Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
heidenschaft stF. (173 Belege) MWB Lexer BMZ Findeb.
| der râche vrô./ ouch sprach diu künegîn alsô:/ ‘daz in heidenschaft doch eteslîch wîp/ des clâren Vîvîanzes lîp/ mit mir sol | |
| tambûren ungezalt./ Franzoyser die werden/ wolten rœmischer erden/ an der heidenschaft den prîs bezaln./ hie an bergen, dort an taln/ sach | |
| beidiu sô lanc und ouch sô breit,/ deis al diu heidenschaft enphant,/ und daz elliu toufbæriu lant/ des schaden nâmen pflihte./ | |
| müeter her sît Êven zît/ kint gebâren, âne strît/ gar heidenschaft was ir geburt:/ etslîchez der touf het umbegurt./ getouft wîp | |
| noch manegen sterbe.’/ vür Terramêren was geboten/ bî al der heidenschefte goten/ und bî Terramêrs kraft/ maneger rîchen geselleschaft./ Künege von | |
| rœmische krône/ vor sînen goten schône/ und vor al der heidenschaft tragen./ dô der wartman sus begunde sagen,/ diu hervart wart | |
| vor gesaz,/ zeinem hûfen er den sluoc./ da beleip der heidenschaft genuoc/ tôt vor Rennewartes hant./ er warp niht anders umbe | |
| ab und ninder zuo. $[nam$]/ diu kristenheit sich rêrte,/ diu heidenschaft sich mêrte/ ûf Alitschanz dem anger./ ob ie her wart | |
| nâch der franze./ manec unsüeze schanze/ wart getoppelt dâ der heidenschaft./ er warf ir vil mit sîner kraft/ al gewâpent in | |
| sô kom manec anderiu mit kraft./ sô vil was der heidenschaft,/ daz nie geprüevet wart ir zal./ manec hurte dâ sô | |
| getuon./ also het der Chanabêus sun/ hœhe über alle die heidenschaft/ beidiu von arde und ouch von kraft,/ und diu erbeschaft | |
| mêrten,/ mit den swerten umbe kêrten/ die kristen al die heidenschaft./ der verren und der nâhen kraft –/ dâ vür wil | |
| aller næheste bî/ des alten Heimrîches vane./ nû was der heidenschefte bane/ von huofslegen sô wît erkant,/ daz man si kuntlîche | |
| Mahumet und Tervagant,/ Kâhûn, swie si wâren genant,/ al der heidenschefte gote,/ ûf dem wal die naht wart zir gebote/ lützel | |
| schaden disen sige/ errungen gein der überkraft/ an stolzer werden heidenschaft./ nû haben manlîchen muot!/ nâch den gelîche denne maneger tuot,/ | |
| daz niht verbirt/ deheines ringes herre, ern gebe/ mir swaz heidenschaft dran lebe.’/ si riten und erwurben gar/ swaz ûz al | |
| mache; / daz mînes tôd%..es iht lache / diu ungetriuwe heidenschaft. / nu hilf mir, herr%\e, mit dîner kraft, / daz | |
| hant; / sînen gelîchen niemen vant / über al die heidenschaft; / er hêt mänlîche kraft / und ganze kunst ze | |
| den selben tôt sol ich bewarn. / vervluochet sî diu heidenschaft, / sît an ir des tievels kraft / sînen gwalt | |
| d%..arûffe stuont ein guldîn ar. / Dar kômen von der heidenschaft / geriten mit grôzer kraft / zwêne kün%..ige ûz Asîâ; | |
| wil ich lâzen âne haz. / Ouch kâmen ûz der heidenschaft / durch vreude und durch rîterschaft / herzogen unde grâven | |
| s%..i von des Alten lant / vil verre ûz der heidenschaft. / von solhen wurzen hât si kraft / die man | |
| der was von golde guot genuoc, / geworht in der heidenschaft; / dâ ist der sinne hœhstiu kraft. / dâ lâgen | |
| man ninder bezzerz vant / ze Kriech%..en und in der heidenschaft. / sus vuor der künic mit sîner kraft / vil | |
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