Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
man prn (2685 Belege) Findeb.
| er an im wol horte das er unschuldig was des man yne zeihe. Phariens was in großen engsten wie er Claudas | |
| noch gehören!’ ‘Lieber nefe’, sprach Phariens, ‘es ist ware als man spricht, das in kindes herczen selten sampt geherberget sint groß | |
| schand von der welt das ein man unwißlich spricht da man wol wißheit bedörfft und gutes synnes. //Diß byspil han ich | |
| syn missetat sy, das ir im anders nicht endút dann man im in des konig Artus hof erteylet. Wolt ir mich | |
| hant strit gnung wiedder sie alle. Nochdann wil ich das man mir myn heubt abschlag, $t sie verliesen ye zwen man | |
| off synes nefen lút, wann er gern gesehen hett das man das urlage gefriet hett, wann er wol wust das Claudas | |
| got nicht geeret und mynselbs ere. Darumb ist besser das man des zornes meister sy dann der zorn sin meister. Welch | |
| bittent mich das ich uch in gefengniß neme, biß das man gefreische ob die kint leben oder tot sint. Ir hant | |
| hett bracht das er in syn gefengniß komen wolt, biß man die warheit erfriesch wie es umb die kind stúnd, wedder | |
| bracht, ich wonde das es gut lút wern und getruw, man sol auch schier sehen welch under yn meyneidig $t werden: | |
| das ir mich hut geunert hant und hant gemacht das man mich ummer me fur eynen verreter han mag!’ Er lieff | |
| welt und mag noch langer. Schlagent ir uwern mag dot, man sols uch immer me verwißen zu großen untrúwen, ir mögent | |
| wann sie wol wůsten, und hetten sie yn erschlagen, das man sie úmmer fur ungetruwe het gezalt und fur verreter. – | |
| númmer me mit uwern augen. Sie mochten wol wenen das man uch nicht zu eßsen gebe, funden sie uch alsus mager.’ | |
| dem thurn wurffen und schúßsen, als sie darumb nit enwust; man saget ir zuhant warumb es were. ‘Nu sagent mir durch | |
| ist der getruwest $t ritter der under dem here ist?’ Man nante yn ir zuhant. Sie sprach wiedder yn und saget | |
| sprach wiedder yn und saget im: ‘Werlich herre’, sprach sie, ‘man hat uch fur ein fast getruwen man und fur einen | |
| gesunt und wol farnde; darumb bin ich herre komen das man wol wil alda sie sint, das mans wiße das sie | |
| herre komen das man wol wil alda sie sint, das mans wiße das sie leben und gesunt sint. Sie hant mich | |
| sint und wol farnde. Und sint an der stat da man ir vil gemahelich und ersam pflieget, baß dann ir allesampt | |
| ist lieb das ir die lút fro machent, wann das man nicht gefreische das ichs yn gesaget habe, wann ichs als | |
| als in eyner bicht wiedder uch geredet han.’ ‘Und gefriesch man es auch’, sprach er, ‘ir enfúndent nymer man der uch | |
| nefe hinweg ryte.’ Sie sprachen allesampt, sie woltens gern thun. Man bracht die heiligen allzuhant, und Phariens deth die jungfrau vor | |
| Claudas nymer ersterbe, ich thu yn zu allererst wißen wie man dem lonen sol der den andern enterbe!’ Er sprach so | |
| Sie daten im alle groß ere. Da Lambegus sah das man dem junckherren so groß ere det, da wundert yn sere | |
| hett zu ryten biß dar da Leonces was von Paerne. Man bereit zuhant die spise wiedder nacht. Da sie bereit was, | |
| die spise wiedder nacht. Da sie bereit was, da ging man eßsen, und Lancelot diente vor syner frauwen. Aldiewil das er | |
| heißen @@s@thun das uch ymant zu keyner gropheit mug gezeln, man woll uch dann unrecht $t thun.’ Man ging zuhant schlaffen | |
| gropheit mug gezeln, man woll uch dann unrecht $t thun.’ Man ging zuhant schlaffen nach essens, wann die jungfrauwe frú wolt | |
| was beßser ritter und getruwer mit den wapen, das weiß man wol -, das ir sie wierdeclich und wol handelt zu | |
| von Bonewig, und myn frauw die koniginn Evaine enhett nit @@s@men schwestern dann die koniginn Alenen von Bonewig.’ ‘Nu wißent furware’, | |
| er jung man was.’ ‘Warumb sprecht ir das?’ sprach Lambegus, ‘man weiß wol furware das des konig Bans kint dot ist | |
| da der vatter starb wart das kint ertrencket, so gicht man. Ich ensprich es nit darumb; wer er sy, er wúrt | |
| hat er truw, so solt es im leyt syn das man sie vor synen augen döt. So muß er off uns | |
| sere, das enhalff alles nicht, sie wurden gewunt und gefangen; man furt sie zuhant wiedder in gefengniß in den thorn. Alsus | |
| untruw mir erzeuge, ich han so getruwelich mit im gethan; man sagt dick me ubels von einem menschen dann an im | |
| vor mir beschlossen!’ ‘Das ist wol recht’, sprach Phariens, ‘wo man gewapent lút sicht komen fur ein stat, das man die | |
| ‘wo man gewapent lút sicht komen fur ein stat, das man die stat beschließ und halt so lang biß man wol | |
| das man die stat beschließ und halt so lang biß man wol sicher sy ob sie @@s@wollen fried oder unfried; darumb | |
| getruwer herre und in gůte, ich wil das gemachen das man uch die porten off sol thun, und solt mit gemach | |
| in myner hůt, ich bitt uch, als mit recht der man synen herren bitten sol, das ir mich nit uneret, wann | |
| myne frúntschafft; ich wil faren in ein solche stat da man mir wol glauben sol und da man gern myne bethe | |
| solche stat da man mir wol glauben sol und da man gern myne bethe horen sol. Nu ir herren’, sprach er, | |
| uwer lant zu beschutten und urlöge wiedder yn zu halten. Mann hett im gesagt das ir der geweltigst konig werent der | |
| michilin erin./ ich machi dinin giwalt/ wit undi manincfalt,/ daz man dinin gilichin/ nimag findin in allin disin richin.’/ //David ein | |
| du cherzistal,/ daz roti golt was iz al./ daz bivalch man den ewartin,/ di dir got vorchtin,/ di dir dagis undi | |
| //Du buoch zelint uns vili giwis,/ in sinim hovi worchti man einin disc/ mid silbirin stollin./ den disc trugins alli,/ in | |
| alli mid sinir leri./ //Sin dinist daz was vesti,/ so min demo kunigi solti gebin sin ezzin./ di scuzzilin undi di | |
| zitin/ was sulich vridi undir din lutin,/ swelich enti dir man wolti varin,/ niheinis urlougis wart man giwari./ di heriverti warin | |
| lutin,/ swelich enti dir man wolti varin,/ niheinis urlougis wart man giwari./ di heriverti warin stilli,/ do dagitin di helidi snelli./ | |
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