Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
man prn (2685 Belege) Findeb.
| mîn gedanke bindet:/ swar ich var, die volgent ir./ selten man mich frœlich vindet:/ wer sol nû daz wîzen mir?/ jâmer | |
| ouch ir mit mir gemeine:/ fröide ensol niht wesen eine,/ man sol friunden fröide geben./ //Mich wund%\ert ob sî mich meine: | |
| hân schiere mir gedâht ein%\en gerich:/ wan ich zwiere,/ swâ man zwinket wider mich./ sin lât mich niender lachen/ gen werdekeit:/ | |
| daz in nie noch niemer wîp gevallet baz./ //Êren sol man elliu wîp dur sî, sît sist sô wolgetân,/ daz ir | |
| buoz./ //Dô ir lop von sprunge flouc, gar aller tugende man im jach;/ sælde an êren sîn niht trouc./ ein michel | |
| sî gar zündet,/ daz der werlte fröide kündet./ dâ von man ir prîses giht./ //Dô mîn wilder muot vil tougen streich | |
| willen!/ nieman siht $s gelîches iht:/ in allen rîchen/ vint man niht zwei gelîchen.’/ //Er wære ein sælig man, der daz | |
| ich leid%\er niht kan;/ wan ûz der werlte liuten/ vint man niht zwêne mit gelîchem sinne./ zwein ein man $s niht | |
| werndiu fröide tôt./ wol im der uns fröide mêre,/ sît man lützel fröide hât!/ wê im der uns trûren lêre! wol | |
| hinnân für,/ obe iuch daz durh niht enmüete/ wan daz man mich siht sus armen/ in den fröiden fröiden âne; daz | |
| vogel singen sint verdorben von des kalten winters zît./ dâ man bluomen sach ûf dringen, da ist ez blôz: nu schouwet | |
| dem meien hât bekleit!/ loup gras bluomen vogel beide,/ diu man sach in mangem leide, gar verswunden ist ir leit./ alsô | |
| rôsen rôt, die der meie uns kunde bringen,/ dâ mac man den rîfen schouwen./ doch klag ich ein ander nôt: von | |
| fröiden danne mîn genôz! //Ich wæn ieman kunne erdenken waz man wunne bî den wîben/ vindet; sie gent hôhen muot./ swer | |
| vogel singen,/ sælic sî diu ouwe, sælic sî der walt!/ man siht bluomen manicvalt/ durch daz grüene gras ûf dringen,/ mêr | |
| diu heide ist worden swanger: si birt uns rôsen rôt./ man hœrt vogel singen,/ man siht bluomen springen,/ dur daz gras | |
| swanger: si birt uns rôsen rôt./ man hœrt vogel singen,/ man siht bluomen springen,/ dur daz gras ûf dringen;/ ir swære | |
| vogel singen, in dem walde suoze erklingen;/ dringen $s siht man bluomen durch daz gras./ was $s diu sumerwunne in leide, | |
| mich mit trôst enpfienge/ trût mîn liep und haz ergienge,/ man müest mich iemer frœlîch sehen. nu vinde ich niht wan | |
| vermezzen, nie sô schœniu crêatiure/ wart bî manger zît geborn./ man sol sie niht zuo den mezzen/ den diu selbe schœne | |
| niht ensprach/ und ich mîn selbes gar vergaz. //Nu siht man aber die heide val; nu siht man valwen grüenen walt;/ | |
| vergaz. //Nu siht man aber die heide val; nu siht man valwen grüenen walt;/ nu hœrt man niht der kleinen vogel | |
| heide val; nu siht man valwen grüenen walt;/ nu hœrt man niht der kleinen vogel singen. die sint geswigen überal./ ir | |
| der minneclîchen süezen?/ nu bin ich doch ir dienestman,/ swie man mich in dien sorgen siht. daz mac diu minneclîche mir | |
| mîn trûren swachen,/ scheidet mich sîn trôst von sender nôt. man siht mich vil frœlîch lachen,/ daz mîn herze muoz erkrachen,/ | |
| die heide/ beide $s kleiden: dast dien kleinen vogeln nôt./ man siht bluomen manicvalt,/ valt $s an manger stolzen meide: reide | |
| êrste an sach, daz was ein süeziu stunde./ //Nû siht man die heide breit wol beschœnet $s mit den liehten bluomen | |
| vogeln stêt der grüene walt. in den ouwen $s mac man schouwen $s rôsen rôt./ ach dur got, sô lîde ich | |
| herzen klage./ //Sumer, dîn $s gewalt wil swinden. daz mac man wol an der linden/ kiesen: diu ist worden val./ ûf | |
| val./ ûf dem walde und in den ouwen/ dâ mac man die rîfen schouwen. dar zuo lât diu nahtegal/ ir vil | |
| dû wilt aber twingen bluomen und der vogel sanc,/ die man hôrte suoze erklingen in der ouwe, dest niht lanc./ nûst | |
| ich gedenken kunne/ singent aber diu vogellîn. dâ bî siht man schône in blüete/ boume stân, des meigen güete/ treit dem | |
| gedenke daz ich wîbes güete selten hân genozzen./ //Nû siht man die $s grüenen heide wol bekleidet, wol geschœnet:/ schouwet an | |
| bekleidet, wol geschœnet:/ schouwet an den grüenen walt!/ nû hœrt man die vogel singen/ in den wunneclîchen ouwen,/ die der kalte | |
| den wunneclîchen ouwen,/ die der kalte winter twanc: diu siht man in wunnen beide./ vogelsanc $s mit fröiden dœnet,/ wan ir | |
| mit fröiden dœnet,/ wan ir stimme ist manicvalt./ nû siht man die bluomen springen/ der mac man ein wunder schouwen, sît | |
| ist manicvalt./ nû siht man die bluomen springen/ der mac man ein wunder schouwen, sît der liebe sumer ist hie./ //Manger | |
| singen, $s bluomen springen $s und der sunnen schîn. dâ man sach ê $s den kalten snê,/ dâ siht man gras | |
| dâ man sach ê $s den kalten snê,/ dâ siht man gras $s von touwe naz $s (nu brüevent daz) $s | |
| //Vor hin in walde $s ûf der halde $s hœrt man balde $s wunneclîchen schal. in süezer wîse $s gar von | |
| reine, die ich mit ganzen triuwen iemer meine./ //Nu siht man aber die wunneclîchen heide in spæher wât mit bluomen wol | |
| die wunneclîchen heide in spæher wât mit bluomen wol beschœnet./ man hœrt die vogel in dem walde singen,/ den tet der | |
| nust aber der walt mit sange wol bedœnet,/ den hœrt man in diu ôren suoze erklingen:/ si fröint sich gein des | |
| wil dich wagen.’/ Diu nahtegal diu sanc sô wol daz man irs iemer danken sol/ und andern kleinen vogellîn/ dô dâhte | |
| kleider,/ swer der genuht iht hât,/ in des verschamten muote/ man lasterkêr ie vant./ dâ velschet adel leider/ des herzen missetât,/ | |
| niht enlâze valschen muot./ er lâze sich dâ vinden/ dâ man vrôn Êren dienest tuot,/ swaz ieman bœser sage./ vil manic | |
| ‘seht dast der/ der dâ mit êren vert’,/ und swâ man nennen hôrte/ den sînen namen, daz man in/ enpfienge in | |
| vert’,/ und swâ man nennen hôrte/ den sînen namen, daz man in/ enpfienge in lobes worte./ got langes lebens in gewer/ | |
| in gotes hulden alten/ und in der welte lob swen man in rehter fuore siht./ //Waz solte erbermde, ob niender sundic | |
| diu tal./ vil der meienvarwen geste/ hant enpfangen boumen este,/ man siht bluomen über al./ rîlich dœne in süezer wîse/ singent | |
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