Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
hin Adv. (1053 Belege) MWB Lexer BMZ Findeb.
| her diz gelichnuͤss. er sprach also: ‘zwen man die furen hintz dem tempel ze Jerusalem, daz si ir gebet taten; der | |
| bezzer sein dann ander læut. der waz diser einer der hintz dem tempel gevaren waz und rumt sich siner gutæt und | |
| daz heydenisch volkch. die selben zweier lei læut, die chomen hintz dem tempel, si wurden gelæubige und chomen zů der gemein | |
| wellen, daz wir danne alle die andacht unsers hertzen hintze himel heven danne uns diu hilf chomen schol. er sach | |
| selben an gehoͤret. er sprach: ein man fur von Jerusalem hintz Jericho und chom under die schacher, die beraubten in und | |
| swenn diu erfuͤllet wær, daz si von dem irdischen paradys hintz dem himlischen $t paradis gefuͤrt werden an des leibs tot, | |
| gebot uͤbergie, do wart er auz geworffen $t von Jerusalem hintz Jericho, daz ist diser toͤtlicher leip, da wart er in | |
| diu gebot, swer den sichtum het, daz man den sant hintz den ewarten, daz die dar umb erteilten, ob man in | |
| solt meiden oder nicht. unser herre der sant den siechen hintz den ewarten dar umb, daz die unreinen juden iht moͤchten | |
| an in nicht gelauben. er sant in auch dar umb hintz den ewarten, daz er uns da mit zeigt, ob daz | |
| der tugent des almæchtigen gotes an dem weg e si hintz dem ewart chomen, daz die ewarten iht moͤchten gesprechen, $t | |
| alle tag zu den suͤntærn: ‘stant auf von den suͤnden hintz den tugenden, von dem uͤbeln hintz dem gůten, hintz dem | |
| auf von den suͤnden hintz den tugenden, von dem uͤbeln hintz dem gůten, hintz dem aller besten, daz du zů der | |
| suͤnden hintz den tugenden, von dem uͤbeln hintz dem gůten, hintz dem aller besten, daz du zů der beschawung chomest des | |
| unser herre got. der gedanch und ir hertz sint gerichtet hintz dem gewinne. von diu spricht unser herre: ‘non potestis deo | |
| ‘ir ensuͤlt nicht sorgen, elliu eur andacht diu schol sein hintz dem ewigen leib, elliu eur girde diu schol sein hintz | |
| hintz dem ewigen leib, elliu eur girde diu schol sein hintz dem himelrich’. wir schuͤln sorgen umb daz geistlich $t ezzen, | |
| nahen begunde, do trug man im einen toten man engegen hintze dem grab. der selb tot man waz einer witiben sun, | |
| wart ze dem puͤritor. diser tot der fuͤr daz puͤritor hintz dem grab getragen waz, der bezeichent einen ieglichen menschen der | |
| porte, daz sint diu venster da der tod in get hintz unser sel, so wir si vor den suͤnden nicht sperren | |
| des almæchtigen gotes vallen und schuͤln uns von der bosheit hintz got cheren und schuͤln im bezzerung gehaizzen und laisten, so | |
| pild und sein schrift ist, alsam vodert der almæchtig got hintz uns sein pild, daz ist unser sel. den menschen het | |
| umbe christen sein, daz wir ze allen zeiten gedenchen schuͤln hintz dem gotes riche, hintz der ewigen sælde, daz wir umb | |
| wir ze allen zeiten gedenchen schuͤln hintz dem gotes riche, hintz der ewigen sælde, daz wir umb die sel mer schuͤln | |
| achte hat?/ Die brvͤder hant sie getan dar in.»/ «wol hin», sprach her Ysengrin./ Dar hvben sie sich ane zorn./ der | |
| nomine patris, waz sol ditz sin?»/ «Ir svlt den aimer hin in lan,/ wan ich wil stvrmen gan,/ Vnde stet vil senfticliche./ | |
| den bvc./ do gewan sie schire schanden genvc./ Sinen mochte$(!) hin noch her./ Reinhart nam des gvten war,/ Zv einem andern | |
| weiz ich wol,/ der ist gvtes honeges vol.»/ «Nv wol hin», sprach er, «des gert ich ie.»/ her Brvn mit Reinharte | |
| wæn daz ez bræste enzwei./ Terramer vil lute shrei:/ ‘wol hin balde! wir sin verlorn./ Rennewarte ist worden zorn./ nieman beite | |
| hant./ nu wert ere und dar zů daz lant!/ wol hin, ez wirt nit me gebiten!’/ sprach Rennewart und begunde biten/ | |
| die begunden vaste dan/ gahen gein der heiden her./ ‘wol hin, ez hilfet niht diu wer!’/ sprachen sie alle mit vorhte,/ | |
| des ich doch ane angest bin.’_–/ ‘herre markis, so wol hin/ und haben deheine raste!/ so suͤln wir gahen vaste/ und | |
| witzen blint,/ so suͤln wir niht bi in wesen./ wol hin balde, wer woͤlle genesen!’/ sie begunden vaste vliehen,/ Rennewart hin | |
| und er sterben nit verbære./ __Er růfte lute: ‘nu wol hin!/ vil kume ich entrunnen bin./ ich fuͤrhte sere daz Malfer/ | |
| stange was sin vrage./ wir gebarn gar zu trage./ wol hin balde uz der habe!/ so vaste ich in besholten habe/ | |
| sinen wol beshern/ trost und tůn vil helfe shin./ wol hin an sie, wan ez můz sin!/ ich enkan iuch nit | |
| kuͤnc Baldewin,/ so lernt sie uns des todes pin./ wol hin balde an diu shif!/ ez ist ein sæliclicher grif:/ werdent | |
| an dem libe.’_–/ ‘wizze daz ich nit belibe/ nit wan hin biz morgen./ ich enwil nit langer borgen/ mins shaden und | |
| oder lesen,/ daz sie mir bitende wesen/ der sele heiles hin zu gote,/ so mir kuͤmt des todes bote,/ daz sine | |
| tiefen herce blickin;/ so daz lút alliz intslief,/ uil tiure er hin ze$/ gote rief/ mit tranendin ougin./ do sach er mit | |
| unde brant./ di gotes hús si storent,/ daz lút si hin furent/ unt opherent si den apgoten;/ daz ist des tuvelis | |
| romischeme uogete,/ sware er in sende wolde./ Genelun erbleichte harte,/ hin$/ ze Roͮlante er warte;/ er sprach: ‘nu hat mich der | |
| ich Sarraguz zestoere/ unde in gebundin uůre/ uf einem esele hin ze Ache./ da nim ich die rache:/ daz houbet heize | |
| ne hein leit./ die zwelue sint nu uile gemeit,/ die mich hine habent gegebin;/ unde geuristet mir got daz leben,/ ich bringe | |
| sprach zů deme edelen chunige:/ ‘herre laz uns dar ůbre/ hin ze Marssilien:/ ich gelege in da nidere./ alle irdische krone/ | |
| uon Babilonie:/ so si den erslahent da,/ so uarent si hin$/ ze Persia,/ dannen ze Luuín:/ daz můz allez unter in | |
| můte in der sweiz./ daz houbet wegte er,/ er spranch hine unde her;/ sinen stap begreif er,/ mit zorne er in | |
| so ne mag der keiser des nicht gewaigeren:/ er můz hin scaiden,/ want erz selbe gelobet hat./ so sage ich dir | |
| dir Roͮlanten,/ ich gewise in an di stat/ da er hin noch her ne mac./ ist daz ich gesunt lebe,/ dise | |
| minen herren,/ rât ime daz er wider chere,/ daz er hin entwiche/ haim in sin riche:/ des han ich mine truwe | |
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