Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
man prn (2685 Belege) Findeb.
| diu schœne/ lobten mit gidœne./ wer klegte nicht, $s daz man ensicht $s noch hœret,/ daz uns ê machete frô?/ //Doch | |
| hôhen muot./ Uns tete ê winter sorgen vol,/ nu mag man frœlîch leben/ den sumer guot./ Man sicht so mange schœne,/ | |
| sorgen vol,/ nu mag man frœlîch leben/ den sumer guot./ Man sicht so mange schœne,/ so hœret man/ der voglîn süezzen | |
| den sumer guot./ Man sicht so mange schœne,/ so hœret man/ der voglîn süezzen dœne./ ach, solte ich gân/ mit mînem | |
| $s uberal $s des muoz zergân./ Ich klage noch mê:/ man sach frowen lôslîch gân/ ûf den plân/ des nu nicht | |
| ûf, knechte,/ und ouch rechte/ stolze dirne schœne,/ lœne guote man iu da gît./ Dar kumt manig schœniu schar:/ wol im, | |
| secht, daz tuot in sorgen bar./ //In der erne/ pfligt man gerne/ fröide und wilder sinne,/ wan da huote ist nit | |
| manger wunnen spil./ Wê, wie ist erne rechte so guot!/ wan so wol gesellen tuot/ knappen kluoge/ wol mit fuoge/ zuo | |
| $s und brâten veiz/ und würste heiz, $s swie vil man gert./ Des werdent dâ die knappen geil./ einer sprichet: ‘siude | |
| //Doch was mangem minner baz,/ do sumer was, $s sît man nu nicht/ der wunnen sicht, $s die man sach dô,/ | |
| $s sît man nu nicht/ der wunnen sicht, $s die man sach dô,/ Dô man sach die bluomen stên/ und frowen | |
| nicht/ der wunnen sicht, $s die man sach dô,/ Dô man sach die bluomen stên/ und frowen gên $s so sumerlîch/ | |
| so sumerlîch/ $p/ $p/ hende wîz, ir neke clâr/ sach man ouch bar: $s der liechte schîn/ muoz tiure sîn $s | |
| dike swechet sich,/ Wan sî so mangen twinget dar,/ da man in tuot so fröiden bar./ in wirt ir helfe ouch | |
| pflegen züchte/ und ouch bescheidenheit:/ Wer tæt des nicht? $s man sicht $s so stolzer früchte/ nicht in der welte breit./ | |
| gân/ Und nîgen ir zarten gruozze/ und nemen war,/ daz man schowen/ mag an frowen/ lieblich wunne gar./ //Doch swen Minne/ | |
| minnen balt./ Wan sorgent sî, wie ez uns irgê?/ wirt man sîn gewar, so komen wir in nôt./ nu welle got, | |
| vol./ Ez tuot baz $s herzen ougen nicht,/ swie vil man weltlich wunnen sicht,/ sam frowen wolgitân./ daz kan $s nieman | |
| herzen grunt:/ der stunt $s mag er wol sehen,/ daz man in jehen $s sol/ gar hôhez lob so wol./ //Diu | |
| sîn,/ der kan enstân/ loblichen schîn,/ der sanfte tuot./ //Swa man der $s welte prîs wil begân,/ da muoz man schœne | |
| //Swa man der $s welte prîs wil begân,/ da muoz man schœne frowen hân:/ da enist hof anders nicht./ und sicht | |
| frowen hân:/ da enist hof anders nicht./ und sicht $s man da schœne frowen,/ da mag man schowen $s wol/ den | |
| nicht./ und sicht $s man da schœne frowen,/ da mag man schowen $s wol/ den hof vil êren vol./ Ich bin | |
| so stênt ir sitte wol./ wîb sint lobelîche guot,/ des man si loben sol/ vürs meien zît./ //Ez wirt von $s | |
| lobe dike tuot/ lieblîch guot. $s ja wol dien frowen!/ wan mag an in schowen $s so süezzen schîn;/ wan mag | |
| frowen!/ wan mag an in schowen $s so süezzen schîn;/ wan mag bî in wol frœlich sîn./ //Sô stênt schône $s | |
| houbt, kelen, nak, ir kinne,/ ir brüstel, ir ougen, des man sol/ wol $s dar $s war $s gerne nemen./ Der | |
| sende ger./ Ez ist klein $s nicht, $s daz guot man sicht/ an schœnen wîben. $s ez kan trîben/ leit wol | |
| ir dienste nicht,/ swiem geschicht, $s er müezze danne sterben./ wan mag gerne werben $s umb diu wîb:/ si hânt so | |
| stênt in wîblich kleit./ breit $s sol $s wol $s man ir wunne machin: mannes ougen/ werdent tougen $s lieblîch vol | |
| si mir gebôt,/ daz ich mîne sinne/ Dâ bewante, dâ man mich verderben wil./ hey, minnen spil!/ durh dich lîde ich | |
| frô! $s lebt sô, $s daz iuch got hôhgemüete gebe!/ Man sol $s sich wol $s mit fröiden fröwen der sumerzît:/ | |
| diu val $s den winter ê sint gewesen,/ da siht man ze ringen $s ûf dringen $s klêbluomen vil./ //Nu wol | |
| sîn./ In wil mich von ir scheiden niht./ ist, daz man mich in sorgen siht,/ waz darumbe? ez kumt noch, daz | |
| mich in sorgen siht,/ waz darumbe? ez kumt noch, daz man mir fröiden giht./ //Hey, süezzer meije,/ dîn kunft uns gît/ | |
| süezzer meije,/ dîn kunft uns gît/ vil wunnen breit,/ die man da heizzet leitvertrîb./ Von dîme geheie/ der anger lît/ gar | |
| daz niht wunder,/ son weiz ich frömder dinge niht,/ daz man darunder/ hie bisunder/ dike frô mich siht./ Refr.: Deilidurei faledirannurei/ | |
| vil nâ./ //Daz diu zît ist also schœne,/ dâvon siht man nû die heide/ wol geblüemet und den walt./ Darzuo singent | |
| Triuwe die krône: si ist daz alre beste kleit,/ daz man an sich gesnîden kan; $s si gestet wol vor aller | |
| $s si gestet wol vor aller edelen wæte./ Wie wol man sich gekleidet hât/ mit golde, mit sîden und mit aller | |
| Got, der ist untriuwen gehaz:/ er geschuof und hiez, daz man getriuwe wære./ geloubent mir, wer haltet daz,/ der wirt ze | |
| und sînen strengen zorn hin$/ geleite?/ Daz ist erbermde, als man giht:/ diu wolt gote ûz herzen nie bekomen niht,/ ê | |
| wol, $s daz er uns lôste mit sîme tôde, als man uns seite./ Wir müesten alle verlorn sîn,/ wær uns sîn | |
| wâr,/ daz kein unmâze nie gewerte niht drîzeg jâr:/ darumbe man gerne phlegen sol $s der rehten mâze, daz ist wîslîche./ | |
| schaffet, daz wir dir volgen nâch in werendez leit,/ da man sich gerne hüeten vor $s solte unde haben guoter liute | |
| hüeten vor $s solte unde haben guoter liute rât,/ Wie man dir gesiget an,/ so daz man niht in dînem dienest | |
| guoter liute rât,/ Wie man dir gesiget an,/ so daz man niht in dînem dienest ersturbe./ gedenkent, frouwen unde man,/ wie | |
| man,/ der niht könde vrœlich werden, wan von wîben./ wan man si niht wan bliket an,/ daz kan ûz herzen herzeleit | |
| //Waz hât der fröiden meisten hort/ an dirre welte, dem man billîch guotiu wort/ sol sprechen, sô man beste kan, $s | |
| dirre welte, dem man billîch guotiu wort/ sol sprechen, sô man beste kan, $s ze lobe, ze êren und ze wirdekeite?/ | |
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