Mhd. Gesamtlemmaliste/Belegarchiv
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  Belegarchiv/Konkordanz

Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.

guldîn Adj. (359 Belege) MWB   Lexer BMZ Findeb.  

Rol 956 die tuvele muzen dar uz/ uber allez Sarraguz./ den ir guldinen uluz/ heiz si selbe stoeren/ gote ze lobe un(de) ze
Rol 1504 weist./ nim dizze insigel –/ brinch iz Marssilie –/ mit guldinin buchstaben./ du macht ime zware sagen:/ wil er got eren,/
Rol 1618 geworchte;/ zobel was dar under,/ diu liste nidene umbe/ durch soten guldin;/ die schellen clungen uon ime/ sam daz suzze seit spile./ andere
Rol 1623 wunder uůrte er uile./ umbe spin man deme herzogin/ zwene guldine sporen./ der kaiser hiz ime ze$/ liebe/ ein march uůre
Rol 1634 gesaz,/ daz er ane angest was./ dar uffe lach ein guldin satel./ Karl was aller tůgende uater./ Genelun geneich sinem herren;/
Rol 3295 bant,/ mit golde beworchten,/ den di haiden harte uorchten./ mit guldinen bůchstaben/ was an$/ der listen ergraben:/ ‘elliu werlt wafen/ di
Rol 4220 der erden Dathan unt Abiron/ was er uerre geuaren./ ain guldinen aren/ furt er an deme schilte;/ uor der scár er
Rol 7897 nam,/ unsers herre(n) bilde was dar an:/ sine flammen waren guldine,/ alser uns noch scol erschinin/ ze$/ sine(m) urtaile/ den rechten
Roth 1108 van ume schen daz golt rot./ Her troch eine brunien guldin./ Der bezeichnote den richetum vnder en./ Dar ober trohc der
Roth 1830 uordirste wiph./ die hette gecierit den liph./ Mit einer cronen guldin./ Daz gebot ir vater constantin./ Die anderen megide alle samen./
Roth 1851 die recken hetin./ Ir himede waren sidin./ Sie trogin bonit guldin./ Da inne got gesteine./ Einnen karbulkul schone./ Vffe dietheriche stunt./
Roth 2068 mit golde./ Schire wart der cof getan./ Sie zoch dene guldinen an./ Vnde nam dene silverinen schon/ Der ginc an den
Roth 2704 Dietherich ginc zo den rossen sin./ Do luchte ein brunie guldin./ Andaz mark lossam./ Die trok der zvringiste man./ Der von
Roth 3503 ros louesam./ Vnde uorde in$/ deme scilde sin./ Eine bukelen guldin./ Der scilt was also getan./ Daz he alse ein uur
Roth 3876 mochte./ Rother sat naher./ Vffe den vozschemil./ Unde nam. ein guldin vingerin./ Vnde gaf der koningin./ Dar stunt gebochstavet ane./ Des
Roth 4584 Vor constantinin den richin./ Giengen ge zogenlichen./ Athtich scone urowin./ Mit goldinen cronen./ Do qua%-m die zeldere inde die ros./ Uffe den
Roth 4951 schildis rant./ Manich got iachant./ Indeme satilbogin sin./ stundin swanin guldin./ Vffe deme helme lac ein stein./ Der vmme mitte nacht schein./
RvEBarl 1822 werke reine./ er hiez ûf ietwedern schrîn/ vil grôze spangen güldîn/ und slôz von golde rîche/ würken meisterlîche./ dô diu vaz
RvEBarl 12835 ist tôt./ wirt dir eines phandes nôt,/ ist er danne güldîn/ oder rîche silberîn,/ sô tuot sîn helflîcher trôst/ dich allerbest
RvEWchr 11872 da man si bi solte tragen,/ das warn vier ringe guldin,/ die gabin us erwelten schin,/ von golde leither dan glas./
RvEWchr 20272 im irchant,/ ein insil wer Colcos genant,/ darinne wer ein guldin vel/ behalten und swer alse snel/ were und alse manhaft/
SalArz 28, 49 ab si sich werdin uon dem kwecsilber. so nim ein guldin uingerlin vnde rip si da mite uaste. Wiltu di luse
SalArz 30, 39 di ercenie di da heizit iera_pigra. vnde di da heizit guldine cornel. Jst di materie in dem magin. so mache den
SalArz 38, 56 nim cornel uon iera_pigra. oder di heizen cochie. oder di gulden cornel. //Bose gesen ist etwenne uon boser natur der ongen.
SalArz 39, 2 iz si uon deme magin. so nim iera_pigram. oder di guldin kornil. oder kornil uon bibergeil. Nim ein geiz lebere. vnde stoz
SalArz 40, 37 so saltu daz houbit vurben mit iera_pigra. vnde mit den gulden corniln. Sint aber di di naselocher $t innen heiz. so
SalArz 42, 11 so vurbe den magen mit stomaticon. vnde daz houbit mit guldinen corniln. $t Dar nach lege uf di zene purzel saf. oder
SalArz 42, 38 vnde mit korniln di da heizen cochie. vnde mit den guldinen korniln. vnde sal miden allerleie vische vnde uleisch da sich
SalArz 48, 8 in oximel. vnde vurbe sich mit iera_pigra. vnde mit den guldinen korneln. vnde lege uf den magin ein plaster daz gemachit
SalArz 48, 52 edelin wurcen. vnde daz dritte uon alene. vnde mit den guldinen kornelinen. dar nach sal man den magin sterkin mit nardi.
SalArz 72, 42 mit warmem wazzer. gip im kornel uon wermute. vnde di gulden kornel (@fol._59_b.@) So du sehest an dem harne daz di
SalArz 109, 18 ez ouch den. di ander erzenie nicht mugen genemen. //Di guldin korlen furdern wol den magen. vnde di leber. vnde di
SAlex 492 gerne habin enborn;/ des gwan daz kint grôzen zorn./ einen guldînen naph grôz und swâr,/ dar ane stunden blachmâl,/ hete Alexander
SAlex 1452 er gienc ze râte,/ daz er ime sante drâte/ einen guldînen bal/ scône unde sinewal./ ouh santer ime zehant/ zwêne hêrlîche
SAlex 3550 sîne man,/ dâ si zô den stunden/ inne genûc vonden/ guldîner nepphe,/ die ie verborgen heten,/ di ê dâre wâren./ ouh
SAlex 5442 gemeisteret mit sinne./ di ture unde glockelîn/ di wâren alliz guldîn./ dâ gesach ih ein betehûs,/ di ture di ginc selbe
SAlex 5543 ih û sagen,/ di siu mir hîz vore tragen:/ hundrit guldîne gote;/ ouh brâhte mir ir bote/ andirhalp hundrit môre,/ di
SAlex 5891 sûlen wâren reine/ von edelem gesteine./ daz dach daz was guldîn./ manic wunder stunt dar in./ di spanbette wâren,/ daz sagih
SAlex 6050 smal/ und rîterlîch ubir al,/ scône under den ougen,/ mit guldînen bougen./ di trûgen an ir lîb/ manigen scônen samît/ beide
SAlex 7118 mit sinne./ einehalb dar inne/ legeter den tûren stein,/ manigen guldînen zein/ in di andren scale./ der stein zucte si ze
Seuse 64,11 in menigvaltigem liden, daz er můz erliden. Und als der guldin sinwel ring, den man den heiligen umb daz hobt pfliget
Seuse 130,9 waz ab gevallen, do erschein er im vor in liehtricher guldinr wat, und umbfieng den diener lieplich und trukte sin antlút
Seuse 146,21 diener, der do priol waz, und beval dem neiswi vil guldin, daz er die anderswa under arm gotesfrúnd teilti, die ir
Seuse 149,15 «dú schoͤnst frowe, dú da ist, dú git im ein guldin vingerli an sin hand.» Er fraget aber: «sag mir, lieber,
Seuse 228,29 dich in daz innigoste mins herzen und miner sele mit guldinen bůchstaben gesmelzen, daz du niemer [100#’r] in mir vertilget wurdist!
Seuse 244,12 schnel, kleinfuͤg und unlidig. Ich setze ir uf ein wunkliche guldin krone, und dar uf ein guldin krentzli. __#s+Der diener:#s- Zarter
Seuse 244,13 ir uf ein wunkliche guldin krone, und dar uf ein guldin krentzli. __#s+Der diener:#s- Zarter herre, waz ist dú morgengabe, und
Seuse 263,19 von ir guͤti! __O du gottes uzerweltes herztrut, du schoͤne guldine thron der Ewigen Wisheit, erloͮbe mir armen súnder joch von
Seuse 374,17 Wafen, got! gewan ich ie leid, daz verswand do; die gúldin tag haten mich umbgeben, ich wande, daz ich swebti in
Seuse 475,13 pfennig oder nit,_– als seltzen daz ist, daz man einen guldin vindet, als seltzen solte daz sin, daz der mensche sich

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