Belegarchiv/Konkordanz
Die hier aus dem elektronischen Belegarchiv ausgegebenen Stellen bilden den durch halbautomatische Lemmatisierung von digitalisierten Volltexten gewonnenen Kern einer umfassenderen Beleggrundlage, die für die Ausarbeitung des Mittelhochdeutschen Wörterbuchs verwendet wird. Bei der Benutzung des elektronischen Belegarchivs ist stets zu beachten, dass es Stellen enthalten kann, die anderen Stichwörtern zuzuordnen sind.
man prn (2685 Belege) Findeb.
| $s und ir gemüete ie valscher tât entseite./ Die sol man an der welte gar/ für alle crêatûren hie wol êren,/ | |
| bœse tât./ diu kerge lêret vil der bœsen fünde,/ damitte man mag erzürnen got/ und brechen sîn vil hôch gebot./ diu | |
| ouch diu wîp wol wirden kan./ guot muot machet, daz man niht verzaget $s an gotte, daz hân wir dike wol | |
| muot den liuten dike fröide sendet./ guot muot machet, daz man lange lebt,/ guot muot ouch dike nach êren strebt./ guot | |
| Darumbe gedenket ein bœs wiht:/ ‘gib süezze rede, sô getriuwet man an dir niht,/ daz dû ein valschez herze habist $s | |
| //Man sol hœren süezzez singen/ in dien ouwen uberal,/ Lobelichen sang | |
| wellest mich genâde wern./ //Gewalt noh mangem angesiget,/ daz hœret man die wîsen jehen,/ Da man genâde niht enpfliget:/ daz solm | |
| noh mangem angesiget,/ daz hœret man die wîsen jehen,/ Da man genâde niht enpfliget:/ daz solm an mîner frowen spehen./ Diu | |
| anger und den plân./ diu zît sich verkêret,/ dâvon siht man ir gemüete kumberlîche stân./ //Sît der winter twinget/ und ze | |
| ouch ein sælig wîb!/ swie mir ist ungelungen,/ doh sol man wizzen, daz vil tugende hât ir werder lîb./ //Swie mir | |
| von ir niht fröide gan!’/ //Meie kumt mit maniger schœne,/ man hœrt kleiner vogel dœne/ in dien ouwen uberal./ Wunneklichez ist | |
| vogel dœne/ in dien ouwen uberal./ Wunneklichez ist ir singen,/ man siht durh daz gras ûf dringen/ vil der bluomen âne | |
| heide von im geselwet lît,/ des waldes hœhe grîse siht man gar./ Diu kleinen vogellîn sint ouch geswigen,/ des winters twingen | |
| âne mâzze./ si kan die rehten strâzze/ gewîsen wol,/ die man ze fröiden pfaden sol./ Ez lît hôhiu kunst an ir | |
| minnet, hî, wie dâ zerstiebent/ die sorge von der liebe!/ wan spürt da minnediebe,/ daz tougen lieb/ ist tougenlîch ein minnedieb./ | |
| liebe gît,/ si hât ir liebes dur liebe alle zît./ wan sol nach liebe ersterben/ ald lieb mit liebe erwerben./ diu | |
| wære daz getân!/ ûf genâde stêt mîn muot vil hô./ Wan sol ungemach/ mit gedulde lîden./ wol mich, daz ichs ie | |
| ouwe, die sint val,/ Dâbî anger und diu heide,/ die man sach in liehtem kleide/ in den landen uberal./ Dâbî klage | |
| sîn gewalt,/ der in lande wil begrîfen/ manig herze, daz man ê in fröiden vant./ Daz klage ich und klage ein | |
| grüener varwe lît,/ sôst geblüemet berg und tal./ Dâbî hœrt man süezze dœne/ von den kleinen vogellîn./ in der blüenden blüete | |
| darzuo der snê,/ der sol nû ze fröiden grîfen,/ sît man siht den klê./ Sôst mîn wunne/ gar ein reine, sælig | |
| ist ze fröiden wol gestalt:/ fröit iuch, junge und alt!/ Man hœrt ûf dem blüenden rîse/ vogel singen in ir besten | |
| gruonet und diu liehte heide,/ des stêt wunneklîch ir ougenweide./ wan siht allenthalben ûf dem plân/ vil der bluomen stân./ //Helfent | |
| der sumer sich da zer./ Frankrîch het den plân,/ den man siht in trüebem schîne:/ rîfe tuont in wê/ bî der | |
| trôst gegen fröiden tôt./ //Diu zît ist so wol gestalt,/ wan siht dur daz gras ûf dringen/ vîol unde rôsen rôt./ | |
| unde rôsen rôt./ Dâbî loubet uns der walt,/ sô hœrt man die vogel singen/ suozze, als in diu zît gebôt./ In | |
| ein paradîse,/ swanne ich die gedanke wîse/ nâch ir, der man hôher êren giht./ //Mich hât lieb gedinge/ in den fröiden | |
| wân,/ daz ich wol gedenke,/ wâmit ich mir trûren krenke:/ wan sol ûf genâde frô bestân!/ //Fröide ist also tiure/ und | |
| alrêrst fröwen mich/ mit den fröidenrîchen:/ nieman kunde mir gelîchen./ wan sol ûf genâde fröwen sich!/ //Helfent grüezzen mir den meien,/ | |
| gestalt!/ anger, walt, heid und ouwe/ blüent in süezzem touwe./ wan hœrt vogelsanges widergelt:/ Ûz dem loube singent wittewal,/ tröschel hôh | |
| linde rêret:/ sus verkêret/ sich ein zît, diu fröide bar./ Wan siht anger und den plân/ beide sunder bluomen stân./ heide | |
| kêren ze der grüenen linden:/ Ir wol blüenden sumerbluot/ mac man dâ bî loubeschatten vinden./ Daz liebt cleiner vogelîn schal/ $p | |
| ie gesach,/ dâ gesach ich nie so lôsen rôsen./ Swaz man der brichet in dem tal –,/ da sî die schône | |
| gar unmære./ Doch wil ich ir ze dienste gerne singen;/ wan seit, ez sî ze fröiden guot,/ swer habe ûf minne | |
| grüenen walt,/ der ê mit fröiden was bestalt:/ da mac man inne schouwen/ Vil kalden rîfen, der kan vogel sweigen/ ir | |
| guote alleine./ //Wurde aber mir ir helfe erkant,/ so hôrte man mich singen/ Ûz hôhem muote sâ zehant/ von minneklichen dingen./ | |
| kan machen/ trûrig herze lachen,/ grôzze sorge swachen:/ des muoz man ir jehen!/ Wurde mir ir werder trôst geseit,/ seht, für | |
| lieber danne guot:/ des wil ich niemer mich geschamen,/ swâ manz seit ze mære./ Swie selten ez mir liebe tuot,/ doch | |
| und âne wîb/ allez guot ist gar ein wiht./ swâ man siht/ wîbes lîb,/ waz da guotes von geschiht!/ | |
| habe ist worden kleine,/ mir ist von schulden ande,/ so man allenthalben gît/ und mich verkiuset eine:/ daz lenget mir diu | |
| nu schîn,/ sô daz mir belîbe/ stæt der fröiden brunne./ //Wan hœrt aber klingen/ durch den walt/ süezzez vogelsingen:/ ‘wol im, | |
| gelouben wil so kleine/ und doch fröiden mich berouben, swie man tuot./ //Süezze Minne, wanne wilt du kêren/ von mir leit, | |
| diu liep ân endes zil!’/ //Fröit iuch, jung und alt:/ wan sicht aber manigvalt/ liechte bluot entspringen./ Secht, der mære guot/ | |
| aber manigvalt/ liechte bluot entspringen./ Secht, der mære guot/ hœrt man stæte wolgemuot/ kleiniu voglîn singen./ Mit dien wil ich fröiwen | |
| bekleidet, des nu feste hât/ frîjiu lêrk in lüften hô./ Wan sicht allenthalben wunne vil:/ doch swie vil sî fröide spil | |
| mir,/ wan dîn grüezzen: des enbir/ lenger nicht, so sicht man vrô mîn gir/ nâch der zîte heilen sich./ | |
| //Swaz dû uns gîst, daz wurze uns wol,/ baz danne man ze mâze sol,/ daz in uns werde ein hitze,/ Daz | |
| minne hât,/ der sol sich wênig an den lân,/ Den man so grôzze missetât/ an sînem herren siht begân,/ Dem er | |
| danne ieman, der mich weken solte./ so wê im, des man dâ vergaz!/ //Die merker und darzuo der slâf,/ die könden | |
| herre wænne ich sîn./ ich bin so fröiden rîch,/ Daz man in der fröide wol/ dâmit ubergulden sol./ sî hât wunnebernden | |
Ergebnis-Seite: << 33 34 35 36 37 38 39 40 41 42 43 >> |