Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
lêren swV. (973 Belege) MWB Lexer BMZ Findeb.
| etwaz./ Mîn tumber sin vermîde daz,/ Daz mîn kunst niht enlêre,/ Daz männeglîch sîn vlîz dar zuo kêre,/ Wie man daz | |
| der lerne in, unde ein ieglich wirt in ſinem hûſe lêre in ſiniv chint vnde ſine vndertân. Ir %<vf ſtêt, ir | |
| neque ad ſiniſtram. Er ſprach $.s$. Yſaias: ‘Ich han iv gelêret den rehtin wech, an dem gêt noch. Enâuvichet weder ze | |
| wart oͮch eroffent von einim ſtêrne drîen kvnigin. Man hat gelêrn an dem heiligem %;ewangelio, daz hirte warn in dem lante, | |
| wihte ze dem heiligen evangelio, daz er daz bredigte vnde lerte. Ivnch waſ er an den iaren, alt waſ er mit | |
| bekom ſo nahen zvͦ der gothait ze ſchoͮwenne vnde ze lerinne ſo der gvͦte $.s$. Iohanneſ. Do der heilige Kriſt an | |
| er geſvngen vnde gebrediget hete; darin gie er lebendiger vnde lerte darvz die lvte, daz ſi die waren minne behielten, vnde | |
| er ſelbe daz begên wolte mit den wêrchin, daz er lêrte mit den wortin. Ir ſult oͮch wizzin, daz uberâzze unde | |
| div er ſprach dvrh den mvnt ſineſ wiſſagen. Da mit lerte er die ſvndære, wie ſi ze goteſ hvlden komen ſolten. | |
| vierzic tâge erſchein in unde bewarti ſi mangin endi unde lerte ſi, wie ſi in daz gotiſ riche chomin ſoltin. Do | |
| getragin. Swenne iv nu chumit der geiſt allir warheit, der lerit ivch alliz daz, deſ ir bedurfit, unde chundit iv alliz | |
| der gůtin bridigâre. Die zierde hat unſ $.s$. Pauluſ $t geleret: Alii datur ſermo ſcienti%;e etc. Svmilichin iſt gebin wiſtům, sumilichin | |
| zvͦ in: ‘ſwenni iv chumit paraclytuſ, der heilige geiſt, der lert ivch alle die warheit unde chundit iv alliz daz, daz | |
| zunte unde erluhte ir herzi mit einir michilin froͮdi unde lerte ſi allin wiſtům unde daz ſi alli ſprache chundin. Er | |
| ſich geteiltin ubir elliv div lant ze pridigen unde ze lêrn div gotiſ wort unde gotiſ warheit, die ſi uernomin hetin | |
| zeigete im toͮgelichiv dinc da ze himele unde wart da geleret, daz er ſît pridigote den livten hie enêrde. Die ſelbin | |
| heilige rat iſt geloͮffen uber elliv lant unde hat unſ geleret div goteſ gebot, div got gebôt allen ſinen truten ze | |
| erwelte, daz er ſîn iungere wære unde die goteſ warheit lerte unde ſcribe. Darane ſcult ir gedenchen, daz ir nith ſo | |
| unſer herre der heilige Chriſt, min uil lieben, ſîne iungeren lerte, wie ſi die minne behalten ſcolten, unde in daz eine | |
| wonet mit gote.’ Wie wir die minne behalten ſculen, daz leret er unſ: Sicut dilexi uoſ. ‘Alſ ich ivch geminnet han.’ | |
| eſtiſ. Do unſer herre der heilige goteſ ſun ſîne iungeren lerte, wie ſi die rehten minne behalten ſcolten, do ſprach er | |
| ſculen wir merchen die lere, die unſ ſo grozze lerare gelert habent, ſculen mit werchen eruollen diu gebot, div ſi unſ | |
| in conciliiſ, et in ſynagogiſ ſuiſ flagellabunt uoſ etc. Er lerte ſîne holden alſuſ: ‘Hoͮtet ivch uon den lûten; ſi uerratent | |
| etc. Unſer herre der almahtige got do er ſîne iungeren lerte uon dem goteſ riche, do ſeit er in uore alſ | |
| menege. Eineſ tageſ do gie er ûf einen berch. Do lerte er ſîne iungeren unde ſprach zoͮ in: Beati qui perſecutionem | |
| mit goͮten werchen eruollen, daz ſi mit den worten $t lerent. Quod ipſe preſtare dignetur, qui cum deo patre. Sacerdoſ quidam | |
| darumbe ſante er in uil empzigen ſine boten, die ſi lerten, wie ſi ane gote beliben ſcolten. Daz tet er ſo | |
| wir ê ſprachen, do baten ſi in, daz er ſi lerte, wie ſi beten ſcolten. Do tet unſer herre alſ ein | |
| ſcolten. Do tet unſer herre alſ ein goͮt uater unde lerte ſi daz urone gebete, den heiligen Pater noſter. Alrerſt ſint unſ | |
| gît got ze hilfe den geiſt ſineſ râteſ, der unſ lere in dirre werlt willeclichen uergeben allen den, die unſ leide | |
| ſalecheit. Alle, die hiwiſſce da heime habent, die ſculen ſi leren ir geloͮben unde ire pater noſter unde ſculen in alle boſheit | |
| vur die gecîte unser vrowen, unde wanne der leigen brûdere genûge gelêret sint, swelcher von im selber oder mit urlobe des obersten | |
| kunnen, unde kunnen sî es niht, sô sulen sî ez lêren von den prîstern heimelîche in dem êrsten halben iâre; ob | |
| sulen in deme ordene niht âne urlop lernen, die ê gelêret waren, die mugen ez wol urboren, ob si wollent [unde | |
| die dâ brudere werden wollent, ûz dem capitele, der sie lêre alsus: alse sie kumen in den capitel, daz sî knien | |
| ez funden hat, der sol ez danne widervahen auch mit gelerten worten. Diu wort spraechent also: ‘ich widervahe daz ros oder | |
| zegagen, <a>97</a> so sol ers schieben hinz dem auch mit gelerten worten, als davor geschrieben stat. Unde ist daz sin schup | |
| swaz er rehtes dran hete, oder an andrem gůte mit gelerten worten, und daz er im libe tragen sol an dem | |
| chneht, der di tohter nimt, so sol er#h:d#g: in wol leren sein hantwerch. Darumb verliuset er niht. Und sol in auch#h:e#g: | |
| einen swestersun oder eines brůder sun, den sol er wol leren. Darumb verliuset er niht. Und sol auch di an chnehte | |
| mer, ez sei danne, ob er seiniu chint sein hantwerch lere. Daz ist gesetzet darumb, so der lerchneht ein halbes iar | |
| igilich sin gilit bringin, daz iz in ein lebi./ //Got selbi lerti unsich chuschi undi dimuot,/ gidult undi wesin widir ubili guot/ | |
| gidult undi wesin widir ubili guot/ undi vremidiz leit irbarmin,/ lerin di dumbin, helfin den armen,/ di warheit bischirmin, ungerne swerigin,/ | |
| schone alsam ein adelar./ /Sinem rate bin ich holt, er leret niht wan werdekeit./ sin widerredent niht sin ere, die sint | |
| vil sere,/ daz sin die verdrieze, $s swen ich gerne lere./ /Nu íst dem videlaére $s sin seíte zerbróchen;/ daz sélbe | |
| Der Tanhusaere gemachet hat/ die rede mit sümlicher rat./ ez leret wol für missetat,/ der niht ist visch biz an den | |
| habe unde des guotes/ sô tugentlîches muotes:/ der hiez mich lêren, daz ich kan./ nu kâmen dicke koufman/ von vremeden künicrîchen | |
| dir ein edeler muot./ unkünde ist manegem herzen guot/ und lêret maneger hande tugent./ trût geselle, süeziu jugent,/ gebenedîet sî daz | |
| ger,/ //Marke sprach: ‘Tristan, gâ her:/ der dich dâ hât gelêret,/ der sî vor gote gêret/ und dû mit ime! daz | |
| kûme siben jâr/ oder lützel mêre, daz ist wâr./ mich lêrten Parmenîen/ videln und symphonîen;/ harpfen unde rotten/ daz lêrten mich | |
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