Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
hant stF. (2974 Belege) MWB Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| Also kamen sie zu Galahotes pavilune rytende und funden da manigerhande spiel und die meisten freude von aller der werlt. Mit | |
| sim roß und viel off syne knye und leit sin hende zuhauff und sprach: ‘Herre’, sprach er, ‘ich gib mich in | |
| leit.’ Des wart der konig ußermaßen fro und kerte sin hende zu himel wert und lobte gott unsern herren und demútiget | |
| stunt zuhant gegen im off. //Galahot nam yn mit der hant und leyte yn einhalb abe. ‘Lieber geselle’, sprach er, ‘warumb | |
| in dru geteilt, da nam Galahot synen gesellen mit der hant und wißte yn die dru teil von unsers herren lichnam. | |
| konigin sere zu ungemach biß an die nacht und spielt manigerhand spiel, umb das sie den tag kurczer wolt machen. Des | |
| nacht zu herzugeen; und die konigin nam Galahoten mit der hant, und gingen beyde jhens waßer nyder: die frau von Maloaut | |
| zu den frauwen. Die konigin nam den ritter mit der hant und dete yn fur sich siczen. ‘Uns hatt sere nach | |
| nyder. Er saß by sie und begund zu sprechen von manigerhand sachen. Die konigin begunde zu allererst reden und sprach: ‘Lieber | |
| willen gethan hant.’ Sie nam den ritter mit der rechten hant und sprach zu Galahoten: ‘Ich geb uch dißes ritters gesellschafft’, | |
| saßen alle dry nieder off ein bette und begunden von manigerhande ding zu reden; Galahot und die konigin waren wol zu | |
| gesprochen’, sprach die konigin. Sie nam Galahoten mit der einen hant und die frauwen von Maloaut mit der andern hant. ‘Seht | |
| einen hant und die frauwen von Maloaut mit der andern hant. ‘Seht hie’, sprach sie, ‘ich geben uch diße frauwen zu | |
| konig. Der konig stund off und nam Galahoten mit der hant und gingen messe horen. Da die messe gesungen wart, die | |
| wol gewapent, und het ieglicher ein starck helenbarten in syner hant, und hetten glene und schwert. Diße lagen off dem thurn | |
| geriecht fur getragen wart, er leit sinen backen in syn hant und leynte off synen ellebogen, er vergaß synes eßsens und | |
| herren Gawans botschafft. Sie gab im den kopff in die hant und ging zu mym herren Gawan. ‘Vil liebe nifftel’, sprach | |
| zoh es so sere nach ir das dem konig die hant von dem backen fure, und slug im der arm off | |
| nymer.’ Er ging zu eim fenster wert und rackt die hant gein eyner kirchen die er sah, und sprach so lut | |
| yczunt gewapent was biß an das heubt und an die hende. Da er die konigin sah komen, da stund er off | |
| heiligen die in der capellen sint!’ – und rackt sin hant darwert gein der capellen – ‘thút ir mich bliben, ich | |
| zu machen den ie kein man gemacht; er zwang sin hende und sprach dick das die stund vermaledit múß sin da | |
| sattel was uberguldet. Er furt ein eichen holcz in syner hant, das was kurcz und groß. Der geczwergk kam zu dem | |
| trat in sinen stegereiff und nam das holcz mit beiden handen. Er slug den ritter uber hals und uber heubt als | |
| den ritter geslagen hett und hielt ein spieß mit beiden handen der blutig was, und hett myns herren Gawans roß da | |
| ich wol furwar das mich das argest mensch zwuschen synen handen hatt das nu lebet.’ //‘Nu bistu werlich dot’, sprach myn | |
| lang als ich lebte. Da sicherte sie mir in myn hant das sie beide myns rates solten leben. Die frauw von | |
| hielt mit dem zaum, er slug den dritten mit ebicher hant mit dem schwert unter dem hút durch sin antlicz, das | |
| un - gewapent $t und Hestor gewapent.’ Die frauw schlug ein hant in die ander und begund schrien: ‘Ach leider’, sprach sie, | |
| gewapent was biß an den helm uffzuseczen und an die hende, da det er eine regenkappen uber sine wapen und saß | |
| kůfe uff syn heubt und dete sin manikel an syn hende, Hestor saczt im syn helm uff syn heubt, und der | |
| enzwey off jhenen schilten, das sie zurstůben biß in die hende; sie ritten beide so geschwinde und stießen mit den brusten | |
| slag off das heubt, das Segurates $t mit der einen hant off die erden schlug; und myn herre Gawan lieff uff | |
| das er hinweg were. ‘Hinweg?’ sprach sie und slug ein hant in die andern und macht großen jamer; sie kam wiedder | |
| Rodestock rytende aller blutig und bracht synen helm in syner hant gefurt. Er ging fur die frauwen und knyet nyder. ‘Frau’, | |
| gott sere das er von eins so byderben $t mannes hant ritter solt werden. Min herre Gawan was die nacht mit | |
| Der konig sprang uff und nam die frauwen mit der hant, und die konigin nam Hestors amien einsitt und runde mit | |
| konigin; und sie gelobets ir mit ir truwe in ir @@s@hant. Darnach nam sie der frauwen truwe. ‘Wißent ir, frau, was | |
| im der arm enczwey was zwuschen dem elenbogen und der hant. Er hett yn wiedder gebunden so er best mocht, und | |
| mag uch aber lieber sin das ir hie sint umb mangerhand sach dann das ir mit im wert.’ ‘Nach myns amises | |
| //Hestor wapent sich biß an das heubt und an die hende, und die konigin det die heiligen bringen. Diße mere kamen | |
| gesworn $t hett, da wapent er sin heubt und sin hende und saczte synen helm off sin heubt. Sin amie macht | |
| lang und breit was. Er sah dann zu der rechten hant wo ein schön burg stunt sere riliche, und was geheißen | |
| kam zu mym herren Gawan laufende und maset mit beiden henden im off das heubt den schlag; und der slag trug | |
| er schlug yn in kurczer stunt das er mit einer hant off die erden schlug; und da er wiedder off wonde | |
| er was zu fůß und hett ein glen an der hant. Da er myn herren Gawan sah, da sprang er zu | |
| Da zurnde myn herre Gawan und schlug im mit ebicher hant durch den helme und slug im die nase wol halb | |
| stunden ußwert. Die jungfrau begreiff myn herren Gawan mit der hant und wolt im das schwert nemen. ‘Ach jungfrau’, $t sprach | |
| sie nicht trefen. Sie hielt mynen hern Gawan mit der hant und wolt syn nicht laßen umb alles das er ir | |
| kam aber die jungfrau und ergreif yn mit der rechten hant, sie nam im aber das schwert, und myn herre Gawan | |
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