Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
hin Adv. (1053 Belege) MWB Lexer BMZ Findeb.
| mich erbarmet immer dîn tugent,/ du habest alter ode jugent."/ hin zal den frouwen si dô sprach,/ wand si den helt | |
| strîtes site,/ sô bint mirn helm ûf [und] gêt ir hin:/ den lîp ich gerne wernde bin."/ si jâhn "ir sît | |
| danne gên sî sîn state,/ daz dolt, ode tragt in hin/ aldâ ich pî dem bette bin:/ ich warte aldâ der | |
| gevar,/ von Lôgroys diu herzogin:/ dâ jagete in sîn herze hin./ ___nu, diz was ergangen,/ daz Gâwân was enpfangen/ von den | |
| an dem kurzen starken sper/ den helm enpfienc hêr Gâwân:/ hin reit der helm, hie lac der man,/ der werdekeit ein | |
| sît ir mich êrest sâhet./ daz lâz ich sîn: nemt hin den kranz./ ir sult durch iwer varwe glanz/ neheime rîter | |
| mir anders kumbers giht."/ sus sprach der helt mit zorne:/ hin reit der ûz erkorne./ hân ich dar_an missetân,/ welt ir | |
| wânde se wolden strîten./ //___Do er se verre komen sach,/ hin zer herzoginne er sprach/ "kumt jenez volc gein uns ze | |
| enpfiengn in unt die herzogin./ si kêrten gein der bürge hin./ dâ wart mit freuden geritn,/ von in diu kunst niht | |
| hœrt ouch wie der knappe warp,/ den Gâwân hête gesant/ hin ze Löver in daz lant,/ ze Bems bî der Korcâ./ | |
| diu schrift geschach."/ ___si weinde sêre und was doch vrô:/ hin zem knappen sprach si dô/ "du bist Gâwânes kneht."/ "jâ, | |
| sît von stæten fröuden schiet."/ ___diu künegîn trûrens vil verjach:/ hin zem knappen si dô sprach/ "nu volge mîner lêre./ verholne | |
| leist ich daz mir Gâwân/ hât enboten, ob ich kan."/ ___hin zem knappen sprach er dô/ "nu sage mir, ist Gâwân | |
| heizet Persidâ,/ dâ êrste zouber wart erdâht./ dâ fuor er hin und hât dan brâht/ //daz er wol schaffet swaz er | |
| und ze fuoz/ mit dem marschalc über muoz/ sarjande, garzûne./ hin nâch dem Bertûne/ si kêrten her unde dâ/ mit Gâwâns | |
| al die rîter neben in,/ er reit den rinc alumbe hin./ mit zühten Artûses munt/ si enpfienc an der selben stunt./ | |
| niwen sper."/ "des volge ich," sprach Artûs./ diu herzogîn dô hin zir hûs/ sande nâch den werden./ ich wæne ûf der | |
| herzenlîchen riuwe:/ wan si pflac herzen triuwe./ si sprach "vart hin, verfluochet man!/ ir sît der triwe nie gewan."/ ___der künec | |
| jâhen wîb unde man,/ dô in Gâwân brâhte,/ der des hin zim gedâhte/ daz er in hiez kleiden./ dô truoc man | |
| hete si sîn genozzen:/ ern welle unschulde rechen,/ sus muoser hin zir sprechen,/ sîn dienst nâch minnen bieten./ si kunde ouch | |
| si wurden deste baz gevar./ man truog ouch trinken dort hin_în/ Artûs und Brandelidelîn./ der schenke gienc her wider dan:/ Artûs | |
| bezzer rîter wart:/ nâh im ist kostenlîch mîn vart."/ //___Parzivâl hin zim dô sprach/ "ich pin ouch der in nie gesach./ | |
| werden man/ der mir ist diens undertân./ dar soltu rîten hin mit mir."/ Parzivâl sprach zim "sît ir/ so gewaldec iwerr | |
| entwarf./ in strîte man ouch kunst bedarf./ bî Artûses ringe hin/ si riten. dâ wart vil nâch in/ geschouwet, dâ der | |
| ine weiz wiez her sich schiede hie:/ Cundrî, die zwên, hin riten sie./ //Anfortas unt die sîn/ noch vor jâmer dolten | |
| si: wand si kom müediu zin./ juncfrouwen fuortn ir frouwen hin./ ___die rîter in dem palas/ belibn, der wol gekerzet was,/ | |
| ab wider dicke an in./ swie vil man her ode hin/ spîse truoc, sîn munt ir doch niht az:/ ezzen er | |
| dan./ urloup zuo dem rîchen man/ nâmen al die templeise:/ hin reit der kurteise./ ___der burcgrâve dô niht liez/ swaz in | |
| sir landes hêrren sprach./ manc bote ûz verrem lande fuor/ hin zir: die man si gar verswuor;/ wan den si got | |
| kleinœtes er dâ liez/ ein swert, ein horn, ein vingerlîn./ hin fuor Loherangrîn./ wel wir dem mære reht tuon,/ sô was | |
| der leide genas,/ zu gote vreute er sich des./ ’wol hin’, sprach er, ’Hermogenes,/ mit diner kunstlichen craft!/ ich wil mich | |
| zuhant,/ oder sin leben were erwant,/ daz sie verdrucken wolden hin./ do sprach Johannes zu in,/ des im idoch vil kume/ | |
| sie uns suln behuten/ in der werlde vluten,/ die manigen hin verdrucket,/ ob in dar uz nicht zucket/ sin engel mit | |
| har und do bie dicke,/ Daz hat sulich geschicke,/ Wa hin sin gemute sich lenket,/ Dan ab ez kaume entwenket./ Auch | |
| sin von Gnadental./ Hie wollen wir ez abedrumen,/ Biz wir hin fur die kniwe kumen./ Wolgetan bein und da bie sleht,/ | |
| daʒ manʒ niht vʒ ſchepfet, ſo werdent die vͤnden oben hin in ſlahen. Der ander himelvaſ, bei dem man die fvrſten | |
| getoten deſ ſelben todeſ. Nv ſich, ich pin an angeſt, hinʒ ſwem der herʒoge ſpreche, daʒ er im gehorſam wære ein | |
| tvnt ſi aber nivr durch vpige ere. Alſ div mæiſterſchaft hinʒ der ſelben einem ſprichet: ‘Tv daʒ, ich mag eʒ niht | |
| vnd hoch, ſo verrvnet man alle di wege, da iſ hin mach gevlieʒʒen. $t Alſ dv auch dv diner minne: So | |
| vor waren, den werdent die fvͤʒʒe gebunden, die di ſvnde hin nach nimmer mer mvgen enphliehen denne vor. Der in wirdichlichen | |
| vnd daʒ vnſer gewant iht wæhe ſi, daʒ wirſ iht hin neigen noch her wider, wan darvmb ſpotent vnſer halt werltlich | |
| daz wazzir liezin unt irin wec flugin. dô er dô hine zû der stat quam, dâ er hine wolde unt sîne | |
| dô er dô hine zû der stat quam, dâ er hine wolde unt sîne pfaffin hete virsûnit, aldâ wart er sîch, | |
| tiufels chruͤtze, daz ist der breit wekch der den menschen hintz dem tode laitet, an dem gent alle di die allen | |
| auf gerihtet ist, also richtent sich auf von irdischen dingen hintz dem alm#;eahtigen got alle die got fuͤrchtent untz daz si | |
| herren chruͤtze, diu bezaichent diu hilig zůversicht diu den menschen hintz himel fuͤrt unde minnæret irdischeu dinch. diu braite des hiligen | |
| nimmer got missetrauen, unser zůversicht sol ze allen zeiten sein hintz sinen genaden. unser hende die schuͤlen wir auch chruͤtzen an | |
| dinges alles gewiz sin und uns beraiten von diser unstæticheit hintz dem stætigen wesen, so spricht unser herre: ‘zwar ich sag | |
| so er sein gemæheln haim wolt fuͤren von diser Babylonia hintz Jerusalem, uz den selben banden diser werlt hintz den ewigen | |
| diser Babylonia hintz Jerusalem, uz den selben banden diser werlt hintz den ewigen genaden. Owe wie sælich si sint die danne | |
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