Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
man prn (2685 Belege) Findeb.
| êren;/ daz ist ouch in erborn wol an./ sang, dâ man dien frowen wolgetân/ wol mitte kan $s ir lob gemêren,/ | |
| so schœne?/ dur sî wirt sô vil süezzekeit,/ dur sî man wol singet unde seit/ so guot geticht und süez gedœne:/ | |
| frowen/ tragent alle hüete breit./ Wan ir minnenklichen var/ mag man gar $s selten geschowen,/ sô si ir hüete hânt ûfgeleit./ | |
| hüete hânt ûfgeleit./ Mangen wær diu zît gar unverdrozzen,/ sæhe man dike ir wengelîn/ und ir liechten ougen schîn./ wan wærin | |
| sach schœne frowen,/ ez gienge in mînes herzen grunt./ Swaz man in der welte sicht,/ wan mag nicht $s so gerne | |
| in mînes herzen grunt./ Swaz man in der welte sicht,/ wan mag nicht $s so gerne schowen,/ daz ist mir wol | |
| tuot mir gedrange,/ so ich si sihe so wandels frî./ //Man gicht, wes ich achte an ir:/ sî sî mir $s | |
| ich wart ir wachtære!/ noch wendent unsir swære:/ den tag man kündet dur diu horn.’/ //Ich was, dâ ich sach/ in | |
| daz ir hulde gegen mir kleinet.’/ //Sî swigen darzuo,/ daz manz verre vernam in kurzer stunde./ dar kam dörper vil mit | |
| guotes gunde:/ ‘trinkint unde sint mir bî hiute alle;/ Helfe man im, so helfent mir ouch sêre,/ daz ich vor Ellen | |
| sanfte./ dô diu amsel kamfte/ mit der nahtegal, do hôrte man süezziu liet;/ und die frowen schœne/ dô die minner mochten | |
| gegest, daz er êre hât:/ in schœner wât $s mag man in nû wol sehen./ Rôt, brûn, gel, blâ, wîz, grüene | |
| diu vogillîn,/ diu sehent so liechten schîn;/ mit dien sol man frœlîch sîn./ swie schœn diu zît sint, trüebe ist mir | |
| der gluot./ herbest tuot $s in baz danne sumer ê./ Man slecht nû so manig vê,/ des vint man/ guotiu krœsiu, | |
| sumer ê./ Man slecht nû so manig vê,/ des vint man/ guotiu krœsiu, houbt und vüezze/ und och süezze $s hirn | |
| bluomen, und der sunne küen/ sîs schœnen glanz./ dâbî sicht man boume blüen,/ dâ wir under suln schowen/ schœner frowen $s | |
| schœner frowen $s mangen tanz./ //Ez ist ougenwunne hort,/ sô man schœne frowen sament/ in dien boungarten sicht gân./ Dâ hœrt | |
| schœne frowen sament/ in dien boungarten sicht gân./ Dâ hœrt man ir senften wort,/ wan si sich so wîblîch schament,/ sô | |
| si sich so wîblîch schament,/ sô ir achtent junge man./ Man sicht dâ an in/ so lôs gibærde, daz der manne | |
| wirt frœlich gar./ ê der sumer uns irschin,/ dâ was man der wunnen âne/ und ûf plâne $s manger var./ //Man | |
| man der wunnen âne/ und ûf plâne $s manger var./ //Man sol billîch fröide hân:/ sumer ist so rechte schœne/ alles, | |
| stêt ûf minne ir sin!/ Iuch kumt diu erne rechte:/ wan tuot iuch zemen în./ Da sagent spel, ir jungen man,/ | |
| iuch zemen în./ Da sagent spel, ir jungen man,/ diu man wol âne lernen kan./ statte machet lîchte, dams iu da | |
| von êrst in leit,/ Ez wirt darnâch ir lachen,/ so man do spel giseit,/ Als man ûf strô sol sagen,/ da | |
| wirt darnâch ir lachen,/ so man do spel giseit,/ Als man ûf strô sol sagen,/ da dirnen sint gemeit;/ Ob sî | |
| bluomen lachent gegen dem meijen,/ der manigem herzen frœde gît./ //Man hœret süezzekliche dœne,/ swer sich des morgens wil irgân,/ Und | |
| ûf die vîrtage./ Swiem arebeit in erne/ hât, doch hât man dâ frœlichen muot:/ gerne/ pfligt man dâ so lôser sage./ | |
| erne/ hât, doch hât man dâ frœlichen muot:/ gerne/ pfligt man dâ so lôser sage./ Wan dar kumt sô/ manig stolziu | |
| Wan dar kumt sô/ manig stolziu dirn und knappe, des man dô/ wirt frô./ ir singet dan sô vil süezzeklîche hô,/ | |
| stunden –, $s ôwê, wâ ist ir trôst?/ //Wes sol man beginnen,/ sît nu muoz der sumer hinnen,/ der so mangiu | |
| nu muoz der sumer hinnen,/ der so mangiu wunne bar?/ Man sol leider trûren:/ süezziu zît, diu wellent sûren,/ trüebe werdent | |
| alder ouch betwingen sî!/ //Wunne wil unwunne schône verdringen,/ daz manz hœrt und sicht wol, swers nimt war./ secht, ob daz | |
| heizzet einer twer, der trüebt die tage clâr./ Darnach wirt man snêwes und rîfen schier gewar./ winter bringet uns sorge her | |
| wunnen bar $s werdent diu lant so gar./ //Sô sach man ouch dike an schœnen frowen/ wunnen mêr danne man nu | |
| sach man ouch dike an schœnen frowen/ wunnen mêr danne man nu muge geschowen:/ sî bergent nu keln blank unde nekelîn/ | |
| houbit, wîzze hende ouch dike./ winter wendet uns süezzer ougenblike./ man sach dur klein ermel blanker arme schîn./ Sô sach man | |
| man sach dur klein ermel blanker arme schîn./ Sô sach man in wîblîch stên ir kleinen lîn./ nû went siu sich | |
| hân:/ ûf den wân $s dinge ich noch sender man./ //Wan mag frœlîch schowen/ tage clâr $s und mange var,/ anger | |
| bekleit $s und heide breit,/ und den plân $s sicht man $s ouch wunnenrîch./ Nieman kan des sumers wunne volzellen./ schœn | |
| haben wil:/ sumer nie $s verlie, $s er enfröite sô./ Man hœrt dike an tenzen hôhe singen/ und dur boume erklingen/ | |
| vertreit!/ //Nu wil der sumer hinnen,/ ôwê, dast mir leit:/ man sach in sînem grase dike schœne frowen gân./ Der winter | |
| vor arge gar behuot./ //Enkein ding mag so guot sîn,/ man vindet wol daran,/ daz man spreche: ‘enwær daz, so wære | |
| ding mag so guot sîn,/ man vindet wol daran,/ daz man spreche: ‘enwær daz, so wære ez volkomen gar.’/ Wan diu | |
| ez mag sich mêr gefüegen,/ ob wir uns scheiden, ê mans werde gewar.’/ ‘Frowe, daz sol sîn:/ wir sun uns lân | |
| hinnan sol./ Er was so manger wunnen rîch,/ des hôrte man vogil dœne/ klingen so wol./ Nu sicht man trüebe tage:/ | |
| des hôrte man vogil dœne/ klingen so wol./ Nu sicht man trüebe tage:/ daz trüebet muot./ doch ist mîn meistiu klage,/ | |
| stêt so wol geblüemet/ diu heide in sumerlicher wât,/ des man vil von wunnen sicht./ Des wirt si wol gerüemet/ von | |
| ist sî volgestet nicht,/ Ê daz da mêr geschicht:/ daz man ouch frowen sicht/ da gân lôslîche./ so ist sî dan | |
| da gân lôslîche./ so ist sî dan gastunge rîche,/ daz man ir volles lobes gicht./ //Swa manig wîblich bilde/ zesemne gêt, | |
| sich diu welt nu stellet gar ze wunnen:/ des sol man mit in wesen $s frô./ Nu stêt mîn herze leider | |
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