Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
man prn (2685 Belege) Findeb.
| lichamen mit worten und mit gelasse minre lobes sol geben; man sol oͮch sinen kumber vor sinen oͮgen nit klagen, wan | |
| oͮgen nit klagen, wan er ist von nature ein zage. Man sol in halten als einen alten pfrůndener, der nit me | |
| pfrůndener, der nit me ze hove mag gedienen, so git man ime <FOLIO>(36#’v)</FOLIO> die almuͤsen alleine dur die gottes liebi. Dis | |
| mir oͮch nit zerbrechen.» «Liebú gespile, wenne das geschiht, das man die winzelle sclússet, so můstu in der strasse gan hungerig, | |
| sol vollekomen wesen; ist da kein zwivel an, so sol man es lassen und nit tůn. Si soͤllent alle vorhte von | |
| mensch sin], wand, lieber vatter, das heisset vroͤde alleine, das man si in grosser meine und in unzellicher wunne vor dinen | |
| donen al von minnen. Wir wellen fruhtber werden, uf das man úns wider minne und das man únser grossen ere ein | |
| fruhtber werden, uf das man úns wider minne und das man únser grossen ere ein wenig erkenne. Ich wil mir selben | |
| in got verdoiet, das si verlúret irdensche wisheit. So knúwet man fúr si in grosser smacheit, wenne si sich in der | |
| pinen gibet. Ir hoͮbt wirt gesclagen mit einem rore, wenne man ir grosse helikeit glichet einem toren. Si wirt an dem | |
| werlich nit mer, denne einen heissen oven das hinderte, das man in alvol wisser simelen schúbe.» Do gieng ich zů gottes | |
| bist mir hútte gegeben und oͮch an der stat, da man sprichet: Puer natus est nobis. Nu gere ich, herre, dines | |
| qwelen.» Do vragete ich: «Eya, sag mir, wa mitte mag man dir helfen?» Do sprach er: «Der mir ein jar alle | |
| gebe, das solte min bůsse sin und wesen; messen sol man doch lesen. Eya, sage megden und priestern, das si wellen | |
| an allen selen und in allen túfeln also gemischet, das man siner gegenwúrtekeit niena vermisset. So sol er sich ze <FOLIO>(49#’v)</FOLIO> | |
| nit erliden, das ich so lange gedenke dar an, als man gesprechen mag Ave_ Maria. $t Owe, also grúwelich ist es da! | |
| der steten demuͤtekeit, so wirt da ein schoͤn lieht, da man verre von gesiht. O minnende sele, so wirst du also | |
| nieman mag verarmen, und bist doch allerarmest! Von diemuͤtekeit wirt man rich und wol gezogen, von gůten sitten wirt man edel | |
| wirt man rich und wol gezogen, von gůten sitten wirt man edel und wol geborn, von minnen wirt man schoͤne und | |
| sitten wirt man edel und wol geborn, von minnen wirt man schoͤne und lobesam, von smacheit wirt man vil hohe in | |
| von minnen wirt man schoͤne und lobesam, von smacheit wirt man vil hohe in gotte erhaben. Hie an gedenke, geistlichú swester, | |
| craft der minne, der krankheit und der lúten valscheit můs man verswigen die warheit</INHALT> <KAP><N>I</N>. Fúnf ding soͤnt die lutern megde | |
| vil schoͤne, woͤltest du mich anbetten?» Do antwúrt dú sele: «Man sol got alleine anbetten in allem gůte und in aller | |
| steine; von der jungfroͮwen lob, das ist die cristanheit</KAP> Alse man das liebe kint stillet, so sclahet man das leide. Also | |
| die cristanheit</KAP> Alse man das liebe kint stillet, so sclahet man das leide. Also tůt únser lieber herre unde sprichet alsust: | |
| das ist der hohe rat und die heilige tat, die man von den heiligen meistern hat. Disú crone ist gelich einer | |
| inwendig sach ich einen lebenden brunnen entspringen, da zů trůg man der heidenen kint, die warent alle ussetzig und blint. Ob | |
| anschoͮwent. Die ander wisheit ist von natúrlichen sinnen, da mag man beide mitte tůn, verlieren und gewinnen. In dirre wisheit wonent | |
| sinnen und mitte minem gloͮben nit vollen konde entrihten, wan man got nit mag verliesen, wan alleine mit den súnden. Do | |
| sinem můtwillen; und uf dem velde sol er nemen, das man im da <FOLIO>(60#’r)</FOLIO> wil geben. Der priester sol nit kiesen | |
| got lobelich widergeben, wan dis irdensche gůt ist schalkhaft, so man es nimet; es ist aber harte fri, so man es | |
| so man es nimet; es ist aber harte fri, so man es gibet. <KAP><N>XI</N>. Wie die cristan gegen den juden sich | |
| got, wie sich die cristane soͤnt halten gegen den juden: Man sol ir e nit halten, man sol mit inen nit | |
| halten gegen den juden: Man sol ir e nit halten, man sol mit inen nit wonen, man sol oͮch úber naht | |
| ir e nit halten, man sol mit inen nit wonen, man sol oͮch úber naht mit inen nit wesen. Man sol | |
| wonen, man sol oͮch úber naht mit inen nit wesen. Man sol mit inen koͮffen und verkoͮffen ane frúntliche geselleschaft und | |
| und ir nútze sitten und ir helige lere, der ahtot man bi ireme libe leidor alze klein; mer nach irme tode, | |
| dis edel golt nit wellen beruͤren. Dis tieres vleisch isset man an dem fritag. Es stirbet oͮch nit, es werde von | |
| Dis tieres gebeine ist eins edelen visches grat, da machet man schoͤnú cleinot abe, das edel lúte zů iren eren habent. | |
| so moͤgen wir nit der heligen <FOLIO>(67#’v)</FOLIO> ein werden, die man erhebet hie us von der erden. Dis tieres name sprichet | |
| und das oͮch der túfel da niergen bliben mag, da man ir almůsen isset. Dis kumt von der helikeit irs gevelligen | |
| nieman nit bitten ze brůchen noch ze kleiden, mere als man inen das brot nút bútet, so soͤnt si es diemuͤteklich | |
| kleider ze krank sint, so gebent si inen núwe. #.[Woͤlte man inen gerne vil#.] geben, si soͤnt es nit nemen, mere | |
| ende des ordens, er werde krank oder siech, die sol man sanfte legen und lieplich halten, wan si koͤnnent nochdenne vil | |
| in ein stat, da ein gros wasser gat. Da sclahet man in allen ir selig hoͮbet abe unde wirfet si in | |
| in das wassere. Da des wassers nit ist, da tribet man si uf das velt und martert si da. Got der | |
| man, die er an cristam geloͮben gepruͤven kan. So bereitet man uffen der strasse siedende pfannen und tribet si denne zemale | |
| na iren husfroͮwen und nach iren schoͤnen kinden. So heisset man die man kiesen, weder si lieber behalten in dem ungeloͮben | |
| got einen lip, so scheiden wir úns nit.» So bindet man den mannen ir fuͤsse und hende und wirfet si in | |
| so wellen wir gerne liden die selbe not.» So machet man ein grůben vol vúres, da in wirfet man dú kint | |
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