Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
lêren swV. (973 Belege) MWB Lexer BMZ Findeb.
| daz diu sî mit vreuden gar,/ sô got den sünder lêret,/ daz er von sünden kêret:/ des werdent al die engel | |
| varn, daz ir übel tuot!/ leistet unde lernet guot!"/ diz lêret unser herre got./ alsus nim an dich diz gebot:/ swenne | |
| sâ zehant./ von dannen er dô kêrte,/ als Jôsaphât in lêrte,/ an jenen priester, den Nachor/ suochte durch den touf dâ | |
| gotes lêre/ von dem himelrîche/ seit er in güetlîche./ er lêrte sie daz gotes wort/ von anegenge unz an daz ort,/ | |
| worten sich,/ wie er daz lant bekêrte/ und gotes gelouben lêrte./ ûf die hôhen türne enbor,/ ûf al die zinne und | |
| kriuze vil gesat:/ diz zeichen er wol êren bat./ er lêrte sie des kriuzes segen;/ des selben zeichens hiez er phlegen,/ | |
| lant/ wart guoter phafheit vil besant,/ die junge und alte lêrten,/ wie sie ze gote kêrten/ herze, sin und ouch vernunst./ | |
| leben,/ daz im got geruochte geben/ ein herze, daz in lêrte/ daz er sich zim bekêrte:/ diz gebet erhôrte got./ durch | |
| dicke wolte dich/ an daz unreht verkêren/ und valschez leben lêren!/ //Sun, daz lâ dich erbarmen/ und wünsche mir vil armen/ | |
| künden/ mit dîner lêre, sô tuon ich/ swaz dû rehtes lêrest mich."/ //Dô Jôsaphât den brief gelas,/ sîn herze in grôzen | |
| werken süezen./ //Dô sich der künec bekêrte,/ als Jôsaphât in lêrte,/ sîner sünden er verjach./ nâch buoze man in reinen sach/ | |
| sîn gebot,/ ez wart nie dehein ander got./ //Dise lêre lêrte sus/ der gotes kathecuminus/ und vestent ez vil sêre/ nâch | |
| rehte leben/ erworben unde wider gegeben./ daz ich genas, daz lêrtestû./ ich was ê tôt, ich lebe nû./ dîn lêre mir | |
| sît vuogte ez unser herre alsô,/ daz in mîn lêre lêrte,/ daz er an got sich kêrte/ mit gelouben und mit | |
| getân:/ ir sît nû gote bekêret;/ ouch hân ich iuch gelêret/ die reinen gotes kristenheit./ ich was iu zaller zît bereit,/ | |
| mit zühteclîchen siten/ gestêt iuwerm künige bî./ swaz in alhie gelêret sî,/ daz helfet vollebringen wol,/ wan er mit iuwer helfe | |
| wol,/ wan er mit iuwer helfe sol/ iuch rihten unde lêren./ ir sult mit triuwen êren/ got und in mit stætekeit,/ | |
| dîn/ vinden sül, den meister mîn,/ der dîn gebot mich lêrte/ und mich zuo dir bekêrte./ herre got, gip mir den | |
| güete/ und niht an anderz kêrte,/ als in sîn güete lêrte:/ der verlôs guot unde gesiht./ al diu geschiht want in | |
| durch mînen rât/ mîn vater wart bekêret,/ daz lantliut wart gelêret/ den glouben und die kristenheit./ diu apgot sint hin geleit;/ | |
| iht töhte./ des lobeter ie von herzen got,/ dêr in lêrte diz gebot./ einmüetic mit dêmüete/ mit einmüetlîcher güete/ begiengen sie | |
| reinen, lobesamen,/ an dîme erwelten êrest/ und dîn gebot in lêrest/ behalden vesteclîche./ wîs in ze dînem rîche,/ sît daz er | |
| lieben vater dîn,/ daz dû den bekêrtest/ und den gelouben lêrtest,/ dar nâch durch maneger sêle leben,/ die gote sint von | |
| zim:/ "var hin! in dîne lêre nim,/ swaz ich dich gelêret hân,/ dar an solt dû vollestân,/ daz nimt doch ende | |
| der boten lôn sîn leben nam,/ wan er sô manigen lêrte,/ daz er ze gote kêrte./ mit willeclîcher swære/ was er | |
| ez vil lîhte maneges muot/ ze bezzerunge kêrte/ und bezzerunge lêrte./ ûf die gedinge und ûf den wân/ diz mære ich | |
| Dîn güete ist sô genædeclich,/ Ob alle zungen vlizzen sich/ Lêren dîner verte strich,/ Für wâr wær in daz zwîvellich./ //Krist, | |
| ouch gut den di den riten habin. vnde ir lip spise ler si daz si icht slafen zu der cit so in | |
| ros marinus. dar nach salbe iz mit ole uon holunder. Dannoch lere ich dich ein andirz zu deme houbit wewen. Nim di keueren | |
| tage mache im ein sweiz bat als wir dich da haben geleret uon calamento. $t uon origano. uon salueien. von athemesia. uon | |
| in wîsheit lêren/ und zugen in ze grôzen êren./ si larten ime strîten/ und vermezzenlîchen rîten/ in sturm unde in volcwîch,/ | |
| vernúnftiger demuͤtekeit in úch selbes. Wellent ir gotz bevinden, so lerent úch selber heimlich sin. Wellent ir nuwes lieht und nuwe | |
| taz cab uns Abel,/ taz wir durh reht ersterben./ do lerta uns Enoch,/ daz unseriu werh sin al in got./ uzer | |
| der archo gab uns Noe/ ze himile reht gedinge./ do lert uns Abraham,/ daz wir gote sin gehorsam;/ der vil guote | |
| küng Aswêres, die er kêrte/ dem, den er sîn hulde lêrte/ oder sînen senften muot./ Swer hie dîne gnâde vindet,/ dem | |
| sîne schœne var./ Der botten heizzet einer sûriu bîse,/ diu lêrt mangen hiure ziterwîse;/ so heizzet einer twer, der trüebt die | |
| nû bidâcht:/ der mâzze kan, diu wendet leit!/ davon so lêre ich iuch die mâzze wol./ Ich hab iuch in ungemüete | |
| solich sünde,/ diu wîsen kan an bœse tât./ diu kerge lêret vil der bœsen fünde,/ damitte man mag erzürnen got/ und | |
| mînen kumber mêrest!/ herze, ich volge dir, sam dû mich lêrest:/ dâvon ist mir sende sorge kunt,/ Die ich tougen trage | |
| daz lenget mir diu zit./ //Jung man, ich wil dich lêren,/ wie tumb ich selbe sî,/ des dîn lîb wirde hât./ | |
| mînem herzen hân?/ Jâ wær es zît, daz du soldest lêren/ liebez liep, daz sî mich liezze vrô bestân./ Wan sol | |
| mir ze heile noch gesehen!/ //Sælderîche, sælic wîp,/ wie du lêrest herzeliebe widerleben!/ Sælde, vreide, herze, lîp/ hât ich einem wîbe | |
| och mich! wan wirde ich iemer wert, daz muost du lêren./ //Du süeze wîp, do dich mîn ouge alrêst gesach,/ dô | |
| so wirt doch niemer sorgen rât!/ //‘Sît ir mich so lêret,/ daz ich stæteclîche mîner êren pflege,/ Des sît iemer gêret:/ | |
| und och gesage: dast âne wer./ Sold doch ich iuch lêren,/ ich beswung iuch sô mit mîner ruoten ber,/ Daz ir | |
| darumbe ich iemer dur daz jâr des tievels zîte litte.’/ //Gilêrter vürsten crône/ mit ûzerwelter tugent,/ mit zuht, mit kunst, mit | |
| niht êren unde sîn gebot/ volenden unde volgen, des er lêret?/ Man sol in lân geniezzen, daz er wol die kristenheit/ | |
| frouwe mîn./ ach, rîcher got,/ hât si Minne den zouber gelêret?/ möcht ich den zerbrechen, mîn wurde guot rât./ //Si schetzet | |
| ir tuont mir helfe schîn./ frowe, ir sult mich fröide lêren,/ ald ich muoz verdorben sîn./ //Ach, ich sach ein güetlich | |
| Von ir. nû hât sîz verkêret/ unde hât mich sô gelêret,/ daz ich weiz, waz sorgen ist und sender pîn./ //Ôwê, | |
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