Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
guldîn Adj. (359 Belege) MWB Lexer BMZ Findeb.
| barmherzekeit, salbe der súnde. Si hat oͮch in irem munde guldin zen, da kúwet si mitte die himelschen kranwurtzen, das sint | |
| vol honiges; den suget es alle tage. Es hat oͮch guldine granen, die klingent also schone, so es suget, das im | |
| und doch gerne grosse trúwe an langer beitunge tragent. Die guldine granen das ist die edel gottes minne, die dur das minnende | |
| ganzen schar, die waren alle predier, und si trůgen alle guldine krenze, die in dem orden sint hin gevarn, da nach | |
| Lange hernider, do die stúke zesamen giengen, da was ein guldin liste. Mitten úber mittes gieng ein gruͤne borte, der was | |
| was vil gemeit: «Sag minen vrúnden, und were das ertrich guldin und dú clare sunne dar in schine ane underlas beidú | |
| besehen sol sine brúche und die beweinen und von zwein guldinen pfenningen und von gůtem willen und gerunge <N>VII</N>. Wie der | |
| riches niemer #.[beruͤren noch begriffen#.]. Das wite rum und die guldine strassen die sint úbergros und sint doch wol ze masse | |
| úbergros und sint doch wol ze masse und doch nit guldin, wand si eweklich besser sint denne golt und edel gesteine; | |
| mensche besehen sol sine brúche und die beweinen. von zwein guldin pfenningen und von gůtem willen und gerunge</KAP> Swer dise bekantnisse | |
| nu enpfangen habent.» Hie antwúrt únser herre alsus: «Nim zwene guldine pfenning, die beide glich swere sint, und koͮf damitte; geltent | |
| herren</KAP> <VERS>Were alle die welt min/ und were si luter guldin,/ und solte ich hie nach wúnsche eweklich sin/ die alleredelste, | |
| in der hoͤhin swebte ein jungfroͮwe, die was glich eime guldin aren. Si was umbevangen mit eime himmelschen schine; si lúhtete | |
| schildes rant/ Sehs lewen ligen rampant/ Und mitten drynne ein guldin/ Wider sehender lewe fin,/ Dez zen, dez clowen, dez kron/ | |
| Sin vetich, fin geschrenket,/ Waren mer dann eln lank./ Manig guldin veder clank/ An sinem libe, dez mich wol duchte./ Sin | |
| guot meister, der vant ein besir zale. die heiʒit die guldin zal. Er wartete eines iares welhes tages der mane enzundet | |
| hort, / an die nieman hat wirdikeit./ was hilfet wat guldin:/ ist münz dins wortes kupherin/ und gunterfei gegossen drin,/ die | |
| lûhte von den zoumen $s vil manic edel stein./ die guldînen schemele $s ob liehtem pfelle guot/ die brâhte man den | |
| sîniu kleit./ er zôch ir ab der hende $s ein guldîn vingerlîn,/ daz si des nie wart innen, $s diu edle | |
| was sîn edel kocher $s vil guoter strâle vol,/ von guldînen tüllen, $s diu sahs wol hende breit./ ez muose balde sterben, | |
| $s dô gie ir trûrens nôt./ sîn gehilze daz was guldîn, $s diu scheide ein porte rôt./ ez mante si ir | |
| gap im eigenlich/ vor den wægisten und den besten/ mit guldînen hantvesten,/ die si hete von dem rîche/ über Stîr und | |
| er gegen ir tæte?/ ir wart gemachet stæte/ mit hantvesten guldîn,/ si solde des gewis sîn,/ daz sînes hazzes burde/ niht | |
| si was an der krenke/ mit einem gurtel umbevangen;/ maniger guldînen spangen/ was der selbe gurtel rîch./ dô diu minniclich/ alsus | |
| von golde was geweben/ vogel, tier unde reben/ und manic guldîn lîste,/ die man von schulden prîste/ umb ir rîcheit./ dô | |
| grâve Albreht nam/ mit ûz genomen teidinge/ zweinzic tûsent phenninge/ guldîner florîn,/ daz er gelobte in,/ swenne si dort strîten wolden,/ | |
| schône,/ an zepter und an krône/ und an dem aphel guldîn,/ der voller erden sol sîn/ und ein kriuz darinne oben./ | |
| kunic zehant/ daz zepter in die hant/ und den aphel guldîn./ do der kunic und diu kunigin/ wîch und krône heten | |
| die wârheit reden sol_–/ ist ez denne wâr_–/ sô ist guldîn iwer hâr.’/ dise rede geschach in schimph/ und het doch | |
| ir ê habt vernomen./ //__CCCCIX. dô die von Môrenlande/ umb guldîn bisande/ ir guot heten verkouft,/ dô wurden si bestrouft/ aller | |
| zêren dâ gemachet,/ darinne was in liehtem schîn/ manic siule guldîn,/ lanc unde grôz,/ dâ Machmet und sîn genôz,/ diu andern | |
| beheren wolde_–/ swie vil er gap ze solde/ der phenninge guldîn,/ die dâ heizent florîn,/ silber, phert und ander hab;/ darzuo | |
| heimelich:/ die kamerær si alle gelîch/ begunden darzuo bringen/ mit guldînen phenningen,/ daz si in erwurben daz,/ dâ der bâbest heimlich | |
| gekrônt/ und dô er dort daz beschônt/ in sînem rîche guldîn,/ daz er liez den herren mîn_–/ der im ze dheinen | |
| küene, starc, niht ze laz;/ manec tiwer goltvaz,/ und mangen guldînen klôz./ den künec wênec des verdrôz,/ er enfultes im vier | |
| ez ist bezzer denne der samît./ hermîn anker drûf genæt,/ guldîniu seil dran gedræt./ ___sîn anker heten niht bekort/ ganzes lands | |
| iu hie guot gemach getân,/ des vröwen wir uns über_al."/ guldîn wârn ir kerzstal:/ vier lieht man vor ir drûfe truoc./ | |
| sô liehtes niht erkant./ ûfem touwe der wâpenroc erwant./ mit guldîn schellen kleine/ vor iewederm beine/ wârn die stegreife erklenget/ unt | |
| mûzerspärwære/ von der hende. in die burc er swanc:/ ein guldîn schelle dran erklanc./ daz was ein bote: dô kom im | |
| gesezzen was/ über al den palas,/ den wâren kamerære/ mit guldîn becken swære/ ie viern geschaffet einer dar,/ und ein junchêrre | |
| strebte/ ûf sîme helme gebunden;/ an den selben stunden/ manec guldîn trache kleine/ (mit mangem edelen steine/ muosen die gehêret sîn:/ | |
| ulter juven poys./ sîn ors übr hôhe stûden spranc./ manc guldîn schelle dran erklanc,/ ûf der decke und an dem man./ | |
| griez edel gesteine:/ grôz, niht ze kleine,/ het si gebirge guldîn./ dô dâht diu edele künegîn/ "wie gewinne ich künde dises | |
| Gâwâns schenke niht vergaz,/ dar entrüegen junchêrrelîn/ mangen tiwern kopf guldîn/ mit edelem gesteine./ der schenke gienc niht eine./ dô daz | |
| die nagele lâgin, unt si irschinin alsô schône, alse si guldîn wêrin. unt alsô wurdin sie fundin unt die kunigin wart | |
| er sie hete gesant. der kunic sante ime dô ein guldîn crûce unt ein andere kuniclîche gâbe unt hiez sie varin | |
| alle gab er einen pfenninch. fuͤmf jar gaben si einen guldinen pfenninch, fuͤmf jar gaben si einen silbrinen, daz toten si | |
| in auch ein anderiu gelichnuͤsse. er sprach, swelich wip zehen guldin pfenning hiet und verluͤr si der einen, si zunt ir | |
| dorfte niman bieten/ nicheiner slachte miten./ waren di berge alle guldin,/ daz ne mochte in urvͦme sin,/ dine heter alle nicht | |
| zierte wole ir lib/ mit phellel un(de) mit sidin,/ mit guldinim gesmide./ sit Salomon irstarph,/ so ne wart so groz herschapht,/ | |
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