez zim dô | |
| gemâl/ und an ir kiuschen süeze./ ob er kein ander grüeze,/ daz er dienst nâch minne biete/ und sich unstæte niete?/ | |
| alumbe./ man zeigete ir wâ Artûs saz,/ gein dem si grüezens niht vergaz./ en franzoys was ir sprâche:/ si warp daz | |
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