Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
heidenschaft stF. (173 Belege) MWB Lexer BMZ Findeb.
| er al becherte./ Do wolte unser herre $s ze der heidenscefte cheren./ do chom er ze zwein burgen, $s der hiez | |
| dâ pawent in die christen, die gevangen sint in der haidenschaft, wan sam Egypcier dick versuocht habent, wenn in die haiden | |
| si in weirach opfernt. daz ist ain irrung in der haidenschaft. aber diu ganz wârhait ist, daz die pœsen gaist des | |
| meinet her, also uns di schrift git./ Jherusalem zwuschen der heidenschaft lit/ also ein tal zwuschen zwein bergen./ daz andir wil | |
| enphor was Österrîch/ ze wâre unde sicherlîch/ niht wan ein heidenschaft/ und hêt an kristen niht die kraft,/ und was ez | |
| sagen,/ mîn zung wil ez niht verdagen:/ Wienn was_ê ein heidenschaft/ und hêt an liuten niht die kraft,/ wan dâ niht | |
| kint,/ diu von dem glouben gefuort sint/ und zuo der heidenschaft brâht./ so irs lîbes ie wart gedâht:/ die dar an | |
| êrsten stiften began_–/ der was ein heidenischer man_–/ Babilonie di heidenschaft,/ der selb was vil manhaft./ Dare sô was er genant./ | |
| dem wazzer liez./ __Dar nâch. in dem rîch,/ in der heidenschaft gelîch,/ ein lant hiez Sycimorum,/ daz ander Assyriorum./ dâ wart | |
| guot,/ daz iu allen sanft tuot,/ daz enhalb mers diu heidenschaft/ so vil goldes niht hât die kraft.’/ des dankten si | |
| Persiâ, in sîn lant./ wîten was er bekant/ in der heidenschefte,/ daz kam von sîner krefte./ er was harte rîche/ und | |
| nimmer mêre wart gesunt./ erslagen unde sêre wunt/ wart der heidenschefte vil/ in dem selben nîtspil./ daz tribens an die stunde./ | |
| dem selben nîtspil./ daz tribens an die stunde./ daz diu heidenschaft begunde/ kêren den rücke/ und rûmten die brücke./ des wurden | |
| daz lant;/ er stifte roup unde brant/ vaste an die heidenschaft./ er was des vil wol bedacht,/ daz er ime schaden | |
| alle gemaine./ Jomer nitt claine/ Da hüb sich von der haidenschaft/ Es ist bilich daz dü craft/ Des libes sige gar | |
| an irdischen gewin/ Und zu werltlichem rume,/ Daz sie von ir wistume/ //Mere werden in die lant/ Und meister werden genant/ | |
| hett: Coliseus,/ Und ainen tempell da by/ Ze lobe der haiden schefty fry,/ Des sol man wessen vil gewiss:/ Templum Etrinetatiss./ | |
| vortredet,/ Mit zeichenen, mit urkunde/ Und ires selbes munde/ Der heidenschaft war vil bekart/ Und den gelouben gelart,/ Und der abtgot | |
| pflegen,/ So vert her mit hers craft/ Verre in die heiden schaft/ Und twinget craft der heiden/ Mit manicvalden leiden/ Und | |
| der gotes abulgin./ //Tunchil ist diu gotes chraft/ ubir alle heidenschaft./ daz si touffe habent verchorn,/ des sint si alle verloren./ | |
| gehohet./ //Ir schult miniu wort tragen/ unde schult si der heidenschefte sagen,/ die heidenschaft becheren,/ die christenheit si leren./ wellent ir | |
| miniu wort tragen/ unde schult si der heidenschefte sagen,/ die heidenschaft becheren,/ die christenheit si leren./ wellent ir ez rehte began,/ | |
| hett erdacht,/ Der was von disem hoff pracht,/ Auß der haidenschaft genommen/ Und zu dem prunnen komen̄./ Artus hoff was genug | |
| inneclîche clagen,/ daz die von Mailân/ die cristen viengen,/ die haidenscaft mit in begiengen./ daz lant si im herten:/ daz er | |
| veſtent vnde die heilige christenheit $t mit gemert vnde die heidenſchaft $t mit bekert. Dar vnder ſo was och da zer | |
| himele fůre vnd ſine heiligen ivngere $t vber alle die heidenſchaft ſante, das ſi predigoten vnd alle, die geloͮbech w%:urden vnd | |
| dehain vreiſe diſer werlt. Si tailten ſich vnder die grimmen haidenſchaft allenthalben vncʒ an das ente der werlte. Eʒ eniſt nehain | |
| und Philistim;/ Tyre des ledic vor im bleip,/ doch die heidenschaft er dâ vertreip,/ waz der niht tôt wart geslagen,/ noch | |
| gote wîs;/ des fûrt sîn name noch hôhen prîs./ der heidenschaft betwanc er vil./ hiemite ich in lâzen wil./ als er | |
| wârer helt,/ milde, wîse, wârhaft;/ er wart ein schûr der heidenschaft,/ der er sît vil von lîbe tet./ zwêne sune Fulkô | |
| grôzen êren./ bi im begonde sich mêren/ die Cristenheit, die heidenschaft/ nam abe grôzlich an ir craft./ an in er prîses | |
| hôhen prîs unervêrt/ mit menlîcher ritterschaft/ het erworben an der heidenschaft:/ Wilhalm was von grôzer tât,/ der margrâve Cunrât/ sîn brûder | |
| tæten sînen namen erchant/ und den gelouben lêrten/ und die heidenschaft verchêrten/ und touften in den namen drin./ sus fuor der | |
| mite./ ich wæne, daʒ der selbe site/ noch in der heidenschefte wer,/ dâ von Pârîs mit reiner ger/ nâch der gewoneheite | |
| mer/ und half dem edeln gotes her/ strîten an die heidenschaft./ dâ wart der ritter tugenthaft/ an stæter buoze funden./ er | |
| mose irwenden/ allirslachte siechtum;/ dv lostis adeo datum/ uon der grimmin heidinscefte/ mit des heiligen geistis crefte./ ouh tete dv an eineme | |
| Von perlin ein galander;/ Daz tuch in Alexander/ Waz in heydenschaft geworcht./ Die frawen rant ich undervorcht/ Do an mit lieben | |
| wirde kraft / ist genomen, $s komen / uß der heidenschaft/ erst den Juden und darnach den cristen./ als uns seit | |
| sînem dienst und iwer,/ daz noch von mîner stiwer/ diu heidenschaft werde betoubt,/ vom der wir sîn beroubt/ sô êrbæres phandes/ | |
| niht./ diu seit, sîn manlîchiu kraft/ behielt den prîs in heidenschaft,/ ze Marroch unt ze Persîâ./ sîn hant bezalt ouch anderswâ,/ | |
| er noch wider in daz lant/ wær komen von der heidenschaft./ des twanc si grôzer liebe kraft./ ___Ez wart dâ harte | |
| er valte den degen fier:/ er hetz brâht von der heidenschaft./ die sîne werten in mit kraft:/ doch vienger den werden | |
| des toufes segen hât bezzer kraft./ nu ânet iuch der heidenschaft,/ und minnet mich nâch unser ê:/ wan mirst nâch iwerr | |
| geworht dem wîgande:/ rant und buckel heten kraft./ zAlexandrîe in heidenschaft/ was geworht ein pfellel guot,/ des der fürste hôch_gemuot/ truoc | |
| nam sîn werdekeit dâ lôn./ ein pfelle von Acratôn,/ ûz heidenschefte verre brâht,/ wart zeime zil aldâ gedâht,/ niht breit, sinewel | |
| ir trûrens wer!/ ___wær ze Munsalvæsche iu vrâgen mite,/ in heidenschaft ze Tabronite/ //Diu stat hât erden wunsches solt:/ hie het | |
| bî dem grâle,/ sô muoz ich sprechen âne spot,/ in heidenschaft Tribalibot,/ dar zuo’z gebirge in Kaukasas,/ swaz munt von rîcheit | |
| komn./ ___daz was ir prîsente,/ pfell von Neurîente,/ verre ûz heidenschaft gefuort./ der het ir zeswen arm geruort,/ doch an den | |
| durch Gâwâns gemach,/ mit einem pfellel, sunder golt/ verre in heidenschaft geholt,/ gesteppet ûf palmât./ dar über zôch man linde wât,/ | |
| sorgen lân./ der was in strîte eins mannes her./ ûz heidenschaft verr über mer/ was brâht diu zimierde sîn./ noch rœter | |
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