Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
man prn (2685 Belege) Findeb.
| genesen./ Ich wil immir me wesen./ Zo constantinopole werohaft./ Daz man sit biz an den tomis tach./ Daz he ze constantinopole hat | |
| heiz he uore gan./ In ire gewande lossam./ Do zierede man megede vnde wif./ Mit ulize den iren lif./ Si trogin | |
| uoris flamme./ Dar uz uoren dicke./ Die ureislichen blicke./ Sach man an deme konin man./ Dar ne mochte nemam zo gegan./ | |
| immir samfte mag leuin./ Der dich nerin wolde./ Do cronete man in mit golde./ Vn̄ leh ime ein lant dar./ Do | |
| riche./ Her wider ze bare uf den sant./ Dar uromete man ros un̄ gewant./ Vn̄ alliz dat indeme kiele was./ Die | |
| Wie wol in des geluste./ Manigin warhaftin man./ Die ros man satilin began./ Widir heim in ir lant./ Do reit vffe | |
| an trinkene. Des ufhaldens gap plato eine maze vnde sprach. Man sal nicht ezzen noch trinken wan so in sere gelustet. | |
| sah dâ in dem wale/ manigen schilt verhowen./ dâ mohten man scowen/ di kriechischen recken/ mit den scarfen ecken/ di helme | |
| //Aber hüget mir der muot!/ zwâr, ez meijet meijen bluot:/ man sicht ûf dem zwîe/ Bollen, die sich went ûf tuon;/ | |
| übergüldet nâch dem liehten schîne,/ wol gewürket von sethîne,/ daz man niht erwerden siht,/ Der daz himelbrôt beslozzen/ hât, daz ie | |
| der gnâden zîte/ funden wart, der dich so vrîte,/ daz man dir vil guotes giht./ //Dîn lob nieman überstîgen/ mag, doch | |
| muost du gnâde schenken/ von dem brunnen unde trenken,/ den man aller wîsheit giht./ //Ûzzer der prophêten munde/ vil man dînes | |
| den man aller wîsheit giht./ //Ûzzer der prophêten munde/ vil man dînes lobes funde,/ der darnâch wol suochen kunde/ unde volleklîchen | |
| ein ritter, der sin tage mit armüt hie verzeret?/ //Sit man nü hasset armuot, $s so wer ich gerne rich/ daz | |
| nü hasset armuot, $s so wer ich gerne rich/ daz man mich bij den hochgeborn $s hette ein wenig wert./ Got, | |
| gescheide ân herzeleit./ Der Minne dienen ist ein nôt,/ die man wunderkûme tragen mag./ durh si lîdet meniger tôt,/ der ir | |
| riuwe manicvalt./ ine bin so alt der jâre niht,/ so man mich grâ des hâres siht!/ Mir ist der muot versêret | |
| des hâres siht!/ Mir ist der muot versêret sô,/ daz man mich niemer rehte frô/ gebâren siht, wan sam der tuot,/ | |
| der tuot,/ der niht erwern mag sîn guot/ âne flêhen, wan füere imz hin:/ der lachet herûz und grinet hinin./ //* | |
| lachet herûz und grinet hinin./ //* Alse selher smiere siht man vil/ * von mînem munde sunders herzen gir./ ich tuon | |
| ez ist ein jæmerlicher strît,/ der niht anders trôstes gît:/ wan danne an dem ende tôt gelît./ //Nu bit ich got, | |
| sîn ding reht anevie,/ daz ez im dike wol ergie./ Wan vindet lîhte der ein teil,/ dien niemer wil gevolgen heil;/ | |
| var./ Wie solde ein als sælig wîb/ gewinnen iemer herzesêr?/ wan nennet sî doch leitvertrîb!/ si ist alles wunsches gar so | |
| doch leitvertrîb!/ si ist alles wunsches gar so hêr,/ daz man si erkennet daz beste wîb:/ waz wil diu liebe lobes | |
| næme ir minneklichen gruoz/ für menger werden frowen pîn,/ die man doch hôhe nemmen muoz./ swie mir daz herze habe gegâht,/ | |
| wort so merken wil,/ des mîner frowen wær ze vil./ Wan sol niht als kündig sîn!/ und ob ein lôser vâre | |
| den zühten hân,/ daz er daz heizze niwan guot,/ swaz man von rehter liebe tuot./ //Ôwê, daz ich tumber man/ so | |
| mîn frowe alleine treit!/ Daz wân alse guote man,/ daz man an leichen ir genôz/ niemer$/ mêr gevinden kan:/ ir kunst | |
| senelichiu nôt,/ wie dû mih fröiden hâst behert!/ Grâlant, den man gar versôt,/ wart nie grœzzer nôt beschert/ danne mir, ich | |
| und ûf die sîne weide./ Wol gezieret stânt diu velt;/ man hœret kleiner vogelîn schal:/ schône singet lerche uber heide./ Ich | |
| knopf ûf brust erknellen:/ du slah die stahelbîzzen nâ,/ daz man ez ûf Kolmârer hüeten hœre erhellen./ nieman lâ dir laster | |
| Wie getorst er überlût/ werden alder ie komen dar,/ dâ man sach die tenze rifelieren?/ Dâ muos er den troialday/ selbe | |
| ze schalle, ze ruome,/ semmer Elsen lîb unde ir sêle:/ Wan muoz mich an sîner schar vinden./ her Kuonze, der ist | |
| niht mêre!/ er tanzet wol, so Kuonze daheime slâfet./ Swâ man tanzet alder springet,/ da ist er vor in allen./ mit | |
| schalle und ze ruome,/ sammir Elsen lîp unde ir sêle!/ Wan muoz mich in sîner schare vinden:/ her Kuonz ist ain | |
| gezieret stât diu grüene heide:/ daz loub uber eggen/ kiuset man bî den tolden wunneklîche./ Jâ tuont uns die dörpel vil | |
| mag ich ginesin:/ arges ist sî so frî./ //Mich dunket, man sæhe/ mîn frowen wolgetân,/ der mir mîn brust ûf bræhe,/ | |
| Ich mochte sî so recht geschowen wolgetân./ wa wart ie man $s so fröiden vol?/ Die wîle lâgen mîn arme ûf | |
| $s und swer was dâ/ Und half alt riet, daz man mich brâchte für sî./ daz tâten hôhe liut, der frume | |
| ze herren ger,/ des heizzet er $s bischof Heinrîch./ //Waz man wunnen hœrte und sach, do voglîn schal/ so suozze hal | |
| voglîn schal/ so suozze hal $s den sumer clâr!/ Des man schœne frowen sach sich dike ergân,/ des werde man $s | |
| war./ Wan swæriu kleit, diu leiten sî do hin,/ des man sach, wie wîblîch wol si sint gestalt,/ und manigvalt $s | |
| ouch dike bergent sî/ und sint in dien stuben, des mans selten sicht./ wen tæte daz nicht $s vil frœden frî?/ | |
| ê was./ we mir doch daz $s ze herzen gie!/ //Man gicht, mir sî nicht als ernstlîch wê nach ir,/ als | |
| var,/ tæt mir so gar $s wê minne bant./ Daz manz nicht an mir sicht, doch lîde ich nôt,/ daz füegt | |
| ich gar $s lieblîch vergeben ir,/ Gruozte sî mich, als man friunde grüezzen sol:/ so tæte si wol. $s si sündet | |
| si daz? $s daz si iemer sælig sî!/ //Wa vunde man sament so manig liet?/ man vunde ir niet $s in | |
| iemer sælig sî!/ //Wa vunde man sament so manig liet?/ man vunde ir niet $s in dem künigrîche,/ als in Zürich | |
| dem künigrîche,/ als in Zürich an buochen stât./ Des prüevet man dike da meister sang./ der Manesse rank $s darnâch endelîche,/ | |
| sanges,/ die herren guot, hânt zemne brâcht./ Ir êre prüevet man dabî./ wer wîste sî $s des anevanges?/ der hât ir | |
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