Mhd. Gesamtlemmaliste/Belegarchiv
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  Belegarchiv/Konkordanz

Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.

anesëhen stV. (464 Belege) MWB   Lexer BMZ Findeb.  

Lanc 313, 21 jamer habent gemacht und darnach so groß freude.’ Der ritter sah yn zwerhes ane, und mut yn gar sere. ‘Gut herre’,
Lanc 346, 20 hing yn an die stat da sie yn alle morgen anesah so sie off stunt, und allweg so sie in der
Lanc 346, 21 stunt, und allweg so sie in der kamern was so sah sie den schilt ane. Den schilt det sie allweg mit
Lanc 354, 27 schön jungkherre gende und hort myn herren Gawan reden; er sah yn ane, und ducht yn wie ern me gesehen hett,
Lanc 363, 31 und wolt sie an ein ast hencken, das ir sie ansehent.’ ‘Sie enforchtet uch nicht’, sprach Hestor. ‘Das ist werlich war’,
Lanc 391, 28 freude, und alle die da waren kůnden Hestorn nit vol angesehen, so wol behaget er yn allen. Uber ein kurcze wil
Lanc 393, 34 wuhs. Da batt sie Hestorn das ers alle tag ane sehe durch iren willen. ‘Myn vatter hett großen glauben darzu’, sprach
Lanc 404, 31 Loverzep und ging mit im biß er die stat an sah. Da sprach der schuler: ‘Sehet, herre, das ist die stat,
Lanc 413, 7 und er sinen můt an im erkúle.’ //Myn herre Gawan sah die jungfrauw an die yn dar bracht hett, die weynde
Lanc 416, 30 yn auch sehen. Da er by den graben kam, da sah er als sere die ritter ane das er nymans wartet,
Lanc 416, 32 by stunt, und hieß yn das er hinderwert ritte. Lionel sah alles die zwen ritter an und verstunt sich nit. Da
Lanc 499, 32 gesant zu mynen großen nöten und zu mynen engsten. Nu seht uwer selbs ere an und darnach des koniges ere und
Lanc 528, 16 gut ritter. Min herre Gawan bließ das horn, und Lancelot sah die konigin ane, da er off eim herlichen roß saß.
Lanc 534, 33 kein mynne an suchent dann die alle die lút wol ansehen mögen, biß an die stunt das es mich selb gut
Lanc 545, 3 fur alle die da waren das man yn zu wunder anesah. Die konigin und die frauwe von Maloaut zierten yn so
Lanc 634, 3 nahe uß der hant enpfallen was. Er bleib steen und sah sie ane und verlose sin vehten so sere darmit, das
Lucid 141, 15 Ja ſi darumbe, daʒ ſi damite verlorn ſint. Wen #.:ſi ſehent den an, den ſi durch ſtochen hant#.;. Wen alle die vrteilet
Macer 25, 14 minze gesunt si dem magen. Swer di minze tegeliches ane sihet unde nuchtern ezzet, der gewinnet [15r] schone varwe unde ist
MarlbRh 2, 9 dürre herze salven,/ Dat ich ouch entgrůn in allen halven!/ ////Sich mich ane, niͤt enbeide,/ Bit den ougen der barmherzicheide!/ Diner
MarlbRh 2, 16 mins kalden herzen is,/ Als du mich eines guͤtlich ane siͤs./ ////Schöne Jhesu ind vil süverlich,/ Din schine antlitz erl#;iucht üver
MarlbRh 4, 32 dat si diͤ vinde muͤʒen vliͤn./ si endurren si niͤt anesiͤn,/ als si sat dat götlich korn,/ dat van dir, vrow,
MarlbRh 16, 33 diͤ ellende l#;iud geleiden mach./ he genas, swe disen stern anesach./ //Schön, du bis de leidesterre:/ it envůr niͤ mensch van
MarlbRh 22, 2 herzen smerze./ //Enthald dich ze einer kleiner stunden,/ bitz du anesiͤs sin wunden!/ sin dötliche wunden můst du beschowen,/ allerschönst üver
MarlbRh 24, 2 heiʒt dich sin wunden vliͤn,/ diͤ minn$’ deit dich si anesiͤn./ din suͤʒe herze krenkt de r#;iue,/ din krancheit sterkt der
MarlbRh 28, 40 //Dat ir des liͤven reinen/ reine ougen versteinen/ niͤt an ensiͤt!/ ////Wand min liͤf he stirft iͤzů./ owi, niͤman deit im
MarlbRh 30, 28 geven,/ dat ich vür dich gef min leven?/ ////Barmherzich liͤf, sich an min leit,/ wiͤ ser it mir zů herzen geit!/
MarlbRh 38, 3 was genomen van dinem live,/ gebenedide vrowe aller wive!/ //Dich sagen diͤ engel zů wunder ane,/ dat du dregs der k#;iuscheit
MarlbRh 38, 22 den ruͤres alle zit,/ den $’t himelsch her bit vorten anesiͤt,/ den du küsses, den du anelaches,/ dem du spis ind
MarlbRh 38, 25 dem du spis ind kleider maches,/ den gelüst diͤ engel anesiͤn./ si böugent vür ime al ir kniͤn./ //Zů dem selgem
MarlbRh 40, 25 dů din magtdům unses hern genas,/ dů du in allererest aneseges,/ dů du sin bi der kribben geleges,/ dů din hant
MarlbRh 56, 40 han mochtes?/ //Dů wart schin din starke herze,/ dů du anesegs dins kindes smerze,/ dů du in segs sin blůt giͤʒen,/
MarlbRh 57, 6 krüz genegelt wart,/ dů du sin wunden wit ind diͤf/ ansegs, de dir was so liͤf,/ dů du in also bitterliche/
MarlbRh 59, 31 ere niͤt/ als Lucifer, den sin stolzheit verriͤt,/ wan si siͤnt den heren ane,/ de dreget aller eren vane,/ si gevent
MarlbRh 61, 4 bis ho ind nider alsamen/ $p/ als it din otmuͤd anesiͤt,/ dat sich ümb niͤt erheft al zit./ //Dů du würds
MarlbRh 63, 34 //Vrow, diͤ da dregs des magtdůms vane,/ bit dinen duvenougen sich ane/ diͤ reine düfchen, diͤ hant erkoren,/ dat si volgent
MarlbRh 64, 15 scheidet,/ niͤt he $’n traget, niͤt he$’ n beidet,/ he siͤt alein an, dat he minnet,/ he suͤcht alein, des he
MarlbRh 78, 34 oven?/ mins herzen ougen si $’n mugen niͤt,/ als si ansiͤnt dins wisen herzen liͤt./ wand ich enmach din <niͤt> verzien,/
MarlbRh 81, 25 als ich mach./ //Ker dich zů mir, mins herzen dach,/ sich guͤtlich an mich sündgen man,/ wand ich üver dich niͤ
MarlbRh 81, 28 liͤf $’n gewan/ an got alein! dit is dir kündich./ sich mich an, an si ich sündich:/ als ich din sun
MarlbRh 81, 37 barmherzicheide,/ van dinem kind mich niͤt enscheide!/ bit eim ougen sich uns beide ane,/ wand in dir steit der mildcheit vane!/
MarlbRh 83, 3 erhevet si,/ dat si den engeln kument bi,/ diͤ got anesiͤnt in himelriche,/ an dem si lernent eweliche./ so mer is
MarlbRh 97, 34 ümbeviͤnc;/ engel ind l#;iud si warn ein niͤt,/ dů ich anesach sins antlitzs liͤt./ //Seraphin birnt, he is schön algare;/ wan
MarlbRh 98, 7 alle sine creaturen,/ diͤ he wilt reingen inde puren./ ////Dů sach ich al creaturen ane./ si machden mim herzen eine bane,/
MarlbRh 100, 29 bit sinem bilde wart bewart,/ bitz ich sin liͤcht recht anesach,/ an dat so was mir düster al dach;/ alle dage
MarlbRh 114, 40 wal möcht ziͤn/ in got ind got so genzlich ane siͤn/ als du, vrow, vol reinicheide/ ind vol godes heimlicheide?/ //Dit
MarlbRh 116, 23 dich bracht der götlich schin,/ dů he dich so sere anesach,/ dů he ouch liflich in dir lach./ //Dů würds du,
MarlbRh 118, 26 sold mir dat iͤ geschiͤn,/ dat dich min ougen iͤmer anesiͤn,/ dar ich niͤmer $’n möcht gescheiden/ in der rasten der
MarlbRh 126, 37 is gar van blůmen,/ si bluͤent vür dem brüdegumen,/ he siͤt si an, si sint so schone,/ he gift in diͤ
MarlbRh 130, 32 ind dine spise/ in dem overstem paradise:/ den allerliͤfsten ane siͤn/ ind al din sinne in in ziͤn,/ in sin ümbhalsungen
MarlbRh 130, 38 dir schenkt sines antlitzs schin,/ dat dich so sunderlich ane siͤt/ an al underlaʒ al zit./ //Wiͤ suͤʒlich hangs du an

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