Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
man prn (2685 Belege) Findeb.
| eints urlúges <N>XXIX</N>. Von einer lere <N>XXX</N>. Ein gebet wenne man die juncfroͮwen croͤnet <N>XXXI</N>. Von einer clage <N>XXXII</N>. Wie des | |
| got kam <N>LX</N>. Wie das kint gesehen wart <N>LXI</N>. Wie man sich bereiten sol ze gotte <N>LXII</N>. Wie die jungfroͮwen dienent | |
| si, war si wellent, also geswinde úber tusent mile als man nu einen gedank gedenken mag; pruͤvent, was das varendes si! | |
| und oͮch vil diker beschelte sinú werk alle. Dis sol man tůn mit diemuͤtigen vorhten. Dis lerte mich gottes stimme, wan | |
| underwilen den selben toten súnder. Owe súnder! Wie sere mag man dich beweinen, wan du bist ein morder din selbes und | |
| ist ein dilker goͤtlicher warheit in des menschen herzen. Eb man ime die statte git, so scribet er mit willekor des | |
| ewig schade! Aber owe! Die súndige trehne rúwent mich, die man weinot in homuͤtigem zorne. Da wirt die sele also vinster | |
| si wissent, des si nothaftig sint. Wan das gůt, das man in enthaltet, das wil ich an dem clostere nit haben. | |
| dich nút moͤhte volleloben mit dinem einebornen sune. Herre, mag man dich volleloben? Nein, des vroͤwe ich mich.» Do antwúrt únser | |
| wurde. Das han ich arme dike bevunden. Dis selbe sol man tůn zehant, swenne die boͤsen vliegenden gedenke koment; die verswindent | |
| dem gewissede</KAP> Das bekantnisse sprach zů dem gewissen: «Wie vil man dich smehet und dir pine tůt, das du doch luter | |
| an gůten dingen, das ist ein arbeitende minne. Der mag man nit enbern, wil man mit gotte besitzen die hoͤhsten ere, | |
| ist ein arbeitende minne. Der mag man nit enbern, wil man mit gotte besitzen die hoͤhsten ere, beidi hie und in | |
| und ich iemer stete #.[an dinem dienste si#.]. <KAP><N>XX</N>. Wie man das Ave_Maria sol bevelhen únser vrowen</KAP> Gegruͤsset siestu, himmelschú keyserinne, | |
| So gedenke ich alsus, das billicher were nach rehte, das man minen lichamen zuge zů dem galgen als einen diep, der | |
| enpfahe und ich mit vroͤden bi dir besta. <KAP><N>XXIII</N>. Wie man dem sune danken sol</KAP> Wol mir, ich danken dir, keyserlicher | |
| mohte nie menschen munt gesprechen. Gloria tibi trinitas! <KAP><N>XXVI</N>. Wie man zů gotte vlehen sol in der bekorunge</KAP> Herre Jhesu_Christe, ich | |
| sihet mit grosser ger das rote as an, da mitte man in wil vahen; er sihet aber nit den angel. Also | |
| mit vlisse, so wirstu vroͤden riche. <KAP><N>XXX</N>. Ein gebet, wenne man die jungfroͮwen croͤnet</KAP> Enpfahe, herre, dine brúte und begegene in | |
| geren! <KAP><N>XXXIV</N>. Von der geistlichen spise</KAP> Nach bitterme tranke bedarf man wol senfter spise. Die ufstigende gerunge und die sinkende diemuͤtekeit | |
| er: «Du solt si wol erkennen, so du si sihest; man sol die siechen mit laben, die gesunden sterken, die toten | |
| broken zesamene $t lesen und tilken si mit gotlicheit. Swas man missetůt, das sol man nit lange tragen in dem gemuͤte; | |
| und tilken si mit gotlicheit. Swas man missetůt, das sol man nit lange tragen in dem gemuͤte; damit meret got des | |
| vlisseklich leret; des wirt si vor gůten lúten geeret. Das man die helfelosen armen mit vlisse gerne leret, des wirt das | |
| vorhten mit suͤssem herzen iemer in senftem gemuͤte. So smeket man siner guͤtin. Die reinen minnenden juncfroͮwen die soͤllent vúrbas volgen | |
| aller tugenden, da machent si die edelen crentze von, die man zů der ewigen hochzit tragen sol. Swenne die edelen gerihte | |
| gerihte sint geschehen, da Jhesus_Christus selber dienen wil, so sihet man da den allerhoͤhesten lobetanz. Da sol denne ein ieglich sele | |
| ding haltent gesunt geistlich lebin. <KAP><N>XLV</N>. Von siben dingen, der man fúnfú vindet in himmelrich und zwei in ertrich</KAP> Siben ding | |
| es, das ich ir in ertrich niemer vergesse. Fúnve vindet man in himmelrich, $t zwoͤi muͤssent hie bliben. Das erste ist | |
| kleinliche beginnet und doͤrt niemer ende gewinnet. Das sibende mag man kume mit worten ruͤren, mit cristanem geloͮben mag man es | |
| mag man kume mit worten ruͤren, mit cristanem geloͮben mag man es vuͤlen, wie gros, wie hoch, wie wit, wie wunnenklich, | |
| lichame. Dis hus ist alt, clein und vinster.» Dis sol man geistlich vernemen. In disem hus han ich ein bette, das | |
| armuͤte; das hat in ime vil manige helige guͤte. Wolte man es rehte gebruchen, so hette man es von herzen liep. | |
| manige helige guͤte. Wolte man es rehte gebruchen, so hette man es von herzen liep. Die liebin des richtůmes ist #.[des | |
| geloͤset von allen irdenschen dingen.» Das meinet si: Wie vil man irdenscher dingen hat, das es doch den menschen nit ze | |
| nit taten; das bleip ungewandelt an mir.» «Wa mitte mag man dir den vleken benemen?» Do sprach er: «Hette ich einen | |
| diner lieben můter ze eren und allen den heligen, die man hútte begat in der heligen cristanheit; und allen gottes heligen | |
| ime vollebringen. <KAP><N>LIV</N>. Von vier <FOLIO>(158#’v)</FOLIO> dingen des geloͮben</KAP> Das man cristanliche geloͮbet an got und das man got heilekliche minnet | |
| des geloͮben</KAP> Das man cristanliche geloͮbet an got und das man got heilekliche minnet und das man Jhesum_Christum werliche bekennet und | |
| an got und das man got heilekliche minnet und das man Jhesum_Christum werliche bekennet und das man siner lere getrúwelichen $t | |
| heilekliche minnet und das man Jhesum_Christum werliche bekennet und das man siner lere getrúwelichen $t volget untz in des menschen ende: | |
| volget untz in des menschen ende: des geloͮb ich, das man in disen vier dingen das ewige leben vinde. Wir geloͮben | |
| wir ein cleines vesselin sin, so hastu es doch gefúllet. Man mag ein clein vol vas so dike giessen in ein | |
| der mensche underwilen uswendig enbern. Wie swere das si, vraget man mich. Das moͤhte ich doch mit menschlichen sinnen niemer vúrbringen. | |
| cleine tugende han. Die minne machet liden suͤsse me denne man gesprechen moͤge; und wellen wir got werden glich, so muͤssen | |
| sunne dem luft sin keltnisse und vinsternisse úberwindet, $t das man nit mag gemerken, es sie alles ein sunne. Das kummet | |
| mit gemache da inne wonen solte. Da sach ich zwene man inne, das waren Enoch und Helyas. Enoch der sas und | |
| rede geswigen; ich enmohte nit me da von enpfan, das man offenlich da von sprechen sol mer. Ich sach Sant Gabrielen | |
| #.[herten stroͮwe#.], sin himmelscher vatter wolte es also. <KAP><N>LXI</N>. Wie man sich bereiten sol zů gotte</KAP> Das der vogel lange bi | |
| sitten und machent sich mit ire swindekeit also unbekeme, das man si kume mag erliden, in den lúten ist min urteile | |
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