Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
lêren swV. (973 Belege) MWB Lexer BMZ Findeb.
| kalt./ der die sterne hât gezalt,/ der müeze iuch helfe lêren/ und uns gein freuden kêren./ ___ein muoter ir fruht gebirt:/ | |
| Gâwâne tet ir komen wol./ swer samnunge warten sol,/ den lêret sûmen den gedanc:/ er fürht sîn helfe werde kranc./ Artûs | |
| ich doch ungedienet hân./ //Sît ir mich gesuochet hât,/ nu lêre iuch got ergetzens rât./ in des helfe ir sît geritn,/ | |
| mit eime huote pfæwîn wîz/ under d’ougen. dirre kindes vlîz/ lêrte Gâwânn niwe kraft./ ûz beiden hern geselleschaft/ mit storje kômen | |
| Parzivâlen dan,/ da in kusten vier künegîn./ die herzogin ez lêrte pîn,/ daz si den küssen solde,/ der ir gruozes dô | |
| versinnet,/ sîn herze tuot von minnen wanc,/ swenn ez in lêret den gedanc."/ //___Der kinde einz zem künege sprach/ "hêr, swes | |
| kôs man an ir ougen schîn,/ daz si diu minne lêrte pîn./ ___dâ saz manc rîter lieht gemâl:/ doch truoc der | |
| Bên was frô, dô daz geschach./ //Den ouch ir minne lêrte pîn,/ den herzogen von Gôwerzîn,/ Lischoys wart Cundrîê gegebn:/ âne | |
| ez naht./ ___man sach dâ mangen trûrgen lîp,/ den daz gelêret heten wîp:/ wan swem sîn dienst verswindet,/ daz er niht | |
| ander wâren steine,/ die mit edelem arde reine/ in hôchgemüete lêrten/ und sîne kraft gemêrten./ mich müet daz der getoufte/ an | |
| wazzer rêren/ al nâch des toufes êren./ der touf sol lêren triuwe,/ sît unser ê diu niuwe/ nâch Kriste wart genennet:/ | |
| ir schilde sêre/ wârn mit swerten an gerant./ ieweder wol gelêrte hant/ truoc, der diu strîtes mâl entwarf./ in strîte man | |
| zühten sprach/ "frouwe, rîtt an iwer gemach,/ lât iwer pflegn, lêrt selbe wie."/ si sprach "ist Arnîve hie,/ swelch gemach mir | |
| von er noch verborgen ist./ ___Parzivâl unt Feirefîz/ diu wîp lêrten jâmers vlîz./ si hetenz ungern vermiten:/ in diu vier stücke | |
| melochîtes unt dîadochîs,/ pêanîtes unt mêdus,/ berillus unt topazîus./ //___Etslîcher lêrte hôhen muot:/ ze sælde unt ze erzenîe guot/ was dâ | |
| er "hêr, diu swester mîn,/ mirst leit ob iuch diu lêret pîn,/ den noch nie man durch si erleit./ nie rîter | |
| begunde ein trûren rüeren/ Parzivâln durch triuwe:/ diu rede in lêrte riuwe./ mit den sîn er sich beriet,/ daz er von | |
| daz da hin quam di gute rote./ sie predigeten und larten,/ untz sie daz volc bekarten/ an des gelouben straze./ mit | |
| steyn odir was dich gelustit wachse in eyme appil. Hi lert her pfroppin mvlboume. Abir wy man sal pfroppin eppil boume, mandil boume, | |
| gesprochin ist. Dy vumfte wise des pfroppin ist sam ich larte in Brabant. Wiltu machin eynen boumgartin, das her frucht brenge | |
| eyme appilboume vnd pfroppe das vf eyne erlin stam. Das larte ich von eyme rittir, sundir ich han des nicht vorsucht. | |
| loz das bewachsin, vnde merke das mit eyme czeychin. //Hi lert her pfroppin mvlboume. Sus pfropt man eyn mulboum: Nym eyne | |
| wo du wilt in di erde mit syme stamme. //Hi lert her pfroppin mandil boume. Wiltu pfroppin mandilboume odir welsche nusse, kirsboume | |
| das dritte teyl essigis vnd darczu getan czu tribenen swebil. //Hi lert her wy man seczen sal den quiddin boum.. Wiltu eynen quiddem boum | |
| behendikeit. Nu merke, das di Krychin, do ich was Athenis, lartin mich von melonibus, das wir heysin pfedeme, eyn wundirlich ding. | |
| wachsen ane kerne vnd ane schalen der kerne, als do leret Matialis: $t Eynen iungen kirsboum den spalde in di lenge | |
| deme also das mark vs geczogin ist, als man wirt lerin in deme capitil von den wynstockin. Idoch merke das vor | |
| ich di drierleyge kirsin vf eyme boume wachsin, abir ich larte nicht, wy man si pfropte, sundir mich dunkit, das is | |
| //Hi seczt her von nesspillen. Nespille dy wachsin, als ich gelart han von eyme ritter, ist das eyn ris eynis birboumis | |
| Vnd wen si gewachsin, so werdin si suze. Vnd das larte ich von eyme bischoue in Brabant. Ouch sayte her mir | |
| leyme bedact vor das wetir. Ouch sprechin di mich das lartin, das man nicht sulle das tun, wen noch dem lesin | |
| Daz ez den tugenden nutze wese». / Diz buch, daz lert uzzen sehen,/ Waz gemutes man sull ieman iehen./ Ez kan | |
| ʒe dem venſter mit den mannen laʒen ſin. Sant Franciſſe lert vnſ, daʒ wir laute vnd churʒlichen reden mit den frawen, | |
| bûze. sô wirkit er sie ouh, swenne man den menschin lêrit unt scheffit mit den gotis wortin wie er sule lebin. sô | |
| der heiligen lerær ze sammen lesent, daz aver ander die minner gelert sint da von gebezzert werden. diu menige diu da vor | |
| ê dehain e gegeben oder geschriben wuͤrde, die zaigten und lerten die læute mit ir gůten werchen, mit hiligen pilden wie | |
| dehain wil, ern erfuͤlle sein gebot; mit so getaner gehorsam lerten si meins træchtins læut. do di hiligen patriarchen erfuͤlten allez | |
| und nach den patriarchen den læuten rihter gegeben wurden, die lerten aver mines trehteins læut ze gotes dienst und ze gotes | |
| macht. mit allen den dingen diu si begiengen $t so lerten si mines træchtins læut wie si leben solten und wie | |
| die geweltigen und die richen gewinnet er mit schatze, die gelerten phaffen die verlaitet er mit werltlichem wistum, die guten læut | |
| ez warn auch schule ze Rome von allen landen. man lert si schiezzen, springen, schirmen, vehten und allez daz in nuͤtze | |
| im diu goͤtlich wishait da von er alle die christenhait gelert hat. do Johannes wip nemen wolt, da von nam in | |
| getan schuͤle sein an den wir niht muͤgen genesen, daz lert uns daz hilig ewangelium daz man hiut liset ze dem | |
| war umb uns diu geschriben sin, waz wir da mit gelert sein, daz schuͤllen wir andæchtichlich merchen, also wir da mit | |
| si in in dem tempel. do sazze er unter den gelerten maistern und horte die und fragt die. daz er mit | |
| wisen sazze in dem tempel, da mit zaiget er und lert uns die hiligen dimuͤticheit, daz wir ê lern schuͤln, ê | |
| wistum von im chomen muz. er hat uns da mit geleret daz wir ê bei den wisen lern, ê wir ze | |
| tet er durch sin guͤte, daz er uns da mit lerte daz wir unser muter und unsern vater eren. elliu diu | |
| hiligen wort und sineu werch unser heil und unser gnist geleret habent. nu bitet in siner genaden, daz er uns helf, | |
| drin chuͤnigen verre in einem lande, heizzet Chaldea, die waren geleret daz si chunden an dem gestirn sehen. die sahen an | |
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