Lemmaliste/Belegarchiv
  Kontextlnge: Wortformen  

  Belegarchiv/Konkordanz

Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die fr die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wrterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwrtern zuzuordnen sind.

phlihten swV. (19 Belege) MWV  

EvBerl 523 ‘owe’, sprach sy, ‘enlende ungetruwis spil,/ du hast mit mir gepflicht./ ane en mak ich gelebyn nicht.’/ sy trugen en czu
Himmelr 2, 6 driu riche,/ dere du waltes unde gehaltes, $s rihtes jouch phlihtes ungliche,/ dei du zeches unde antreites, $s enges und breites,
HvNstVis 208 oder wie/ In reinikeit uns rihten/ Und uns zu d#;eugenden pflihten:/ War umb hast du verhengt mir,/ Daz frage ich dich,
KLD:BvH 9: 5, 3 strich unde suochet triuwen spor:/ zuo dem wildrer wil si pflihten./ wunderlich si liebet sich:/ s spilt im mit friden vor,/
Minneb 2133 wil auch nieman wider mynnen.’/ (Nein, trutes trut, nach wunsch gepflicht,/ Tu also an mir armen niht!/ Uff die materg ich
Minneb 3885 frawen erfunden hette/ Oder keinerleye ungerete,/ Daz sich gein untruwe pflichtet,/ Des wurd von mir gerichtet/ Uber die selben frawen!’/ [170#’v]
Ottok 9705 bekant,/ darnch solden si sich rihten./ n begunden si sich phlihten/ zuo gemache durch ruon,/ swaz mede liute solden tuon,/ dem
Ottok 20384 wre,/ daz er sich s offenbre/ ze snen vnden het gephliht./ ouch versweic er si niht,/ waz er den Ungern het
Parz 314,30 ir prs versneit./ tavelrunder ist entnihtet:/ der valsch ht dran gepflihtet./ //Knc Arts, du stent ze lobe/ hhe dnn genzen obe:/
Priesterl 524 leben wil richten,/ der sol sich ze dem brster nicht phlihten./ wir wellen die lien gerne lren/ daz nicht s guot
RvEWchr 33875 dis bůch wan das er wider/ die Got satzte, sich phlihte,/ und do er gerihte/ zwei und zwenzig jar das riche,/
Wh 6, 8 muote/ sult ir die sinne rihten/ und an ir helfe phlihten./ der keiser Karl ht vil tugent:/ iuwer starken lbe, iuwer
Wh 112,12 ors Volatn/ sich kme f gerihte./ zem jmer er sich pflihte./ im was al hher muot gelegen:/ des wolt er sus
Wh 194,19 ich rechen, sol ich leben./ ze iuwerem rte wil ich phlihten;/ ir muget mich wol berihten,/ swenne ich in swacher vuore
Wh 396,30 s solt er in daz rihten,/ wolt er zir dienste phlihten./ //Von den hrnnen schalken/ wart mit kolben d gewalken/ vil
Wh 427,19 si nch minne,/ s het ich zir gewinne/ unsanfte d gephlihtet./ si wurden des berihtet,/ wie man in strmen dienen muoz/
Whvst 148 und aventiur/ von mir wrde getihtet/ und tugende dar in gepflihtet/ uf daz aller beste,/ wr kunst in hertzen veste,/ da
Whvst 681 der angesiht:/ diu Minne het mit ir pfliht/ zesamen si gepflihtet,/ ir netze im fr gerihtet,/ ir s#;euzze im fr gebrocket;/
Whvst 12738 torst sich/ e han dar gerihtet,/ ir hertze sin so pflihtet,/ si wr ze fůzzen komen dar/ an die k#;eunclichen schar./
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