Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
man prn (2685 Belege) Findeb.
| an dem herzen min muost du mir wol gevallen./ swa man frouwen prüeven sol, da muoz ich für dich schallen,/ an | |
| jach, si lite ez gerne,/ daz ich ir taete, als man den frouwen tuot dort in Palerne./ /Daz da geschach, da | |
| der aventiure!/ erst iemer saelic, der si siht,/ sit daz man ir des besten giht;/ si ist also gehiure./ elliu granze | |
| sich behuot;/ ich hort nie wip so wol geloben, als man si tuot./ /Isalde wart so schoene nie/ noch Djone, diu | |
| /Ginover uz Britanjelant,/ die Artus het ze wibe erkorn,/ die man in hoher tschoie ie vant,/ der brahte uz Provenze ein | |
| golde,/ als ez got wünschen solde,/ krus alsam die siden:/ man mehte si wol liden;/ swa minne waer genaeme,/ diu liebe | |
| borte ligen smal,/ vil wol gesenket hin ze tal,/ da man ir reiet an dem sal;/ da ist ir lip gedrollen,/ | |
| Schotten vil $s an ir gelouben staete./ ze Norwaege bedarf man wol $s für kelte guoter waete./ /So hat ouch der | |
| die wóchen./ /Heia, Tanhusaere,/ la dir niht wesen swaere!/ /Swá man nu sínge,/ froéliche springe,/ /Heía nu heí!/ (heía nu heí!)/ | |
| zel ich zem ersten an/ den keiser Friderichen./ owe daz man niht vinden kan/ in allen tiutschen richen/ /Einen künec, dem | |
| dem riche strebte./ /Nu ist aller schal gelegen./ wa siht man noch erglesten,/ als man bi künegen hat gepflegen,/ den kunden | |
| ist aller schal gelegen./ wa siht man noch erglesten,/ als man bi künegen hat gepflegen,/ den kunden und den gesten?/ /Uz | |
| zunge in wol erkennet./ /Het er tusent fürsten guot,/ seit man in tiutschen richen,/ daz vergaeb sin milter muot/ und taet | |
| kleine gar –/ die nu nach lobe ringen./ /An den man ie des besten jach,/ Heinrich der Mizenaere,/ der sine triuwe | |
| enwil si niht enbern./ /Staeter dienest der ist guot,/ den man schoenen frouwen tuot,/ als ich miner han getan./ der muoz | |
| diu diehel, reitbrun ist ir meinel,/ ir sitzel gedrollen./ swes man an frouwen wünschen sol, $s des hat si gar die | |
| ir minne./ Stet hoher, lat slichen/ die schoenen! der sol man ze rehte entwichen./ waz kan ir gelichen?/ des waene ich | |
| mir da waere./ Ich wold e haben da genuoc, da man mich wol erkande,/ e$’ch bi den frömden hete niht, geloubet | |
| mir zerunnen –/ die banekent bi den frouwen./ Des darf man mich niht zihen, $s ich birse niht mit winden,/ ich | |
| ouch niht mit valken, $s in mac niht fühse gejagen;/ man siht mich ouch niht volgen $s nach hirzen und nach | |
| mich darf ouch nieman zihen $s von rosen schapel tragen;/ man darf ouch min niht warten,/ da stet der grüene kle,/ | |
| herren niht enwart, $s daz müeze got erbarmen!/ des git man mir des goldes niht, $s daz man da füert von | |
| erbarmen!/ des git man mir des goldes niht, $s daz man da füert von Walhen./ Die herren teilentz under sich; $s | |
| wir, die armen,/ wir sehen jaemerliche dar, $s so fült man in die malhen./ So kumt uns anderthalben $s von Dürngen | |
| lone./ /Ich solde wol ze hove sin, $s da horte man min singen./ nu irret mich, dazz nieman weiz: $s in | |
| sol der edele man,/ und sint von manger ungenuht,/ die man dar an erkennen kan./ Diu zuht ist sicherlichen guot,/ und | |
| sümeliche gern;/ daz ist ein ungewizzen danc,/ der unzuht solte man enbern./ Etlicher über den becher siht,/ so er trinket, daz | |
| enstet niht wol;/ den habet für einen degen niht,/ da man den besten haben sol./ E daz ir trinkt, so wischt | |
| ein kürsner phliget,/ wie selten sich der wol gereget,/ da man den heiden an gesiget!/ Und die sich uf den tisch | |
| enstet niht wol;/ wie selten die die helme wegent,/ da man frouwen dienen sol!/ Ir sült die kel ouch jucken niht,/ | |
| dem ist niht bezzer zuht bekant./ Ob daz geschihet, daz man muoz/ drin setzen ein schüzzelin,/ in wirdet aller zühte buoz,/ | |
| dan der spise ezzen alze vil;/ ez ist waeger, daz man hunger dol,/ der niht siech werden wil./ Von überezzen kumt | |
| brot noch tranc./ Swer machet eine hochzit,/ swie manege traht man git,/ da mac kein wirtschaft sin,/ da ensi guot brot | |
| kein wirtschaft sin,/ da ensi guot brot unde win./ Swa man des schachzabels gert/ und swa manz von hunger mert,/ da | |
| brot unde win./ Swa man des schachzabels gert/ und swa manz von hunger mert,/ da mac kurzwile gevallen niht/ und ist | |
| e daz si komen zuo ir tagen,/ den kinden sol mans niht versagen./ Swer alle zuht behalten kan/ und lat die | |
| //Gedæhte mans ze guote niht,/ von dem der werlde guot geschiht,/ sô | |
| wil, der missetuot./ //Ich hœre es velschen harte vil,/ daz man doch gerne haben wil:/ dâ ist des lützelen ze vil,/ | |
| haben wil:/ dâ ist des lützelen ze vil,/ dâ wil man, des man niene wil./ //Ez zimet dem man ze lobene | |
| dâ ist des lützelen ze vil,/ dâ wil man, des man niene wil./ //Ez zimet dem man ze lobene wol,/ des | |
| tugendet leben,/ ez kan wol lebene tugende geben;/ wan swâ man hœret oder list,/ daz von sô reinen triuwen ist,/ dâ | |
| niemer anderswâ/ sô sêre noch sô wol sô dâ,/ dâ man von herzeliebe saget/ und herzeleit ûz liebe claget./ liebe ist | |
| nie./ liep unde leit diu wâren ie/ an minnen ungescheiden./ man muoz mit disen beiden/ êre unde lop erwerben/ oder âne | |
| iemer mêre/ uns lebenden leben und niuwe wesen;/ wan swâ man noch hœret lesen/ ir triuwe, ir triuwen reinekeit,/ ir herzeliep, | |
| ir tôt der lebenden brôt./ //Und swer nu ger, daz man im sage/ ir leben, ir tôt, ir vröude, ir clage,/ | |
| dicke schaden an/ und ist ein veiclîcher site;/ hie vâhet man den bern mite:/ der richet einzele schaden,/ unz er mit | |
| der enpfienc in tugentlîche/ und mit im al die sîne./ man bôt dâ Riwalîne/ den anpfanc und die êre,/ daz ez | |
| und edeliu herze ervröuwen sol,/ des was diu sumerouwe vol:/ man vant dâ, swaz man wolte,/ daz der meie bringen solte:/ | |
| sol,/ des was diu sumerouwe vol:/ man vant dâ, swaz man wolte,/ daz der meie bringen solte:/ den schate bî der | |
| jene under bluomen anderswâ;/ diu linde was genuoger dach;/ genuoge man gehütet sach/ mit loupgrüenen esten./ von gesinde noch von gesten/ | |
Ergebnis-Seite: << 36 37 38 39 40 41 42 43 44 45 46 >> |