Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
klâr Adj. (471 Belege) MWB Lexer Lexer-Nachtr. BMZ Findeb.
| êre, bitterkeit als süezicheit und daz meiste vinsternisse als daz klærste lieht: ez nimet allez sînen smak an gote und wirt | |
| kindelîn./ diu mohten in wol liep sîn./ diu frou alsô klâr/ nam der kind war./ daz wârn zwên schœn kneht./ des | |
| dûht mit grôzer swære,/ wie des bildes houbt wære/ gar klâr als ez solde:/ von lûterm golde/ was daz houbt mit | |
| grôzer nôt/ ist in mîner schôz tôt.’/ diu juncfrou was klâr,/ ir wengel rôsenvar,/ ir hâr als die sîden lieht,/ ich | |
| weiz ich doch wol verwar:/ Got ist ein reiner spigel clar./ der spigel bedeutet die menscheit,/ daz bilde dar inne die | |
| wib libers geschechen ?/ Von fröden ir unmütt zerran./ Das claure wib so tugendsan/ Die sumptt hartt claine sich,/ Ir l%:iben | |
| küngin/ Daz sy ain bekin guldin/ Hiesse dar tragen lutter, claur und vin;/ Dar inne gab der aubend l%:ichten schin./ Uff | |
| gesund./ __Lieblich geschach da manig blik,/ Vil wipplicher brawen strik,/ Claur und unverdrossen,/ Wurden da enttschlossen./ L%:ib gegen l%:ibe sach,/ [22#’v] | |
| dü raine/ Nam des kinttschen war./ Zu ir edlen megtten claur/ Brachte sy den jungen held./ Von liechter farwe usser wellt/ | |
| by den frowen,/ Die wöltten in lichtt schowen/ Durch sine clauren kinthaitt.’/ Der wirtt do nach im schraitt./ __Mitt willigem mütte/ | |
| uff den tischen schin,/ Schön silbrin warend./ Den edlen win clauren/ Goss man dar in ze aller vartt./ Da von der | |
| Stetter mine rainne/ Ain söllich wib allaine!/ Hie vertraib der claure/ Ze Arlass zware/ Die zitt vil nach uff sin zill./ | |
| zü versichtt/ Fürste rich, du habe pflichtt/ Zü der vil clauren süssen magtt!/ Waz man von süssen wiben sagtt,/ Daz hätt | |
| ward genantt,/ Sin gelich man uff ir hare vand./ Dü claure öne wandell/ Waz mit ainem mantel/ Umbe vangen, der waz | |
| hette gestrichen/ Jomer unde schmertzen./ Sy was getrüwes hertzen./ Dü claure und och dü frye/ Genantt waz Landorye./ Umb den held | |
| möchte an tugend,/ Wiplicher erre und blügender jugend?/ Dü edel, claure, raine fruchtt/ Dü woltte denochtt hocher zucht/ Legen anne schwere/ | |
| unde blütt/ Vingers dick uff in lag./ In ward der claure l%:ichte tag/ Baiden verkertt in ain nachtt./ Iettweders ritter achtt/ | |
| uns der wise man verjach./ Der wisse und och der claure/ Gegen ainem halben jare/ Da ze den Kr%:ichen vertraib./ Selten | |
| serre truren/ Der tugend nach geburen,/ Ich meine die vil clauren/ Die uff der veste waren./ Manig ouge ze der stund/ | |
| fründen gantze hilffe geben./ __In ainem halben jare/ Nectaryus der claure/ Ward von husse beraitt/ Mitt mengem sturm vannen braitt./ Mitt | |
| daz rich./ Des sach man dik jemerlich/ Heylennen die vil clauren/ Umb den held gebaren./ Daz tett ir innenklichen nott:/ Ir | |
| waz also./ Dü hoptte by dem hare/ Gevie der raine claure,/ Er dachte an Helennen zucht./ Er sprach: ‘wippliche frucht,/ Nun | |
| lüchten raine/ Ab ritter unde frowen har./ Besunder die megtte claur/ Wolten sich mit wunne spechen/ Laussen und ze walde sechen./ | |
| Hett er sy gebunden./ By fuchsvarwem hare/ Begraiff in der claure,/ Paris der Throyere./ Von der magtt gewere/ Zücktt in der | |
| all/ Waz beströwett der sall./ Von der sannunge/ Der künsche, claure, junge/ Ward all umbe besessen./ Den tegen vil vermessen/ Entwapnetten | |
| wolde./ Von Arabye (daz ist war)/ Waz daz edell golde claur/ Dar komen do, als man sagtt./ Paris, beschult es üm | |
| Vand man trurenklich gemütt./ Ir minenklichen ogen gütt/ Wurden von clauren trechen rott:/ Ir trüwe in allen daz gebott./ Penuelle zü | |
| der hochengeborn/ Kam über ains brunnen fluss./ [168#’r] Des selben clauren wassers schus/ Hette wol getriben ain müll./ By dem brunnen | |
| siner man./ Geliche klaider fürtten sy an,/ Dü Priamus der claure/ [235#’r] Gab zwurend in dem jare./ Für Troye sy do | |
| vinlicher farwe/ Gezierett und gereinett/ Und wunne klich vereinett./ __Dez clauren himels schibe ward/ Von mangem l%:ichten ogen zartt/ Gantzlich gar | |
| schonhaitt in den k%:ille gelaitt./ Cromery rich von gestaine/ In claurem golde raine/ Gaben da den clauren schin./ Da by lag | |
| rich von gestaine/ In claurem golde raine/ Gaben da den clauren schin./ Da by lag manig vingerlin,/ Daz rainen frowen hortte | |
| Ir segel ward da uff gericht:/ Sy hetten senfte winde,/ Claur wetter linde./ Der herren schiff gar eben gie/ War sy | |
| noch von in sagtt./ Mitt sp%:igel farwen waffen braitt/ Die clauren fürsten gemaitt/ Manig horn verschniten,/ Den kampffe nitt enmitten./ Der | |
| Die sitt her über mengiu jar/ Ain vil richer künge claur/ Schlüg und betwang daz land./ Alexander waz er genantt./ __Mitt | |
| Gebott den l%:iben fründen sin/ Dar tragen maraz unde win,/ Clauren mett und lutter trank:/ Daz waz des wirttes gedank./ __Er | |
| Even von sime rippe./ Nach diser selben sippe/ Nant in die schrift sint mannes name,/ Wen im mit schemelicher schame/ Der | |
| Mitt gelicher vartt./ Sin har waz raide unde gel,/ Sin clauren löcke sin wel,/ Sine l%:ichten ougen/ Warend one lögen/ Ze | |
| Mit dem wir sin gelotet/ Zu der vulde der erden/ An manicvalden swerden,/ Und uns dar von entbindet,/ Eines ieslichen geist | |
| enhat/ Und under im allez daz bestat/ Daz ie gewart und noch gewirt,/ Der ieslich nicht des vorbirt/ Daz her an | |
| ich dir künde, daz ist war./ Helennen rotter mund so claur/ Wirtt dir niemer mere kund/ Es werden tod oder wund/ | |
| tougen,/ Gegelwett von dem jomer zwar/ Manig rubin rotten munde claur./ __Acheniss ward mitt sendem schaden/ Mit jomers laide über laden./ | |
| __Für ain vesty, daz ist war,/ Laitten sich die Kr%:ichen claur./ Abatha waz sy genantt/ Und schied die zway vil richen | |
| wort gesprach,/ nach sinem willen ez geschach./ die wunnechlichen engel clar/ geschûf Got mit worten gar,/ daz liez er im gevallen./ | |
| genas;/ als durch daz ganze geworhte glaz/ scheinet diu sunne clar,/ zeglicher wise si dich gebar/ an scham unt ane we./ | |
| werlt nith nach ge. amen./ /ich man dich, suͤzer Jesu clar,/ daz du uber siben jar/ wider fuͤr zeJuda/ unt belibe | |
| val/ daz die fûze uber al/ da mit entwûch diu clar/ unt trûchent mit ir har./ ir hercen riwe diu was | |
| benamen von dir nicht.’/ do spræch du, suzer Jesu Christ clar:/ ‘Peter, ih sag dir fur war,/ daz solt du gelauben | |
| daz plutic swaiz von dir floz,/ daz din suzer lip clar/ mit pluͤt was zeflozen gar,/ daz diu erde durch din | |
| vil suͤzen Christ/ unt bespeiten in gar;/ sin wuͤnnechlich antlutz clar,/ das al engel gerent an zesehen,/ dem ist da smæchlichen | |
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