Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
guldîn Adj. (359 Belege) MWB Lexer BMZ Findeb.
| die tuvele muzen dar uz/ uber allez Sarraguz./ den ir guldinen uluz/ heiz si selbe stoeren/ gote ze lobe un(de) ze | |
| weist./ nim dizze insigel –/ brinch iz Marssilie –/ mit guldinin buchstaben./ du macht ime zware sagen:/ wil er got eren,/ | |
| geworchte;/ zobel was dar under,/ diu liste nidene umbe/ durch soten guldin;/ die schellen clungen uon ime/ sam daz suzze seit spile./ andere | |
| wunder uůrte er uile./ umbe spin man deme herzogin/ zwene guldine sporen./ der kaiser hiz ime ze$/ liebe/ ein march uůre | |
| gesaz,/ daz er ane angest was./ dar uffe lach ein guldin satel./ Karl was aller tůgende uater./ Genelun geneich sinem herren;/ | |
| bant,/ mit golde beworchten,/ den di haiden harte uorchten./ mit guldinen bůchstaben/ was an$/ der listen ergraben:/ ‘elliu werlt wafen/ di | |
| der erden Dathan unt Abiron/ was er uerre geuaren./ ain guldinen aren/ furt er an deme schilte;/ uor der scár er | |
| nam,/ unsers herre(n) bilde was dar an:/ sine flammen waren guldine,/ alser uns noch scol erschinin/ ze$/ sine(m) urtaile/ den rechten | |
| van ume schen daz golt rot./ Her troch eine brunien guldin./ Der bezeichnote den richetum vnder en./ Dar ober trohc der | |
| uordirste wiph./ die hette gecierit den liph./ Mit einer cronen guldin./ Daz gebot ir vater constantin./ Die anderen megide alle samen./ | |
| die recken hetin./ Ir himede waren sidin./ Sie trogin bonit guldin./ Da inne got gesteine./ Einnen karbulkul schone./ Vffe dietheriche stunt./ | |
| mit golde./ Schire wart der cof getan./ Sie zoch dene guldinen an./ Vnde nam dene silverinen schon/ Der ginc an den | |
| Dietherich ginc zo den rossen sin./ Do luchte ein brunie guldin./ Andaz mark lossam./ Die trok der zvringiste man./ Der von | |
| ros louesam./ Vnde uorde in$/ deme scilde sin./ Eine bukelen guldin./ Der scilt was also getan./ Daz he alse ein uur | |
| mochte./ Rother sat naher./ Vffe den vozschemil./ Unde nam. ein guldin vingerin./ Vnde gaf der koningin./ Dar stunt gebochstavet ane./ Des | |
| Vor constantinin den richin./ Giengen ge zogenlichen./ Athtich scone urowin./ Mit goldinen cronen./ Do qua%-m die zeldere inde die ros./ Uffe den | |
| schildis rant./ Manich got iachant./ Indeme satilbogin sin./ stundin swanin guldin./ Vffe deme helme lac ein stein./ Der vmme mitte nacht schein./ | |
| werke reine./ er hiez ûf ietwedern schrîn/ vil grôze spangen güldîn/ und slôz von golde rîche/ würken meisterlîche./ dô diu vaz | |
| ist tôt./ wirt dir eines phandes nôt,/ ist er danne güldîn/ oder rîche silberîn,/ sô tuot sîn helflîcher trôst/ dich allerbest | |
| da man si bi solte tragen,/ das warn vier ringe guldin,/ die gabin us erwelten schin,/ von golde leither dan glas./ | |
| im irchant,/ ein insil wer Colcos genant,/ darinne wer ein guldin vel/ behalten und swer alse snel/ were und alse manhaft/ | |
| ab si sich werdin uon dem kwecsilber. so nim ein guldin uingerlin vnde rip si da mite uaste. Wiltu di luse | |
| di ercenie di da heizit iera_pigra. vnde di da heizit guldine cornel. Jst di materie in dem magin. so mache den | |
| nim cornel uon iera_pigra. oder di heizen cochie. oder di gulden cornel. //Bose gesen ist etwenne uon boser natur der ongen. | |
| iz si uon deme magin. so nim iera_pigram. oder di guldin kornil. oder kornil uon bibergeil. Nim ein geiz lebere. vnde stoz | |
| so saltu daz houbit vurben mit iera_pigra. vnde mit den gulden corniln. Sint aber di di naselocher $t innen heiz. so | |
| so vurbe den magen mit stomaticon. vnde daz houbit mit guldinen corniln. $t Dar nach lege uf di zene purzel saf. oder | |
| vnde mit korniln di da heizen cochie. vnde mit den guldinen korniln. vnde sal miden allerleie vische vnde uleisch da sich | |
| in oximel. vnde vurbe sich mit iera_pigra. vnde mit den guldinen korneln. vnde lege uf den magin ein plaster daz gemachit | |
| edelin wurcen. vnde daz dritte uon alene. vnde mit den guldinen kornelinen. dar nach sal man den magin sterkin mit nardi. | |
| mit warmem wazzer. gip im kornel uon wermute. vnde di gulden kornel (@fol._59_b.@) So du sehest an dem harne daz di | |
| ez ouch den. di ander erzenie nicht mugen genemen. //Di guldin korlen furdern wol den magen. vnde di leber. vnde di | |
| gerne habin enborn;/ des gwan daz kint grôzen zorn./ einen guldînen naph grôz und swâr,/ dar ane stunden blachmâl,/ hete Alexander | |
| er gienc ze râte,/ daz er ime sante drâte/ einen guldînen bal/ scône unde sinewal./ ouh santer ime zehant/ zwêne hêrlîche | |
| sîne man,/ dâ si zô den stunden/ inne genûc vonden/ guldîner nepphe,/ die ie verborgen heten,/ di ê dâre wâren./ ouh | |
| gemeisteret mit sinne./ di ture unde glockelîn/ di wâren alliz guldîn./ dâ gesach ih ein betehûs,/ di ture di ginc selbe | |
| ih û sagen,/ di siu mir hîz vore tragen:/ hundrit guldîne gote;/ ouh brâhte mir ir bote/ andirhalp hundrit môre,/ di | |
| sûlen wâren reine/ von edelem gesteine./ daz dach daz was guldîn./ manic wunder stunt dar in./ di spanbette wâren,/ daz sagih | |
| smal/ und rîterlîch ubir al,/ scône under den ougen,/ mit guldînen bougen./ di trûgen an ir lîb/ manigen scônen samît/ beide | |
| mit sinne./ einehalb dar inne/ legeter den tûren stein,/ manigen guldînen zein/ in di andren scale./ der stein zucte si ze | |
| in menigvaltigem liden, daz er můz erliden. Und als der guldin sinwel ring, den man den heiligen umb daz hobt pfliget | |
| waz ab gevallen, do erschein er im vor in liehtricher guldinr wat, und umbfieng den diener lieplich und trukte sin antlút | |
| diener, der do priol waz, und beval dem neiswi vil guldin, daz er die anderswa under arm gotesfrúnd teilti, die ir | |
| «dú schoͤnst frowe, dú da ist, dú git im ein guldin vingerli an sin hand.» Er fraget aber: «sag mir, lieber, | |
| dich in daz innigoste mins herzen und miner sele mit guldinen bůchstaben gesmelzen, daz du niemer [100#’r] in mir vertilget wurdist! | |
| schnel, kleinfuͤg und unlidig. Ich setze ir uf ein wunkliche guldin krone, und dar uf ein guldin krentzli. __#s+Der diener:#s- Zarter | |
| ir uf ein wunkliche guldin krone, und dar uf ein guldin krentzli. __#s+Der diener:#s- Zarter herre, waz ist dú morgengabe, und | |
| von ir guͤti! __O du gottes uzerweltes herztrut, du schoͤne guldine thron der Ewigen Wisheit, erloͮbe mir armen súnder joch von | |
| Wafen, got! gewan ich ie leid, daz verswand do; die gúldin tag haten mich umbgeben, ich wande, daz ich swebti in | |
| pfennig oder nit,_– als seltzen daz ist, daz man einen guldin vindet, als seltzen solte daz sin, daz der mensche sich | |
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