Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
man prn (2685 Belege) Findeb.
| lit./ strît und minne was sîn ger:/ nu wünschet daz mans in gewer./ sîn herze gap von stôzen schal,/ wand ez | |
| daz beidiu kunde/ hurtlîchen dringen/ und snelleclîchen springen./ bekêric swâ manz wider zôch./ sînen anker ûf dem helme hôch/ man gein | |
| unde breit,/ und reichten vaste unz ûf die hant,/ sô mans zem spers îser bant/ dâ niderhalp ein spanne./ der wart | |
| was allenthalben clâr./ lieht reideloht was im sîn hâr,/ swâ manz vor dem huote sach:/ der was ein tiwer houbetdach./ grüene | |
| triwen, op si wolten/ daz ir site bræhte/ lop swâ mans gedæhte./ küngîn von Averre,/ swie lützel ez dir werre,/ den | |
| worden was sîn wîp,/ daz was sîns halsperges dach./ ahzehniu manr durchstochen sach/ und mit swerten gar zerhouwen,/ ê er schiede | |
| dort der topf:/ lâtz kint in umbe trîben:/ sô lobt manz vor den wîben./ ez muoz noch dicke bâgen/ und sölhe | |
| sagete;/ unt diu verre tagereise/ von Artûse dem Berteneise,/ dâ mann allenthalben vasten liez./ der wirt in mit im ezzen hiez:/ | |
| bat diu juncfrouwe fier/ ab nemen helm untz hersnier./ dô manz von im strouft unde bant,/ Clâmidê wart schiere erkant./ Kingrûn | |
| man zôhs zen vier wenden./ vier ritter mit ir henden/ mans ûf die taveln setzen sach./ ieslîchem gieng ein schrîber nâch,/ | |
| kiusche und der vrâz/ alle gelîche genuoc./ mit grôzer zuht manz für si truoc./ //Môraz, wîn, sinôpel rôt,/ swâ nâch den | |
| die suochet flîzeclîche,/ leider der envint ir niht./ vil liute manz doch werben siht./ ez muoz unwizzende geschehen,/ swer immer sol | |
| ich belîbe/ in iwerem dienste mêre:/ tavelrunder hât unêre,/ ob manz im niht bezîte wert./ ûf unsern prîs sîn ellen zert./ | |
| lazheit riuwen."/ ___frou minne, hie seht ir zuo:/ ich wæn manz iu ze laster tuo:/ wan ein gebûr spræche sân,/ mîme | |
| sô guot/ von den fuozen unz ans houbtes dach,/ daz mans für grôze koste jach./ sîn zimierd was rîche,/ gewâpent rîterlîche/ | |
| ninder kranc./ sîme rîchtuom glîchet niht/ ân den bâruc, swâ mans giht,/ und âne Tribalibot./ man bett in an als einen | |
| Meljacanz dort gewan,/ do’r Keyn sô hôhe derhinder stach/ daz mann am aste hangen sach./ do ez Meljacanz dort erstreit,/ Meljanz | |
| tjost da enpfienc./ diu klage was gar âne nôt:/ ungezalt mans in dâ bôt,/ allen den dies ruochten/ unts ûz ze | |
| gein Meljanzes her./ dâ wârn die burgær ze wer,/ daz mans in danken mohte;/ wan daz in doch niht tohte/ daz | |
| daz gelüppe heiz/ an dem spers îsen weiz,/ die zît manz ûf die wunden leit:/ den frost ez ûzem lîbe treit,/ | |
| ist im wê./ Brumbâne ist genant ein sê:/ dâ treit mann ûf durch süezen luft,/ durch sîner sûren wunden gruft./ daz | |
| grôzem froste komn./ drûf legen moht uns niht gefromn,/ als manz ê drûffe ligen sach:/ daz sper man in die wunden | |
| alrêrst an dr andern naht/ in der sumerlîchen maht./ dô mans küneges frost sus werte,/ die diet ez freuden herte."/ ___dô | |
| müeze,"/ sprach Gâwân. "frouwe, es ist mir nôt:/ wan daz manz iu von hove gebôt,/ sô dient ir mir ze sêre."/ | |
| mir für unbetrogn/ mîn reise alsô mit koste dar,/ daz mans für rîchheit neme war,/ und lât hie ûffe unvernomn/ daz | |
| ___ob ez dâ was, man gap genuoc:/ mit grôzer zuht manz für si truoc./ magt wîb und man mit freuden az./ | |
| velt./ si kêrten für daz hôchgezelt/ an Gâwânes ringe./ op mans iht innen bringe/ daz man se gerne sæhe?/ ich wæn | |
| daz was für tiwer kost erkant:/ ûz Gâwâns kamer truoc manz dar./ dô kômen frouwen lieht gevar./ diu herzogîn liez Cundrîê/ | |
| die werden âzen./ kamerær, truhsæzen, schenken,/ muosen daz bedenken,/ wie manz mit zuht dâ für getruoc./ ich wæn man gab in | |
| die zwên mit witzen,/ si mohtn etswâ dâ sitzen,/ unz manz harnasch von in enpfienc./ ein kamerær dar nâher gienc:/ der | |
| den schœne was geslaht,/ unt des man Gahmurete jach/ dô mann în zogen sach/ ze Kanvoleiz sô wünneclîch,/ ir decheins schœn | |
| grâl komen solde./ ___ir habt gehôrt ê des genuoc,/ wie mann für Anfortasen truoc:/ dem siht man nu gelîche tuon/ für | |
| in Parzivâl./ //___Wie diu wirtîn selbe dan gegienc,/ unt wie manz dâ nâch an gevienc,/ daz man sîn wol mit betten | |
| an den quittin, welchirhande forme du wollis, vnde lichte, ob mans vorsuchte, an manchirleyge vrucht man vunde / das selbe. //Hy | |
| gar hilich vnd datʒ ſinem grabe geſchehent groʒʒev ʒeihen vnd man ſinget ſi an einem ymno von den bihtigaren. Div erſte | |
| wan des povelvolches wirt vil, der fvrſten wenich. Wie moht man einen menſchen erchennen, der ein fvrſt wolt werden in dem | |
| himel vaſen; bi den ſint beʒeichent vier$/ lai dinch, da bi man ſol erchennen die fvrſten wolden werden mit got. Daʒ erſt | |
| ſo ſi hvndert iar gebrinnet. Der vierde ſchad iſt, ſo man der táglichen ſvnde ʒe vil tvt, ſo verhenget got deſter | |
| chleinen loͤchlin, ſo ertrinchent die lvͤte niht; iſt aber daʒ manʒ niht vʒ ſchepfet, ſo werdent die vͤnden oben hin in | |
| vͤnden oben hin in ſlahen. Der ander himelvaſ, bei dem man die fvrſten erchennet $t mit got, daʒ iſt daʒ ſi | |
| des rehten loneſ mer. Der dritte himelvas, daʒ iſt ob man in ein ampt enpfilhet, des pflegent ſi gar wol vnd | |
| iſt div boſe dinch gern tæte, voͤrht ſi niht daʒ man ſi incharchert oder daʒ ſi vor den lvten ʒe ſchanden | |
| dem erſten. Dv biſt alſ gedultich alſ ein hunt, ſo man den ſtraichet ſo ſwiget er, ſo man in denne ſleht | |
| ein hunt, ſo man den ſtraichet ſo ſwiget er, ſo man in denne ſleht ſo grinet er. Daʒ du getultich biſt | |
| daʒ dv alſ vngedultich biſt, daʒ iſt da von daʒ man dir niht libeſ tvt. Der dich ſlvge mit ſtechen, daʒ | |
| der dir iht tete vnd gebeſt lon dar vmb daʒ man dir etwaʒ tete. Daʒ dritte, daʒ dv die geſeʒede dineſ | |
| in dem vervlvchten lande, di ſint vʒen ſchone, vnd ſo man ſi vf ſnidet ſo ſint ſi nivr ein aſche vnd | |
| von in geſchriben, $t daʒ ſi daʒ ertrich verſlichet, daʒ man ir nie vant ſo tivr ſo vmb ein har. Ze | |
| mal, daʒ du dich nimmer alſo welleſt vʒ bieten, daʒ man dich niht getvrre gehæiʒʒen getvͦn. ‘Brvder, eʒ iſt gar ſwær, | |
| niht getvrre gehæiʒʒen getvͦn. ‘Brvder, eʒ iſt gar ſwær, daʒ man gehorſam ſi.’ Nv ſich, got dem waʒ auch ſwær, daʒ | |
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